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Urteil in Essen: Amokfahrer aus Silvesternacht muss in die Psychiatrie

Urteil: Zwangseinweisung

In Menschentrauben gerast: Essener Amokfahrer aus Silvesternacht verurteilt

An Silvester fuhr in Essen ein Mann in eine Fußgängergruppe
An Silvester fuhr in Essen ein Mann in eine Fußgängergruppe
mku, dpa, Marcel Kusch

Amokfahrt in Essen und Bottrop hatte keinen fremdenfeindlichen Hintergrund

Nach einem Anschlag mit einem Auto in der vergangenen Silvesternacht ist ein 50-Jähriger aus Essen auf unbestimmte Zeit in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Der Deutsche war in Essen und Bottrop gezielt auf feiernde Menschen zugefahren, die aus seiner Sicht einen Migrationshintergrund hatten.

Mehrere Verletzte in der Silvesternacht

14 Menschen wurden verletzt, eine Frau schwebte in Lebensgefahr. Laut Urteil des Essener Landgerichts von Mittwoch leidet der Täter unter paranoider Schizophrenie und ist deshalb schuldunfähig. Er habe in der Wahnvorstellung gehandelt, einen Terroranschlag verhindern zu müssen. Einen rechtsradikalen Hintergrund gebe es nicht.