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USA, EU und Iran: Atomverhandlungen gehen in den zweiten Tag

USA, EU und Iran: Atomverhandlungen gehen in den zweiten Tag

Schlüsseltreffen im Atomstreit

In Omans Hauptstadt Maskat gehen die trilateralen Atomverhandlungen zwischen den USA, EU und Iran in den zweiten Tag. Der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi erwartet in Maskat zwar keinen Durchbruch, hält aber eine Weichenstellung für eine Einigung für möglich.

"Das ist ein Schlüsseltreffen, wo der Knoten platzen könnte", sagte Araghchi den iranischen Medien. Der Iran betreibt ein ziviles Atomprogramm. Vor allem die westlichen Mächte wollen Garantien dafür, dass Teheran dabei nicht heimlich Atomwaffen entwickeln kann. Auch am zweiten Tag befassen sich US-Außenminister John Kerry, sein iranischer Amtskollege Mohammed Dschawad Sarif sowie die EU-Verhandlungsführerin Catherine Ashton mit den zwei Hauptstreitpunkten: Wie viel Uran soll Teheran anreichern dürfen und wann werden die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran aufgehoben. Bis zum 24. November soll eine Einigung erreicht werden. Am Dienstag treffen sich in Maskat auch die Vertreter der 5+1 Gruppe - der fünf UN-Vetomächte sowie Deutschlands - mit Ashton und Sarif.