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US-Touristen auf Philippinen entführt

US-Touristen auf Philippinen entführt

Zwei Touristen aus den USA und ein philippinischer Verwandter sind am Dienstag im Süden der Philippinen entführt worden. Die Polizei verdächtigt muslimische Extremisten der Terrorgruppe Abu Sayyaf hinter der Entführung zu stecken. Verschleppt wurden eine 50-jährige Frau, die mit einem Deutschen verheiratet ist, ihr 14-jähriger Sohn sowie ein mit der Frau verwandter Teenager, berichtete die Polizei in Zamboanga City, rund 875 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Die Frau ist gebürtige Philippinerin.

Die drei seien aus einer Pension in Tictabon auf der Insel Sacol entführt worden, berichtete die Polizei. Mehr als ein Dutzend Entführer seien mit Booten vorgefahren. "Nach unseren neuesten Informationen wurden die Opfer nach Sengad in der Provinz Basilan verschleppt und sind in den Händen von Abu Sayyaf-Anführer Abu Pula", sagte der örtliche Polizeichef. Die Terrororganisation wird für zahlreiche Anschläge und Entführungen verantwortlich gemacht. Sie kämpft für einen eigenen Staat des muslimischen Südens der Philippinen. Der Rest des Landes ist überwiegend katholisch.