US-Soldat gesteht Dokumenten-Weitergabe an Wikileaks

15. Februar 2016 - 12:54 Uhr

Der wegen Geheimnisverrats angeklagte US-Obergefreite Bradley Manning hat die Weitergabe hunderttausender Dokumente an die Enthüllungsplattform 'Wikileaks' zugegeben.

Er habe damit eine "öffentliche Debatte" über die amerikanische Diplomatie und Verteidigungspolitik lostreten wollen, sagte der 25-Jährige bei einer Anhörung vor dem Militärgericht in Fort Meade (Maryland). Manning las eine lange Erklärung vor, um die Beweggründe für seine Taten zu erklären. Er habe den Vereinigten Staaten nicht schaden, aber ihre Taten im Irak und in Afghanistan öffentlich machen wollen.