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Uruguay: Krankenpfleger sollen über 50 Patienten getötet haben

15. Februar 2016 - 11:18 Uhr

In Uruguay sollen zwei Krankenpfleger unabhängig voneinander insgesamt über 50 Patienten getötet haben. Der zuständige Untersuchungsrichter erhob gegen die beiden Männer aufgrund der ersten Geständnisse Anklage wegen schweren Totschlags in 16 Fällen. Es bestünden jedoch Indizien für über 50 Todesfälle. Die Polizei vermutet nach Medienberichten sogar bis zu 200 Opfer.

Nach ihrer Festnahme hätten die beiden Pfleger zugegeben, Patienten mit Morphiumspritzen und Luftinjektionen getötet zu haben. Die 40 und 46 Jahre alten Pfleger hätten angegeben, aus "Pietät" gehandelt zu haben, erklärte der Richter Rolando Vomero. Sie wollten die Schwerkranken nicht leiden sehen, fügte er hinzu. Die Opfer lagen auf den Intensivstationen zweier anerkannten Hospitäler in Montevideo, schwebten aber nicht in Lebensgefahr.

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