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USA: Mann stirbt bei Streit um Chicken-Sandwich

Tödlicher Hype um Fast-Food-Sandwich in den USA

Maryland: Mann stirbt bei Kampf um Chicken-Burger

Streit um Burger endet tödlich Messerstecherei in den USA
00:56 min
Messerstecherei in den USA
Streit um Burger endet tödlich

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"Chicken Sandwich"-Hype: Mann bezahlt seinen Heißhunger mit dem Leben

Mega-Hype um ein Stück Fritteusen-Huhn im Fließband-Brötchen: In den USA stehen sich Tausende Menschen für das "Chicken Sandwich" der Fast-Food-Kette "Popeyes" die Beine in den Bauch. Stundenlang, bis die Restaurant-Küchen buchstäblich leergekauft sind. Und die Wartezeiten werden immer länger. Der Snack ist dermaßen heiß begehrt, dass Kunden offensichtlich bereit sind, ihren Platz in der Schlange bis aufs Blut zu verteidigen: Als ein Mann sich in einer Filiale im US-Bundesstaat Maryland vordrängelt, kostet ihn sein Heißhunger das Leben.

Fritteusen-Huhn im Billig-Brötchen: Die USA sind im "Chicken Sandwich"-Fieber

Die USA sind im "Chicken Sandwich"-Fieber. Der Snack kommt gut an. Richtig gut. Im August wurde der Burger erstmals angeboten – aber die Nachfrage war viel zu groß, die Fast-Food-Kette musste die Chicken-Fans damals in Scharen wieder hungrig nach Hause schicken. Ja, die Amerikaner hatten Popeyes tatsächlich in Windeseile sämtliche Hühnchen-Vorräte weggefuttert.

Jetzt, nach zwei Monaten Wartezeit, ist es wieder da – das Sandwich feiert seine Rückkehr, für 3,99 Dollar pro Stück. Popeyes soll seine Mitarbeiter extra für den zu erwartenden Ansturm trainiert haben. 400 Hilfskräfte wurden laut "New York Post" zusätzlich eingestellt. Und trotzdem: Meterlange Warteschlangen, überall.

In Maryland hat ein Chicken-Sandwich-Liebhaber den Hype jetzt aber viel zu ernst genommen. Wie US-Medien berichten, wurde ein 28-Jähriger auf dem Parkplatz vor einer Popeyes-Filiale brutal erstochen – wegen eines Streits um den billigen Fritteusen-Burger.

Weil er sich vordrängelte: Unbekannter erdolcht Kevin Tyrell Davis

Augenzwinkernde Werbekampagne: "Ich bin zurück" – die USA sind im Chicken-Sandwich-Fieber.
Augenzwinkernde Werbekampagne: "Ich bin zurück" – die USA sind im Chicken-Sandwich-Fieber.
CNN

In der Stadt Oxon Hill standen demnach am Montagabend wieder einmal Dutzende Menschen an – in einer eigenen Chicken-Sandwich-Warteschlange. Kevin Tyrell Davis, 28 Jahre alt, konnte es offenbar nicht erwarten, den Snack endlich in die Finger zu kriegen: Er drängelte sich gezielt vor – Stück für Stück, immer wieder. Irgendwann riss einem anderen Kunden der Geduldsfaden, es kam zum Streit.

Die beiden seien sofort vor die Tür gegangen, berichtet die Polizei, wo die Auseinandersetzung dann urplötzlich eskalierte: Der bislang unbekannte Mann habe ein Messer gezückt und auf Kevin Tyrell Davis eingestochen. Der 28-Jährige wurde mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb.

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Nach Mord wegen Fast-Food-Burger: Polizei entsetzt über "sinnlose" Tat

Die tödliche Konfrontation habe nur knapp 15 Sekunden gedauert, hieß es am Mittwoch. "Wie kann eine Auseinandersetzung in so kurzer Zeit mit einem Mord enden?", zitierte der Sender CNN den örtlichen Polizeichef Hank Stawinski. Die Tat sei absolut sinnlos und schockierend gewesen. "Dass jemand wegen einer Nichtigkeit so dermaßen wütend wird, dass diese Wut so schnell zu solcher Gewalt führt, ist einfach nur bestürzend", kommentierte auch eine Polizeisprecherin. Der Täter ist auf der Flucht – die Beamten hoffen jedoch, dass er sich selbst stellt.

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