US-Forscher: Arktis in 20 bis 30 Jahren eisfrei

15. Februar 2016 - 12:24 Uhr

Das Eis in der Arktis wird nach Schätzung von US-Forschern in 20 bis 30 Jahren während der Sommermonate komplett wegschmelzen. "Allen Anzeichen zufolge wird das Meereis über die kommenden Jahrzehnte weiter zurückgehen", teilte das Schnee- und Eis- Datenzentrum (NSIDC) in Boulder (US-Staat Colorado) mit. Das lasse sich auch aus aktuellen Beobachtungen in diesem Sommer rund um den geografischen Nordpol wieder schließen.

Demnach ist das dickste Eis, das älter als fünf Jahre ist, fast vollständig verschwunden. Im September blieben lediglich 60.000 Quadratkilometer davon übrig. In den 1980er Jahren hatte es zum gleichen Zeitpunkt immer noch zwei Millionen Quadratmeter gegeben. Sein Verschwinden mache das Nordpolareis noch anfälliger für warmes Wetter.