US-Stadt Port Clinton bereitet krebskrankem Devin vorgezogenes Weihnachtsfest

06. März 2014 - 21:40 Uhr

Winterwunderland für Krebskranken: "Es macht mich so glücklich"

Die kleine US-Stadt Port Clinton im Bundesstaat Ohio hat enorm viel Herz bewiesen und dem 13-jährigen Devin Kohlman seinen größten Wunsch erfüllt. Der krebskranke Junge wollte noch ein letztes Mal Weihnachten feiern, doch ob er bis Dezember durchhält, ist unklar. Kurzerhand beschließt die Stadtdeshalb nur für ihn Weihnachten bereits im Oktober stattfinden zu lassen.

Krebskranker Junge und seine letzten Weihnachten
Gemeinsam mit seiner Mutter verbringt Devin seine letzten Tage und Wochen zuhause. (Quelle: Facebook)
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Und tatsächlich kann man das, was Devin erwartet, als "Walking trough the winterwonderland" beschreiben. Hunderte Bewohner verwandelten den Stadtpark in eine Weihnachtslandschaft: Schneemänner, Rentiere, Weihnachtsbäume, Weihnachtsmänner und massenhaft leuchtende Lichterketten schmücken den Ort. Zudem singen alle gemeinsam 'Jingle Bells' als der schwer kranke Junge mit einer Polizei-Eskorte vom Krankenhaus nach Hause gebracht wird.

Letzte Tage mit der Familie

Vorausgegangen war diesem Herzenswunsch die Tatsache, dass Devin an einem aggressiven Hirntumor leidet. Seit einigen Wochen ist zudem klar, dass die Chemotherapie bei ihm nicht anschlägt. Am Wochenende entschied der Achtklässler gemeinsam mit seinen Eltern, das Krankenhaus zu verlassen – mit dem Wunsch, seine letzten Tage mit Familie und Freunden verbringen zu können.

Seine Mutter Alexis zeigte sich begeistert vom Engagement der Stadt. "Wir wollten Devin die besten Weihnachten bieten, die er je erlebt hat. Und das ist uns gelungen", sagte sie der 'Daily Mail'. Und auch Devin war die Freude sichtlich anzusehen. "Es macht mich so glücklich, mein letzter Wunsch ist wirklich in Erfüllung gegangen", sagte er dem 'Port Clinton News Herald'.