Video zeigt dramatische Rettungsaktion

US-Küstenwache schießt auf Hai: Er kam einer Gruppe Schwimmer gefährlich nah

US-Küstenwache wird beim Planschen von Hai überrascht Schüsse vertreiben das Tier
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Schüsse vertreiben das Tier
US-Küstenwache wird beim Planschen von Hai überrascht

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Crew der US-Küstenwache planschte im Pazifik, als sich ein Hai näherte

Die Crew des Kutters Kimball der US-Küstenwachen hatte mehrere harte Wochen Arbeit auf See hinter sich und die Mannschaft brauchte ein bisschen Abwechslung. Weil das Wetter gut war, entschied der Kapitän, dass alle schwimmen gehen durften. Das Schiff befand sich mitten im Pazifik, meilenweit von der nächsten Küste entfernt. Doch der Spaß im Wasser schlug plötzlich in Ernst um, als ein großer Hai sich der Gruppe mit Schwimmern näherte.

Offizier an Deck schießt ins Wasser, bis alle in Sicherheit sind

Schüsse auf Hai
Zum Glück konnte er den Hai vertreiben.
Courtesy U.S. Coast Guard Pacific Area, RTL

Der Offizier, der an Deck des Schiffes Wache hielt, begann sofort, ins Wasser zu schießen, um den etwa zwei Meter langen Hai zu verscheuchen. Doch das Tier ließ sich nicht abwimmeln. Während die Crewmitglieder im Wasser schleunigst zurück zum Kutter und zu einem kleineren Begleitboot im Wasser schwammen und sich in Sicherheit brachten, schoss der Offizier immer wieder ins Wasser. Die dramatischen Szenen zeigen wir im Video.

Am Ende schafften es alle Menschen aus dem Wasser, ohne Bekanntschaft mit dem Hai zu machen. Sogar das aufblasbare Einhorn, das die Crew zum Planschen mit ins Wasser genommen hatte, konnte unbeschadet gerettet werden. Auch der Hai blieb unverletzt. Er umkreiste noch eine Weile das Schiff, bis eine Gruppe von kleineren Artgenossen angeschwommen kam, denen er sich anschloss und das Weite suchte. Trotzdem wurde Schwimmen für den Rest des Tages gestrichen. Stattdessen blieben alle an Bord und fischten.

Hai-Angriff verdarb aber nicht die Stimmung an Bord

Die einzige Verletzung - ausgerechnet mitten im Hai-Tattoo.
Die einzige Verletzung - ausgerechnet mitten im Hai-Tattoo.
Courtesy U.S. Coast Guard Pacific Area, RTL NewMedia

Die einzige Verletzung, die die Crew nach dem Rettungsmanöver meldete, war ein aufgeschürftes Knie, das sich einer der Seeleute holte, als er eilig an Bord kletterte. Ironischerweise genau an dem Knie auf das er das aufgerissene Maul eines Hais tätowiert hatte. Laut der Küstenwache wollte die Crew an dem Abend dann auch noch die Filme „Jaw“ und „Sharknado“ anschauen, bevor es für alle ins Bett ging. „Das ist eine Seemannsgeschichte, die wir alle noch jahrelang erzählen werden“, schrieb die Küstenwache in einem Facebookpost.