Punktuell bis 50 Liter pro Quadratmeter möglich

Neue Unwetter: Wieder Gefahr von Starkregen - auch in Ahrweiler

Die Unwettergefahr ist im Westen und Süden besonders groß.
Die Unwettergefahr ist im Westen und Süden besonders groß.

04. August 2021 - 15:59 Uhr

Heftige Gewitter über der Mitte und dem Süden Deutschlands

Gewittertief HENRI zieht von Frankreich nach Deutschland, dabei drohen vor allem über der Mitte und dem Süden unseres Landes am Nachmittag teils heftige Gewitter mit der Gefahr von Starkregen. Das kann auch Ahrweiler und andere vom Hochwasser betroffene Gebiete treffen.

Gefahr von Starkregen: Bis zu 50 Liter pro Quadratmeter

Starke Regengüsse können heute bis zu 20 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde bringen und in der Summe können so bis zum heutigen Abend örtlich 30 bis 40, vereinzelt auch bis zu 50 Liter Regen zusammenkommen.

Was bedeutet das für Ahrweiler? Meteorologe Carlo Pfaff erläutert: "Auch in den Aufräumungsgebieten im Westen unseres Landes sind heute gewittrige Regenschauer dabei. Hier gehen die Modelle von etwa 20 bis 30 Liter Regen pro Quadratmeter aus. Das ist natürlich hinderlich bei den Aufräumungsarbeiten, aber kein Vergleich zu den katastrophalen Unwettern im Juli."

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Mittwoch: Unwettergefahr durch Starkregen im Osten

Am Mittwoch geht es ähnlich nass weiter – die Regenmengen können sogar nach größer ausfallen. Dann gehen die teils kräftigen Schauer und Gewitter mit Starkregen vor allem von der Mitte bis in den Nordosten runter. Besonders in den östlichen Landesteilen besteht erneut Unwettergefahr. 30 bis 50 Liter auf den Quadratmeter in wenigen Stunden werden die Kanalisation mancherorts an ihre Grenzen bringen. .

Norditalien, Schweiz und Österreich ebenfalls betroffen

Andere Länder an den Alpen sind ebenfalls betroffen: Die Gewitter erreichen auch Norditalien, Schweiz und Österreich.

Die nächste Unwetterlage ist auch schon in Sicht

In den nächsten Tagen wird es weitere Schauer und Gewitter geben, die vereinzelt kräftig werden können. Das reicht aber nach jetzigem Stand nicht für eine Unwetterlage. Doch am Wochenende wird es wieder ernst. Von Samstag auf Sonntag droht die nächste schwere Gewitterlage.

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(cli)