Tragisches Unglück

Loki (23 Monate) stirbt in Flammen, weil er Hund retten will

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4. Dezember 2019 - 10:32 Uhr

Er rannte ins Feuer, um seinen Hund zu retten

Er war eigentlich schon in Sicherheit. Umso tragischer ist der Tod des kleinen Loki Sharp (23 Monate), der in den Flammen seines Elternhauses in Gentry im US-Bundesstaat Arkansas starb. Weil er seinen geliebten Hund aus dem brennenden Haus retten wollte, rannte er noch einmal zurück und kam nicht mehr lebend raus...

Eltern verloren Loki aus den Augen

Ein technischer Defekt soll das Feuer im Heim von Kurtis und Caitlin Sharp ausgelöst haben, das berichtete das Nachrichtenportal "Metro". Die Eltern hätten noch versucht, die Ausbreitung der Flammen zu verhindern, heißt es. Vergeblich. In dem Wirrwarr hätten sie dann ihren Sohn Loki aus den Augen verloren. Der hatte sich angeblich auf die Suche nach seinem geliebten Haustier gemacht, um es vor den Flammen zu retten. Beide starben im Feuer. 

Sohn stirbt, weil er Hund vor Feuer retten will: Emotionaler Facebook-Post des Vaters

Jetzt macht Papa Kurtis in einem emotionalen Facebook-Post auf das schreckliche Schicksal seiner Familie aufmerksam und will anderen Eltern die Augen öffnen. "Genießt jeden einzelnen Moment, den ihr mit euren Kindern verbringen könnt", schrieb er. Und weiter: "Seht eure Kinder niemals als etwas Selbstverständliches an."

Kurz vor der Beerdigung seines Jungen bittet er außerdem um Anteilnahme. "Bitte, schließt uns in eure Gebete ein. Unser Sohn wird morgen beerdigt und wir brauchen Kraft, um das durchzustehen."

Das Gentry Fire Department ist derzeit noch mit der Ermittlung der Brandursache beschäftigt. Zwar gehe man von einem technischen Defekt aus, trotzdem wolle man alle Eventualitäten überprüfen.