Schwer bewaffnete Bürgerwehr zieht durch Metropole

Ausschreitungen in Portland befürchtet: "Die Polizei hat versagt"

04. November 2020 - 10:50 Uhr

Portland ist Epizentrum der Black-Lives-Matter-Bewegung

Portland im US-Bundesstaat Oregon ist einer der Mittelpunkte der Black-Lives-Matter-Bewegung. Immer wieder liefen dort Proteste aus dem Ruder, es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Auch im Nachgang zur US-Wahl erwarten die Menschen dort Gewaltausbrüche. Rechts gerichtete Unterstützer hatten damit gedroht, ihre Waffen einzusetzen, sollte US-Präsident Donald Trump die Wahl verlieren. RTL-Reporterin Liv von Boetticher trifft in der Wahlnacht schwer bewaffnete junge Männer auf den Straßen. Sie rechnen damit, dass rechte Gruppen "auf jeden Fall gewalttätig werden".

"Sie denken, die Polizei ist auf ihrer Seite"

Federal and Portland police detain a demonstrator at an Immigration and Customs Enforcement facility in Portland, Oregon, U.S. October 29, 2020. REUTERS/Goran Tomasevic
In Portland kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der "Black Lives Matter"-Bewegung und der Polizei.
© REUTERS, GORAN TOMASEVIC, GOT/

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"Sie denken, die Polizei ist auf ihrer Seite und das ist Teil der Problematik, dass die Polizei das zulässt", erzählt einer von ihnen. "Wenn die Polizei ihre Arbeit machen und die Menschen schützen würde, bräuchten wir nicht hier zu sein." Die einhellige Meinung der Männer: "Die Polizei hat versagt."

TVNOW-Doku: Trump oder Biden - der Kampf ums Weiße Haus

US-Präsident Donald Trump liebt Twitter. Über das Soziale Netzwerk wendet er sich unmittelbar an seine Wähler, versucht, klare Worte zu finden, und sorgt damit so manches Mal auch für Irritationen. Welche Rolle spielt Twitter in seinem Amt wirklich? Was bezweckt er mit seinen Tweets? Die Dokumentation geht dieser Frage auf den Grund und zeigt, wie schon Präsidenten vor ihm die Kraft der Medien zu nutzen wussten.