USA: 20-Jähriger überlebt Schlangen-Biss, Bären-Angriff und Hai-Attacke

26. April 2018 - 14:48 Uhr

Glückspilz oder Pechvogel?

Wie sich anfühlt, Angst um sein Leben zu haben, weiß der 20-jährige Dylan McWilliams aus dem USA-Bundesstaat Colorado ziemlich gut. Dreimal wird er von gefährlichen Raubieren angegriffen: 2015 beißt ihn eine Klapperschlange beim Wandern. Im Sommer 2017 attackiert ihn ein ausgewachsener Braunbär und vor wenigen Tagen kriegt er es beim Surfen mit einem Hai zu tun.

Knapp dem Tod entronnen

Es ist der Albtraum eines jeden Surfers: Während Dylan McWilliams vor Hawaii gemütlich auf seinem Surfbrett paddelt, bemerkt er plötzlich etwas Großes unter sich. Er versucht noch, weg zu paddeln, aber der Hai hatte sich schon in Angriffsstellung gebracht und erwischte sein Bein.

Blutend schaffte es Dylan an den Strand und wurde dort direkt verarztet. Einige Tage nach dem Angriff blickt er auf seine halbkreis-förmige Narbe und sagt: "Es hätte noch sehr viel schlimmer kommen können."

Dreimal Glück im Unglück

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Dylan McWilliams trotz allen Tier-Attacken.

So etwas passiert den meisten Menschen – wenn überhaupt – höchstens einmal im Leben. Für Dylan ist es aber schon die dritte Grenzerfahrung bei seinen Outdoor-Aktivitäten:

Im Sommer 2017 greift ihn mitten in der Nacht ein ausgewachsener Bär an und beißt ihn in den Kopf. Mit Schlägen und Tritten kann Dylan ihn vertreiben, doch es bleiben einige Narben am Kopf.

Seine erste lebensgefährliche Begegnung hatte er 2015 mit einer Klapperschlange: "Ich bin auf einem Wanderweg gegangen und habe gedacht, dass ich mit dem Fuß gegen einen Kaktus getreten hätte. Aber dann habe ich die Klapperschlange gesehen." Zum Glück habe er wenig Gift abbekommen und fühlte sich nur ein paar Tage krank. Auf Wandern und Outdoor-Sport will er trotz seiner vielen unangenehmen Bekanntschaften nicht verzichten.

Im Video erfahren sie, wie Dylan zu so viel Glück im Unglück steht und welchen Ratschlag seine Familie für ihn hat.