US-Präsident Barack Obama – Eine Hoffnung für Afroamerikaner?

07. November 2012 - 1:06 Uhr

RTL-Chefredakteuer Peter Kloeppel berichtet

Die aktuellen Bilder der Zerstörung, die Hurrikan 'Sandy' an der US-Ostküste hinterlassen hat, rufen Erinnerungen an 2005 hervor. Damals überflutete Hurrikan 'Katrina' die Stadt New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana meterhoch. Unzählige Menschen wurden obdachlos – ihre Häuser waren völlig zerstört. Betroffen war auch Robert Green. Seine Mutter und eine Enkelin starben bei der Katastrophe.

RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel besuchte den Afroamerikaner erstmals vor vier Jahren, damals lebte er in einem Wohnwagen. Die Regierung unter George Bush war nach der Katastrophe in scharfe Kritik geraten, da die Hilfe für die Opfer viel zu spät erfolgte. Die überwiegend afroamerikanische Bevölkerung von New Orleans fühlte sich mit der immensen Zerstörung allein gelassen. Wie viele Schwarze setzte auch Green große Hoffnungen in Barack Obama.

40 Millionen Afroamerikaner leben in den USA, auch dieses Mal hofft Obama, dass er sie geschlossen auf seiner Seite hat - bei dem Kopf-an-Kopf-Rennen in den Staaten zählt jede Stimme. Doch wie ist der Stand kurz vor der Präsidentenwahl? Peter Kloeppel hat Robert Green noch einmal besucht.