USA-Boom: Boxen-Stop am Time Square - Ziel auf dem Las-Vegas-Strip und Schikane am Ocean Drive

Der Formel-1-Eigner Liberty Media will  mit der Königsklasse des Motorsports in den USA expandieren
Der Formel-1-Eigner Liberty Media will mit der Königsklasse des Motorsports in den USA expandieren
© picture alliance / Daniel Kalker, Daniel Kalker

07. Mai 2018 - 13:11 Uhr

Austin war nur der Anfang

Möglicherweise wird es in den kommenden Jahren bis zu vier Saison-Rennen in den USA geben. Bislang findet dort nur ein Event statt: Der Grand Prix der USA in Austin (Texas).

Las Vegas
Das Spielerparadies in der Wüste von Nevada könnte schon bald die Kulisse für einen F1-GP geben
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"Wir haben vom ersten Tag an klar gesagt, dass es unser Ziel ist, den Sport in den USA weiterzuentwickeln", sagte Liberty-Media-Boss Chase Carey. "Wir haben von 'Destination-Citys' gesprochen. Die Namen, die da am häuftigsten fallen, sind New York, Miami und Las Vegas", so Carey.

Europa bleibt das Fundament des Sports

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Chase Carey will mehr F1-Rennen in den USA etablieren
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'Go West' soll aber nicht zu Lasten europäischer Strecken gehen. "Ich möchte ganz klar sagen, dass das nicht auf Kosten der Formel 1 in Europa gehen soll. Europa ist das Fundament dieses Sports, seine Heimat. Und was mich betrifft, wird dieser Sport immer auf seinen Grundfesten stehen bleiben", sagte der 64-Jährige.

Im Umkehrschluss müsste die Aufnahme von weiteren USA-Rennen eine Erweiterung des Rennkalenders von derzeit 21 Saisonrennen zur Folge haben.