Wetter-Katastrophe in Deutschland

UNWETTER-LIVETICKER - EU bietet Hilfe beim Wiederaufbau an

25. Juli 2021 - 8:48 Uhr

Über aktuellen Entwicklungen zur Unwetterkatastrophe informieren wir Sie in unserem Live-Ticker. Das Hochwasser hat in Teilen Deutschlands für ein Bild der Verwüstung gesorgt. Weil auch viele Brücken und Straßen zerstört wurden, werden die Aufräumarbeiten zusätzlich erschwert. Im Video berichten Betroffene über ihr Leid – und die Herausforderung, alles wieder aufzubauen.

Neues Gewittertief bringt am Wochenende erneut Regen

Aktueller Live-Ticker zur Lage in den Flutgebieten

  • 7/25/20216:22:56 AM
    Angebot beim Wiederaufbau

    Bei der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe bietet die EU-Kommission Deutschland Hilfe an. "Mit Blick auf die Wiederaufbauphase nach dem Desaster hat die EU eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung, um die Mitgliedstaaten zu unterstützen", sagt der zuständige EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarcic, der "Welt am Sonntag" einem Vorabbericht zufolge. Mit Hilfe des "EU-Solidaritätsfonds" könne "ein Teil der Kosten, die den Behörden bei Notfalleinsätzen und beim Wiederaufbau entstehen, übernehmen." Zusätzlich biete die EU-Kommission zahlreiche Informationen und Programme an, um die Mitgliedsländer bei einem besseren Katastrophenschutz zu unterstützen. Deutschland habe, anders als Belgien, bisher bei der Flutkatastrophe keine EU-Hilfe angefordert, erklärt der EU-Kommissar. "Vielmehr bot Deutschland, entsprechend seinen Kapazitäten, Hilfe für Belgien an."
  • 7/25/202111:00:46 AM
    Freie Fahrt für Müllautos an der Ahr

    Im Hochwasser-Katastrophengebiet an der Ahr wird seit Sonntag im großen Stil Unrat abtransportiert. Unterstützt von Landwirten sollten Entsorgungsfirmen in einer konzertierten Aktion Müll auf Deponien bringen, wie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mitteilte. Sie untersagte Individualverkehr weitestgehend, damit die Müllfahrzeuge freie Fahrt haben.
    Der Abtransport soll auch über die A61 laufen. Dort müssten Autofahrer mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Die Müllentsorgung soll nach Angaben der Polizei Koblenz der Gefahr von Krankheiten vorbeugen und die weiteren Aufräumarbeiten erleichtern.
    Freiwillige Helfer dürfen inzwischen zurück in das Krisengebiet. Ein vorübergehend eingestellter Shuttleservice verkehrt der ADD zufolge wieder regelmäßig. Privatautos müssten Helfer auf einem Parkplatz in Grafschaft (Landkreis Ahrweiler) abstellen. Am Samstag waren die Freiwilligen zunächst aufgefordert worden, wegen drohender starker Regenfälle und der unübersichtlichen Verkehrslage die Region um Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verlassen.
  • 7/25/20219:23:28 AM
    Starker Regen setzt im Saarland Keller und Straßen unter Wasser

    Kurz aber heftig: Blitz, Donner und Niederschläge haben in Teilen des Saarlands für nasse Garagen gesorgt und den Verkehr behindert. Für diesen Sonntag werden erneut Gewitter erwartet. Ein kräftiges Gewitter mit starkem Regen hat im Saarland zahlreiche Straßen, Keller und Garagen überflutet. Am Samstagabend gab es fast 100 Einsätze von Polizei und Feuerwehr, wie diese mitteilten. Betroffen waren vor allem die Landeshauptstadt Saarbrücken und  St. Ingbert. Auf der A 8 bei Heusweiler wurden zwei Menschen verletzt, weil ihre Autos auf regennasser Strecke ins Schleudern kamen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In Richtung Luxemburg blieb die Autobahn wegen Bergungsarbeiten vorübergehend gesperrt.

    In St. Ingbert drückte das Wasser Angaben der Feuerwehr zufolge Kanaldeckel hoch. Einige Straßen seien zeitweise nicht befahrbar gewesen. In manchen Kellern habe das Wasser bis zu zwanzig Zentimeter hoch gestanden, in einem Mehrfamilienhaus pumpte die Feuerwehr zehn vollgelaufene Kellerräume aus.
    In Saarbrücken und im angrenzenden Sulzbach gab es rund 40 Einsätze wegen überfluteter Straßen und Keller. Außerdem stürzten einige Bäume um. Es blieb bei Sachschäden, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Das Gewitter war am Samstagabend von Frankreich kommend über das Saarland hinweggezogen. Auf einem Streifen zwischen Saarbrücken und Homburg fielen dem Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach zufolge zwischen 18 und 21 Uhr punktuell bis zu 40 Liter Regen pro Stunde. An einer Station in Saarbrücken seien bis zu 24 Liter Regen gemessen worden, in Homburg 22 Liter und in Zweibrücken 16 Liter. Für den Sonntag rechnen die Meteorologen mit weiteren Gewittern und kräftigem Regen. Punktuell sei auch Starkregen möglich.    
  • 7/25/20217:44:17 AM
    Nacht in den Hochwassergebieten ohne schweren Regen

    Die vergangene Nacht ist in den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen - entgegen vorheriger Befürchtungen - nahezu trocken geblieben. Nach einigen Niederschlägen am Samstagnachmittag habe es in der Nacht in den Regionen kaum noch geregnet, sagte eine Sprecherin vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntagmorgen. Beispielsweise in der Nordeifel seien am Samstag im Schnitt fünf bis zehn Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die Sprecherin betonte aber auch, dass in der jetzigen Situation schon kleine Mengen Niederschlag zum Problem werden könnten, da Abflüsse verstopft und die Kanalisationen beschädigt sind.
    Schwere Gewitter gab es in der Nacht im Süden Deutschlands, dort regnete es, vor allem südlich der Donau, teils auch heftig. Und auch am Sonntag könnte es wieder kräftig gewittern, sagte die DWD-Sprecherin. "Die Luft ist sehr feucht und warm, da kann es brodeln." Die Aussichten seien aber für einen Sommertag bislang normal, Unwetterwarnungen gab es zunächst nicht.
  • 7/25/20216:28:31 AM
    Innenminister fordern mehr Geld für Sirnen-Förderprogramm

    Die Innenminister aus Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen fordern eine Aufstockung der Gelder bei dem neuen Sirenen-Förderprogramms der Bundes. Eine Einmalzahlung von 90 Millionen Euro sei nur ein Bruchteil des wirklich benötigten, sagte Niedersachsens Ressortchef Boris Pistorius (SPD) der "Welt am Sonntag". Dabei sei der Bund in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass wieder ein bundesweit funktionierendes Warnsystem installiert werde. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte, das Programm sollte noch deutlich aufgestockt werden. Gerade nachts und bei drohenden Lebensgefahren brauche man den durchdringenden Sirenenwarnton, um möglichst alle Bürger zu erreichen. NRW-Amtsinhaber Herbert Reul (CDU) erklärte, wenn noch mehr Geld bereit stünde, könnten die Kommunen noch mehr in die Warn-Infrastruktur investieren.
  • 7/25/20216:25:33 AM
    Kirche: Gesprächsbedarf der Hochwasser-Opfer wächst

    Bei den von der Flut betroffenen Menschen im Katastrophengebiet Bad Neuenahr-Ahrweiler gibt es immer mehr Gesprächsbedarf. "Wir merken, dass er jetzt größer wird, weil die Arbeit sich verändert", sagte die Pastoralassistentin aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Johanna Becker, der Deutschen Presse-Agentur.
    Die ersten groben Aufräumarbeiten gingen dem Ende zu, gleichzeitig nehme die Erschöpfung und Verzweiflung der Menschen zu. "Die Beerdigungsfragen kommen auch schon", sagte Becker. Bad Neuenahr-Ahrweiler gehört zum katholischen Bistum Trier.
    Man sei dabei, ein Trauerkonzept für die nächsten Monate aufzustellen. Noch wisse man nicht, wann wieder beerdigt werden könnte. In Bad Neuenahr-Ahrweiler sei auch der Hauptfriedhof überschwemmt worden. Es gebe aber auch noch intakte Friedhöfe. "Aber es sind eben viel zu viele Menschen zu beerdigen", sagte sie.
    Es sei angedacht, dass wenn Beerdigungen wieder möglich seien, Seelsorger die Menschen begleiteten. Eine Trauerbegleitung sei notwendig, um den Menschen gerecht zu werden, sagte Becker. In Bad Neuenahr-Ahrweiler seien alle großen Kirchen überflutet gewesen.
    Sie ging davon aus, dass «die ganze Ahr, alle Menschen, die hier leben, betroffen oder nicht, auf eine gewisse Art und Weise traumatisiert sind». Weil dieses kleine Bächlein, über das sich die Ortschaften im Ahrtal auch alle definierten, sei innerhalb von Minuten von 60 Zentimeter auf 8 Meter angeschwollen. "Das hat viel Leben und Existenzen zerstört. Und das ist für fast jeden, der hier lebt, auf gewisse Weise eine existenzielle Frage."
  • 7/25/20216:24:26 AM
    Starkregen sorgt für Anspannung in Hochwasserregion

    Rund eineinhalb Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz sorgt die Wetterlage bei den Menschen in dem betroffenen Gebiet erneut für Anspannung. Wie die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begona Hermann, am Samstag mitteilte, rechnete der Deutsche Wetterdienst mit örtlichen Niederschlägen im Bereich von maximal 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter. Ab Sonntagmorgen gegen 6 Uhr könne sich die Wetterlage noch verschärfen.
    Die Zahl der Toten lag wie am Vortag bei 132, die der Verletzten bei 766. Das sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Koblenz. Weiterhin würden noch 149 Menschen vermisst.
    Den besonders betroffenen Kommunen sei angesichts des Regens ein Evakuierungsangebot gemacht worden, sagte Hermann. In den gefährdeten Gebieten Schuld, Insul, Dümpelfeld und Bad Neuenahr sollen die Menschen demnach mit Shuttle-Bussen zu einer Notunterkunft in Leimersdorf gebracht werden können.
    Zu einem Problem werden inzwischen auch die Massen an freiwilligen Helfern. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) forderte sie am Samstag auf, das Krisengebiet Ahr wegen der schwierigen Umstände dort möglichst schnell zu verlassen. Als Grund nannte die ADD die starken Niederschläge an diesem Wochenende, die zerstörte Infrastruktur und die unübersichtliche Verkehrssituation. Den Angaben nach werden Shuttle-Busse eingesetzt, die die Helfer zurückbringen. Wer geplant hatte, als freiwilliger Helfer dorthin zu fahren, sollte dies nicht tun.
    Das Polizeipräsidium Koblenz appellierte an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. "Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen", hieß es. Durch die Vielzahl an Menschen, "die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst", hieß es in einer Mitteilung vom Samstag.
  • 7/25/20216:21:30 AM
    Dreistufiges Katastrophenwarnsystem notwendig

    Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) fordert eine Reform des Katastrophenwarnsystems in Deutschland. "Wir brauchen weniger Zuständige und kürzere Meldewege. Und wir müssen klären, wie oft und mit welcher Intensität gewarnt wird", sagt Braun der "Bild am Sonntag" einem Vorabbericht zufolge. Der Kanzleramtsminister schlägt ein dreistufiges Warnsystem aus Apps, Cell Broadcasting und Sirenen vor."Apps können vor allgemeinen Gefahren warnen und viele Informationen transportieren. Bei dringenden Notlagen oder Evakuierungen kann das Cell Broadcasting, das wir als Regierung einführen wollen, alle Handys in einer bestimmten Funkzelle mit einer Nachricht erreichen. Und schließlich der Sirenenalarm, der klarmacht, es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Dafür sollten wir in ganz Deutschland wieder Sirenen in Betrieb nehmen."
  • 7/25/20216:20:45 AM
    700 Millionen Euro Schaden durch Hochwasser

    Die Instandsetzung der im Hochwasser beschädigten oder zerstörten Autobahnen, Straßen und Brücken wird auf rund 700 Millionen Euro geschätzt. Dies geht aus einer Lage-Einschätzung des Bundesverkehrsministerium hervor, die der "Bild"-Zeitung einem Vorabbericht zufolge, vorliegt. Die Sanierungen könnten Monate oder sogar Jahre dauern und man müsse mit langen Sperrungen der Strecken rechnen.
  • 7/24/20218:18:53 PM
    Erneut Unwetter in Belgien - Autos werden weggespült
    In Belgien sind bei erneuten Unwettern zahlreiche Autos weggeschwemmt worden. In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang, wie die Nachrichtenagentur Belga am Samstagabend unter Berufung auf das Bahnunternehmen Infrabel berichtete. Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk RTBF berichtete, war auch die Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz von Überschwemmungen betroffen. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen.
  • 7/24/20215:31:00 PM
    DWD warnt vor weiteren Unwettern in Bayern - Sturzfluten möglich
    Im Zuge einer Unwetterfront sind am Samstag in einigen Teilen Bayerns Gewitter aufgetreten und Regenschauer niedergegangen. Größere Einsätze waren der Polizei zunächst nicht bekannt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor weiteren unwetterartigen Gewittern mit Starkregen - insbesondere in der Nacht zu Sonntag.

    Der Schwerpunkt soll demnach an den Alpen und dem südlichen Alpenvorland liegen. Aufgrund starker Regenfälle könne es örtlich zu Überschwemmungen kommen, hieß es. An einigen Flüssen sei ein Erreichen der Meldestufen nicht auszuschließen, teilte der Hochwassernachrichtendienst Bayern am Samstag mit. Dort seien auch extreme Sturzfluten möglich.
  • 7/24/20214:02:00 PM
    Im Hochwassergebiet regnet es erneut - Evakuierungsangebot
    Rund eineinhalb Wochen nach der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz haben in dem betroffenen Gebiet am Samstag erneut Regenfälle eingesetzt - und es wurden Evakuierungen angeboten. Wie die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begona Hermann, mitteilte, ist im Laufe des Tages laut Deutschem Wetterdienst mit örtlichen Niederschlägen im Bereich von maximal 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter zu rechnen; stellenweise auch nur 10 Liter. Ab Sonntagmorgen gegen 6 Uhr könne sich die Wetterlage noch verschärfen.
  • 7/24/20213:21:15 PM
    Freiwillige Helfer sollen Katastrophengebiet Ahr schnell verlassen
    Freiwillige Helfer im Krisengebiet Ahr sollen dieses wegen der schwierigen Umstände dort möglichst schnell verlassen. Das teilte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) am Samstag mit. Als Grund nannte sie die starken Niederschläge an diesem Wochenende, die zerstörte Infrastruktur und die unübersichtliche Verkehrssituation. Den Angaben zufolge werden Shuttle-Busse eingesetzt, die die Helfer zurückbringen. Wer geplant hatte, als freiwilliger Helfer dorthin zu fahen, soll dies nicht tun.

    Zuvor hatten auch das Polizeipräsidium Koblenz an Helferinnen und Helfer appelliert, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. "Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen", hieß es. Durch die Vielzahl an Menschen, "die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst", hieß es in einer Mitteilung vom Samstag.
  • 7/24/20211:20:00 PM
    Magdeburgs OB: Zerstörte Häuser in NRW nicht an gleicher Stelle wieder aufbauen
    Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper warnt Gemeinden in den überfluteten Gebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen vor einem Wiederaufbau der Häuser an gleicher Stelle. Man sollte sich fragen, ob dies wirklich Sinn mache, sagt er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Das Hochwasser könne jederzeit wiederkommen und nachhaltige Schutzmaßnahmen seien in diesen Gebieten nicht möglich. "Da kann man nicht einfach Deiche bauen." Er sei auch nicht der Meinung, dass die Menschen in den Gebieten zu wenig gewarnt worden seien. "Die Menschen haben gewusst, wie viele Liter Wasser auf sie zukommen. Das lief doch Tage vorher schon im Radio hoch und runter." Er glaube auch nicht, dass die Menschen freiwillig ihre Häuser verlassen hätten, wenn noch mehr gewarnt worden wäre.
  • 7/24/202111:07:28 AM
    Gewitter und Starkregen in Teilen Hessens

    Der Deutsche Wetterdienst sagt für diesen Samstag oft dichte Bewölkung und gebietsweise schauerartige oder gewittrige Regenfälle voraus. Auch einzelne kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel sind den Meteorologen zufolge möglich. Es bestehe lokale Unwettergefahr. Die Temperaturen steigen den Angaben zufolge auf 26 bis 29 Grad. In Gewitternähe sei teils mit Sturmböen oder schweren Sturmböen zu rechnen.
    In der Nacht zum Sonntag ist es laut DWD wechselnd bis stark bewölkt. Vor allem in der ersten Nachthälfte rechnen die Meteorologen gebietsweise mit noch kräftigen Niederschlägen. Anfangs kann es demnach zu Gewittern kommen, die in der zweiten Nachthälfte überwiegend abziehend. Die Tiefstwerte liegen zwischen 18 und 14 Grad.
    Am Sonntag meldet der DWD wechselnde Bewölkung. Am Vormittag bleibe es meist niederschlagsfrei. Im weiteren Tagesverlauf dürften gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter auftreten. Dabei sind den Angaben zufolge einzelne Gewitter mit Starkregen bis in den Unwetterbereich möglich. Die Höchsttemperaturen liegen bei 25 bis 28 Grad. Bei Gewittern dürften vereinzelt Sturmböen auftreten.
    In der Nacht zum Montag klingen Schauer und Gewitter laut DWD dann ab. Die Tiefstwerte liegen zwischen 17 und 13 Grad. Für Montag kündigen die Meteorologen einen Wechsel aus Sonne und Wolken an.
  • 7/24/202110:44:41 AM
    Deutscher Wetterdienst warnt vor möglichem Gewitter und Starkregen 

    Am Freitag (23.07.21) gab das Ministerium des Inneren des Landes Nordrhein-Westfalen an die Kommunen des Landes einen Erlass mit dem Hinweis auf eine mögliche Unwetterlage mit Gewittern und Starkregen für dieses Wochenende heraus. In der Wettervorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurde darauf hingewiesen, dass es am Samstagnachmittag und Abend zu gebietsweise einzelnen, teils kräftigen Gewittern kommen kann. Dabei seien lokal eng begrenzt Unwetter durch heftigen Starkregen mit Mengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Vereinzelt können auch stürmische Böen um 70 km/h (Bft 8) und kleinkörniger Hagel auftreten. Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein. Sollte es zu einer konkreten Unwetterwarnung für das Dortmunder Stadtgebiet durch den DWD kommen, würde neben weiteren Informationen über die Social-Media-Kanäle natürlich auch eine Warnung über die Warnapp NINA erfolgen.
  • 7/24/202110:32:38 AM
    Hochwasser an kleinen Gewässern im Saarland möglich

    Die angekündigten Gewitter am Wochenende werden voraussichtlich die Wasserstände im Einzugsgebiet der Saar ansteigen lassen. Das teilte das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) am Samstag in Saarbrücken mit. Weil die Starkniederschläge nur örtlich auftreten, sei hingegen ein Hochwasser an mittleren und großen Flüssen nicht wahrscheinlich. Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte, wird demnach nur sehr kurzfristig möglich sein. Das LUA bittet darum, die Warnhinweise des Deutschen Wetterdiensts (DWD) zu beachten.
  • 7/24/20219:27:35 AM
    Bauamt schaltet Hotline für Betroffene von Hochwasserkatastrophe

    Das Bauamt der Kreisverwaltung Ahrweiler hat eine Hotline eingerichtet, bei der sich Bürgerinnen und Bürger im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler melden können, wenn sie eine statische Überprüfung eines Gebäudes benötigen. Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler am Samstag mitteilte, ist die Hotline am Samstag von 9.00 bis 15.00 Uhr und montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr unter 02641 / 975 - 363 zu erreichen.
    Den Angaben zufolge müssen Name, Vorname, Telefonnummer und die Anschrift des zu begutachtenden Gebäudes genannt werden. Mobile Einsatzteams aus Statikern würden dann nach Verfügbarkeit die gemeldeten Gebäude begutachten. Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die Überprüfungen lediglich der Feststellung von Gefahren diene oder ob Gebäude betreten werden können. "Bewertungen hinsichtlich eines möglichen Wiederaufbaus oder der Wirtschaftlichkeit können nicht geleistet werden."
  • 7/24/20218:59:37 AM
    Polizei bittet Helfer, nicht mehr in Katastrophengebiet zu reisen

    Das Polizeipräsidium Koblenz und der Krisenstab appellieren an Helferinnen und Helfer, sich nicht mehr auf den Weg in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz zu machen. «Die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung ist weiterhin überwältigend und ungebrochen. Durch die Vielzahl an Helferinnen und Helfer, die sich heute in das Katastrophengebiet aufgemacht haben um zu helfen, kommt es aktuell leider zu einer völligen Überlastung sämtlicher Zufahrtsstraßen zum Ahrtal, sowie der Straßen im Katastrophengebiet selbst», hieß es in einer Pressemitteilung vom Samstag. Insbesondere die Bundesstraße 257 aus Richtung Kreuz Meckenheim sei völlig überlastet.
    Große Baumaschinen, die beispielsweise zum Straßen- und Brückenbau, sowie zum Wiederaufbau der Trinkwasserversorgung im Katastrophengebiet benötigt werden, können den Angaben zufolge ihren Einsatzort nicht erreichen und stehen im Stau. Ebenfalls kämen die Fahrzeuge, die zum Abtransport von Müll und Bauschutt eingesetzt werden sollten, sowie Einsatz- und Rettungsfahrzeuge nicht durch. Der Shuttlebusbetrieb nähe Haribo sei komplett eingestellt worden. Andere Shuttlebusse stehen laut Polizei im Stau. Es seien bereits mehrere Tausend Helferinnen und Helfer in die Gebiete gebracht.
    "Bitte reisen Sie nicht mehr ins Katastrophengebiet an", teilte die Polizei mit. Die Hilfe werde ganz sicher noch über einen langen Zeitraum benötigt und werde bestimmt auch noch an anderen Tagen und an anderer Stelle dankend angenommen.
  • 7/24/20218:54:29 AM
    Bevölkerung in Hochwasser-Region wird vor Unwetter gewarnt

    In der Hochwasserregion in Rheinland-Pfalz informiert der Katastrophenschutz die Bürger wegen der vorhergesagten Unwetter über eine Notunterkunft. Laut der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion wird in möglicherweise betroffenen Orten gewarnt. "Die Vorbereitungen laufen. Die Bevölkerung wird in den Sozialen Medien noch einmal gewarnt und es werden Flugblätter verteilt", sagte ein Sprecher am Samstagmorgen.
    Demnach besteht keine akute Hochwassergefahr für die Ahr. Dennoch sei bei Niederschlag mit verstärktem Oberflächenwasser insbesondere in den Orten zu rechnen, in denen Teile der Kanalisation zerstört oder verstopft sind. Dadurch könne es örtlich zu einem erneuten Einlaufen von Wasser in Kellern kommen. Davon stärker betroffen sein könnten laut Katastrophenschutz die Ortschaften Schuld, Insul und Dümpelfeld. Zudem könne es durch verstopfte Einläufe in der Stadt Bad Neuenahr und der Ortsgemeinde Müsch zur Einstauung von Wasser in den Straßen kommen.
    Der Katastrophenschutz biete allen Einwohnerinnen und Einwohnern der betroffenen Orte bei Bedarf eine Unterbringung an, hieß es. In Leimersdorf in der Verbandsgemeinde Grafschaft werde von diesem Samstag an ab 10.00 Uhr durchgängig eine Notunterkunft betrieben, die auch in den nächsten Tagen zur Verfügung stehe. Es würden Shuttle-Busse eingesetzt.
    Im Laufe des Tages kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu lokal eng begrenzten Unwettern mit Niederschlagsmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Die Regenmenge solle aber meist unterhalb der Warnschwelle bleiben. Wo genau die Unwetter stattfinden, ist laut DWD zunächst nicht zu sagen. "Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein," hieß es.
  • 7/24/20218:32:51 AM
    NRW-Finanzverwaltung erweitert Katastrophenerlass

    Nordrhein-Westfalens Finanzverwaltung hat den Katastrophenerlass zur Unterstützung der vom Unwetter betroffenen Menschen erweitert. Damit sind nun rund 50 steuerliche Entlastungsmaßnahmen möglich, wie das Finanzministerium mitteilte. Der geänderte Erlass soll es vor allem Unternehmen erleichtern, unbürokratisch und ohne steuerliche Nachteile Hilfe anbieten zu können - etwa mit Sach- oder Dienstleistungen.
    Dadurch können zum Beispiel Baumärkte und Bauunternehmer die Verteilung von Entwässerungspumpen oder Baggern als Betriebsausgabe behandeln. Zudem sind Arbeitgeber in der Lage, ihren Mitarbeitern, deren Häuser oder Wohnungen unbewohnbar geworden sind, Unterkünfte und Verpflegung vorübergehend steuerfrei zur Verfügung zu stellen.
    Zusätzlich sollen die Finanzämter den Bürgern durch die Stundung von Steuern und mit geminderten Vorauszahlungen entgegenkommen. "Die Erweiterung des Katastrophenerlasses soll die Betroffenen sowie die Helferinnen und Helfer schnell und unbürokratisch entlasten. Die unmittelbare Unterstützung für betroffene Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle", so Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU).
    Am 16. Juli hatte die Finanzverwaltung den Katastrophenerlass mit 30 steuerlichen Maßnahmen in Kraft gesetzt. So können die Wirtschaft und Privatpersonen Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Wiederaufbau nutzen. Auch die Wiederbeschaffung von Hausrat und Kleidung und die Beseitigung von Schäden am selbst genutzten Wohneigentum kann als außergewöhnliche Belastung steuerlich berücksichtigt werden. Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten für die Abzugsfähigkeit von Spenden.
  • 7/24/20218:31:35 AM
    Schauer und teils kräftige Gewitter in Hessen möglich

    Die Menschen in Hessen müssen sich am Wochenende auf Schauer und Gewitter einstellen. Am Samstag greift im Tagesverlauf ein Tief aus Frankreich mit feucht-warmen und zu Gewittern neigenden Luftmassen über, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Bis zum Mittag gibt es demnach keine warnwürdigen Wetttererscheinungen.
    Am Nachmittag und Abend ziehen gebietsweise einzelne, teils kräftige Gewitter auf. Dabei können lokal eng begrenzte Unwetter mit Wassermengen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit auftreten. Vereinzelt sind schwere Sturmböen zwischen 80 und 90 Kilometer pro Stunde sowie Hagel möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 26 bis 29 Grad. In der Nacht klingen die Gewitter bei Tiefstwerten zwischen 18 bis 14 Grad ab.
    Der Sonntagvormittag bleibt meist trocken und wechselnd bewölkt. Im weiteren Tagesverlauf rechnet der DWD mit gebietsweise kräftigen Schauern und Gewittern mit Unwettergefahr. Die Temperaturen erreichen maximal 25 bis 28 Grad.
  • 7/24/20218:30:45 AM
    Lokale Unwettergefahr in Rheinland-Pfalz und Saarland

    Die Menschen in Rheinland-Pfalz und im Saarland müssen sich auf lokale Gewitter einstellen. Am Samstag greife von Frankreich ein Tief mit feucht-warmen und zu Gewitter neigenden Luftmassen auf die Länder über, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Am Vormittag besteht demnach eine geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne Gewitter. In den Mittagsstunden kommt es vorübergehend zu kurzen Auflockerungen.
    Im Laufe des Nachtmittags und Abends ziehen gebietsweise einzelne, teils kräftige Gewitter auf. Dabei sind lokal eng begrenzte Unwetter mit Regenmengen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich; in mehreren Stunden können demnach örtlich auch um 60 Liter pro Quadratmeter fallen. In der Pfalz können auch schwere Sturmböen um 95 Kilometer pro Stunde und Hagel auftreten.
    Wo genau die Unwetter stattfinden, ist laut DWD zunächst nicht zu sagen. "Eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte wird - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein," hieß es. Die Temperaturen liegen zwischen 23 Grad in der Eifel und bis 29 Grad in der Vorderpfalz. In der Nacht soll das Gewitter bei Tiefstwerten zwischen 17 und 13 Grad abklingen.
    Am Sonntagvormittag bleibt es überwiegend trocken. Im Tagesverlauf können gebietsweise kräftige Schauer und Gewitter im Unwetterbereich entstehen. Die Höchstwerte erreichen 23 bis 27 Grad.
  • 7/24/20216:51:27 AM
    THW-Helfer in Flutgebieten beschimpft und mit Müll beworfen

    Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerks (THW) sind bei ihrem Einsatz in westdeutschen Flutgebieten mitunter unfreundlich empfangen worden. "Das geht dann soweit, dass unsere Helferinnen und Helfer beschimpft werden", sagte die Vize-Präsidentin des THW, Sabine Lackner, am Samstag im RTL/ntv-"Frühstart". "Wenn sie mit Einsatzfahrzeugen unterwegs sind, werden sie mit Müll beschmissen", fügte Lackner hinzu. Hinter den Angriffen seien vor allem Querdenker oder Menschen aus der Prepper-Szene, die sich als Betroffene der Flutkatastrophe ausgäben, sowie einige frustrierte Flutopfer.
    Teils seien die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit auch von Menschen gefilmt worden, die sich nicht als Pressevertreter erkenntlich gemacht hätten, sagte Lackner. Es seien noch keine Einsätze wegen der Vorfälle abgebrochen worden, doch die Situation sei für die ehrenamtlichen Helfer psychisch belastend. "Ich bin unseren Einsatzkräften unendlich dankbar, dass sie recht unerschrocken weitermachen", so Lackner.
  • 7/24/20216:01:22 AM
    DWD sagt "einzelne, kräftige Gewitter" vorher - Unwetter möglich

    Der Deutsche Wetterdienst hat in Nordrhein-Westfalen für Samstagnachmittag und -abend von Südwesten Schauer und einzelne, teils kräftige Gewitter vorhergesagt. Dabei seien "lokal eng begrenzt" Unwetter durch heftigen Starkregen möglich, berichtete der DWD am Samstagmorgen. Die erwartbaren Regenmengen gab die Wetterbehörde dabei in ihrem um 4.28 Uhr veröffentlichten Warnlagebericht für NRW mit 25 bis 40 Litern Regen pro Quadratmeter "in kurzer Zeit" an. "In mehreren Stunden können örtlich auch um 60 Liter pro Quadratmeter fallen", hieß es weiter.
    Zum Vergleich: In der vergangenen Woche hatte flächendeckender Dauerregen mit Regenmengen von teilweise über 150 Litern pro Quadratmeter für die Hochwasser-Katastrophe in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz gesorgt.
    Vereinzelt rechnen die DWD-Meteorologen am Samstag auch mit Sturmböen der Stärke 9 (um 80 Stundenkilometer) und kleinkörnigem Hagel. Die Behörde betonte, dass eine genaue Lokalisierung der Schwerpunkte - wenn überhaupt - nur sehr kurzfristig möglich sein werde.
    Der DWD sah - anders als Anfang vergangene Woche - keine Veranlassung für eine Unwetter-Vorwarnung oder gar eine amtliche Unwetterwarnung.
    Die Gewitter sollen in der Nacht zum Sonntag abklingen.
    Auch am Sonntag kann es dann laut DWD gebietsweise noch kräftige Schauer und Gewitter geben. Dabei seien einzelne Gewitter mit Starkregen bis in den Unwetterbereich möglich, hieß es. Die Schauer- und Gewittertätigkeit soll in der Nacht zum Montag weitgehend abklingen.
  • 7/24/20215:57:09 AM
    Bekannte von Sängerin LaFee haben im Hochwasser "alles verloren"

    Die in Stolberg geborene Sängerin LaFee (30, "Virus") will angesichts der Hochwasserkatastrophe in ihrer alten Heimat helfen. "Meinen engsten Familienmitgliedern geht es tatsächlich gut, sie haben das gut überstanden und keine Schäden davon getragen. Aber Bekannte von mir haben leider wirklich alles verloren", berichtete die Musikerin der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Sie habe sich nun schon mit ein paar Leuten getroffen, denen sie Möbel und Kleidung überlassen wolle. "Ich möchte auch auf den Bürgermeister zugehen und fragen, wie ich helfen kann", sagte sie. "Das ist jetzt eine Zeit, in der wir alle zusammen halten müssen."
    Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Christina Klein heißt, wurde 1990 in Stolberg bei Aachen geboren - einer Stadt, die nun massiv vom Hochwasser getroffen wurde. Vor allem in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends feierte sie als Teenie-Star große Erfolge. Danach war sie unter anderem als Schauspielerin aktiv. Im August erscheint ein Comeback-Album.
  • 7/23/20218:41:55 PM
    NRW berietet sich mit Krisenstäben vor 
    Nordrhein-Westfalen rüstet sich für mögliche neue Starkregenfälle am kommenden Wochenende. Per Erlass des NRW-Innenministeriums würden die Leitstellen von Feuerwehr und Polizei nochmals besonders für die Wetterlage sensibilisiert, teilte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf mit. "Die Arbeit in den Krisenstäben der Städte und Kreise wird auch am Wochenende fortgesetzt, um die Lage vor Ort zu koordinieren. Gleiches gilt für die Koordinierungsgruppe des Krisenstabs im Innenministerium."
  • 7/23/20217:45:00 PM
    Rea Garvey ist beeindruckt von Helfern
    Musiker Rea Garvey ist dankbar für die Freiwilligen, die den betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten beim Aufräumen helfen. "Ich bin unglaublich stolz auf diejenigen, die morgens aufstehen und sagen: Heute gehe ich dahin, um meinen Nachbarn zu helfen", sagte der Sänger bei einem Auftritt in der ARD-Benefizgala "Wir halten zusammen" am Freitagabend in Leipzig. Diese Menschen seien Helden. Der 48-Jährige rief dazu auf, die Opfer der Flutkatastrophe nach Möglichkeit zu unterstützen. "Manche gehen hin und helfen, manche spenden, manche machen Musik", so Garvey. Wichtig sei, weiterzumachen und die Betroffenen nicht zu vergessen.
  • 7/23/20217:35:00 PM
    Flutschäden gefährden Lieferketten
    Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen sieht der Wirtschaftsminister einzelne Lieferketten gefährdet. Einige Gewerbebetriebe in stark getroffenen Regionen könnten wegen der Hochwasserschäden nicht mehr produzieren, sagte Andreas Pinkwart (FDP) am Freitag im "Morgenecho" auf WDR 5. In anderen Fällen sei zwar Produktion, aber kein Transport mehr möglich. So gebe es etwa in Hagen viele Stahl- und Schwerindustrie-Unternehmen, die Tausende Tonnen Edelstahl nicht mehr per Bahn abtransportieren könnten, weil die Strecken beschädigt seien.
  • 7/23/20217:16:40 PM
    Fußball: Gedenken an Hochwasseropfer
    Kurz vor dem ersten Saisonspiel im deutschen Profi-Fußball haben die Mannschaften des FC Schalke 04 und Hamburger SV der Opfer der Flutkatastrophe gedacht. Unmittelbar vor dem Anpfiff der Auftaktpartie der 2. Liga am Freitagabend war es in der Gelsenkirchener Arena für einen Moment ganz still.
  • 7/23/20216:50:00 PM
    Hilfe für traumatisierte Flutopfer
    Das Deutsche Psychotherapeuten-Netzwerk (DPNW) stellt 100 Therapieplätze für die Akutbehandlung von Betroffenen der Flutkatastrophe zur Verfügung. "Wir rechnen mit einer Welle traumatisierter Menschen", teilte der Vorsitzende Dieter Adler mit. "Diese wird kommen, wenn das Adrenalin gesunken ist und die Betroffenen sich der mittelbaren Schäden bewusst werden."
  • 7/23/20216:30:37 PM
    NRW: Keine Maut für LKW mit Spenden
    Das Umweltministerium von NRW unterstützt die von Unwetter betroffenen Kommunen und Krisenstäbe bei der Organisation der Abfallentsorgung. Dazu sei jetzt eine eigene Koordinierungsstelle eingerichtet worden, hieß es. Das Bundesamt für Güterverkehr in Köln entschied, Lastwagen mit Sachspenden für die Hochwassergebiete unter bestimmten Bedingungen von der Lkw-Maut zu befreien.
  • 7/23/20216:00:16 PM
    Hagen: Warnung vor Krankheitserregern im Hochwasser-Schlamm
    Beim Aufräumen der Hochwasser-Schäden sollten Helfer unbedingt wasserabweisende Schutzkleidung und Handschuhe tragen. Der zurückgebliebene Schlamm sei häufig mit Krankheitserregern verseucht, teilte die Stadt Hagen am Freitag mit. Dort seien bereits Magen-Darm-Erkrankungen und Wundinfektionen im Zusammenhang mit den Reinigungsarbeiten aufgetreten.

    Vor dem Kontakt mit Lebensmitteln und vor dem Rauchen sollten die Hände gründlich gewaschen werden, riet die Stadt. Lebensmittel, die in Kontakt mit dem Schlammwasser gekommen sind, dürften nicht mehr verzehrt werden. Das gelte auch für im Garten angebautes Gemüse, das überschwemmt war. Kleinere Verletzungen müssten desinfiziert werden, bei größeren und tieferen Wunden solle man einen Arzt aufsuchen. Helfer sollten ihren Tetanus-Schutz überprüfen und gegebenenfalls auffrischen.
  • 7/23/20215:57:35 PM
    Kiesgruben als Hochwasserschutz
    Der Bundestagsfraktionsvize der Grünen, Oliver Krischer, hat die Einbeziehung von Tagebauen, Restseen und Kiesgruben in den Hochwasserschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefordert.

    Kiesgruben und Baggerseen könnten Wasser aufnehmen, wenn sie durch Umleitungen kontrolliert geflutet würden. "Die Katastrophe in Blessem zeigt aber auch, wir müssen sehr genau hinsehen bei Kiesgruben und Ortschaften in der Nähe von Gewässern. So etwas darf nicht mehr genehmigt werden", zitiert der "Kölner Stadt-Anzeiger" den Grünen-Politiker.
  • 7/23/20215:26:49 PM
    Rheinland-Pfalz: Polizei sucht weiter - noch 149 Vermisste
    Die Zahl der Todesopfer in der Katastrophenregion in Rheinland-Pfalz klettert weiter auf nunmehr 132, das sind 4 mehr als am Vortag. Vermisst wurden den Angaben zufolge noch 149 Personen, 766 Menschen mit Verletzungen wurden behandelt. Die Polizei wird die Suche nach Vermissten bis auf weiteres fortsetzen, betonte Innenminister Roger Lewentz (SPD) in Bad Neuenahr-Ahrweiler. 

    "Wir haben uns fest vorgenommen, alles dafür zu tun, dass wir den Menschen Gewissheit über ihre Angehörigen geben können", so Lewentz weiter. Jeder Fall werde akribisch abgearbeitet. "Wir gehen aber nicht davon aus, dass diese Personen am Schluss auch identisch sind mit einer weiteren Anstiegszahl von Toten." Darunter seien sicher auch Menschen, die im Urlaub unterwegs seien, sagte der rheinland-pfälzische Innenminister und betonte: "Wir hoffen das sehr."
  • 7/23/20214:35:00 PM
    Baerbock: Staat soll Hausbesitzer bei Wetterschutz unterstützen
    Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock fordert staatliche Unterstützung für Schutzmaßnahmen an Privathäusern gegen Extremwetter. "Für viele Menschen ist das Häuschen die Altersvorsorge", sagt sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Dies müsse besser geschützt werden. "Ähnlich wie bei der Energieeffizienz sollten daher Hausbesitzer mit KfW-Krediten oder steuerlicher Absetzbarkeit unterstützt werden, wenn sie ihr Haus mit baulichen Maßnahmen gegen Extremwetter schützen wollen." Baerbock spricht sich zudem für einen Vorsorgefonds für Kommunen aus.
  • 7/23/20214:18:50 PM
    Innenministerium treibt Einführung von SMS-Warnsystem voran
    Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands treibt das Bundesinnenministerium einem Medienbericht zufolge die Einführung eines Warnsystems per SMS voran. Er habe die Einführung des sogenannten Cell Broadcasting am Mittwoch in Auftrag gegeben, sagte Minister Horst Seehofer dem ARD-Hauptstadtstudio nach einer Mitteilung vom Freitag. Der CSU-Politiker betonte demnach erneut, er betrachte das System als Ergänzung zu den bestehenden Warnmitteln. "Die Warnung der Bevölkerung muss klappen, auf allen Kanälen. Wenn man nachts geweckt wird, muss man sofort wissen, was passiert ist und wie man sich verhalten soll." Die Textnachricht könne Sirenen, Apps und den Rundfunk ergänzen. "Wir brauchen sie", so Seehofer laut ARD-Hauptstadtstudio.

    Nach der Unwetterkatastrophe hatte es Vorwürfe gegeben, die Menschen in den betroffenen Gebieten seien nicht schnell genug gewarnt worden. Beim Cell Broadcasting wird ähnlich wie bei einer SMS eine Nachricht an Handy-Nutzer verschickt - und zwar an alle Empfänger, die sich zu dem Zeitpunkt in der betreffenden Funkzelle aufhalten. Dem Bericht zufolge betonte das Innenministerium, einen Zeitplan zur Einführung des Systems gebe es noch nicht.

    Mitte der Woche hatte Seehofer gesagt, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) habe zur Warnung per Cell Broadcasting bereits im Frühjahr eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Dessen Präsident Armin Schuster gehe davon aus, dass das noch vor der Bundestagswahl erwartete Ergebnis positiv sein werde.
  • 7/23/202112:31:00 PM
    Gladbach spendet für Opfer der Hochwasser-Katastrophe
    Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach wird alle Einnahmen aus dem Testspiel gegen den FC Groningen am 31. Juli an die Opfer der Hochwasser-Katastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz spenden. Außerdem stellt der fünfmalige deutsche Meister in Kooperation mit Ausrüster Puma Fußballvereinen aus den betroffenen Gebieten Waren im Gesamtwert von 250.000 Euro zur Verfügung. 
  • 7/23/202112:22:00 PM
    Verband warnt: Flut hat Wald gefährlich beschädigt
    Die Flutkatastrophe hat auch im Wald gefährliche Spuren hinterlassen. Die gewaltigen Regenmassen zerstörten zahlreiche Waldwege, berichtete der Verband Wald und Holz NRW am Freitag. Vor allem in der Eifel sowie im Sieger- und Sauerland seien viele Strecken unpassierbar. "Eine besonders hohe Gefahr besteht für Radfahrer, die im Wald relativ schnell unterwegs sind." Denn riskante Stellen wie komplett weggespülte Wege oder tiefe Löcher liegen oft schlecht einsehbar hinter Kurven.
  • 7/23/202111:58:00 AM
    Helfer in Hochwasserregion bereiten sich auf Unwetter vor
    Die Helfer in der von Hochwasser betroffenen Region in Rheinland-Pfalz bereiten sich auf die fürs Wochenende vorhergesagten Gewitter und Starkregen vor. Auch wenn aus derzeitiger Sicht die Wetterprognose nicht als bedrohlich für den Eifelkreis Bitburg-Prüm eingeschätzt werde, könnte es infolge des zurückliegenden Hochwassers vereinzelt kritische Situationen geben, teilte die Kreisverwaltung am Freitag mit. Der Katastrophenschutz des Kreises treffe daher in Abstimmung mit den Feuerwehren Vorkehrungen, insbesondere würden Sandsäcke vorbereitet. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich über "zuverlässige Quellen" in Radio, Fernsehen und Internet oder entsprechende Warn-Apps auf dem Laufenden zu halten.
  • 7/23/202111:32:00 AM
    FDP-Politiker: Fluthilfen nicht mit Hartz-IV-Regelsatz verrechnen
    Der sozialpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Pascal Kober, hat gefordert, Fluthilfen nicht mit anderen Unterstützungsleistungen zu verrechnen. "Unter den vielen Hochwasseropfern sind auch Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen. Ihnen dürfen wir keine weiteren Härten zumuten", sagte Kober am Freitag.

    Sozialminister Hubertus Heil (SPD) müsse deshalb dafür Sorge tragen, dass Soforthilfen nicht auf den Hartz-IV-Regelsatz angerechnet werden. "Sonst wäre die Hilfe für sie wertlos", sagte Kober. "Darüber hinaus sollte Heil Klarheit schaffen, mit welchen Hilfen der Jobcenter die Betroffenen rechnen können und wie diese abgewickelt werden. Dafür wäre eine Hotline hilfreich, die die von der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands betroffenen Menschen informiert und berät."
  • 7/23/202111:20:49 AM
    Südwest-Bauwirtschaft will in Rheinland-Pfalz helfen
    Die baden-württembergische Bauwirtschaft will beim Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur in den Flutgebieten von Rheinland-Pfalz mithelfen. Hauptgeschäftsführer Thomas Möller sagte am Freitag in Stuttgart, er wisse von vielen Betrieben, insbesondere aus dem Straßen- und Tiefbaubereich, dass von ihnen jederzeit auch kurzfristig Unterstützung erfolgen könnte: "Die Kapazitäten wären bei unseren Straßenbauunternehmen vorhanden, rasch an die Instandsetzung der zerstörten Infrastruktur in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten zu gehen."
  • 7/23/202110:59:00 AM
    ADAC rechnet nach Hochwasser und Ferienhalbzeit mit vollen Autobahnen
    Wegen der Hochwasserkatastrophe und der Halbzeit der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der ADAC am Wochenende mit vollen Autobahnen. Im Rheinland sind etwa 90 Kilometer Autobahn von Flutschäden betroffen, darunter die A1 und A61. Auf den alternativen Strecken über die A4, A555 und A565 zwischen Bonn und Köln müsse mit Staus und erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden, teilte der ADAC am Freitag mit.

    "Autofahrer sollten vor der Abfahrt Kartenprogramme mit aktuellen Verkehrslagen und Sperrungen prüfen und alternative Routen frühzeitig planen sowie die Sperrungen südlich von Köln großräumig umfahren", rät Verkehrsexperte Roman Suthold.

    Wer flexibel ist, sollte früh am Morgen oder nach 19.00 Uhr starten, empfiehlt der ADAC Nordrhein. Der Automobilclub rät davon ab, bei Staus auf den Autobahnen auf Landstraßen auszuweichen. "So kann es sein, dass Reisende, die von der Autobahn abfahren, plötzlich an gesperrten Abschnitten stecken bleiben", sagt Suthold.
  • 7/23/202110:30:00 AM
    Klinik von Flut zerstört - "Politik muss Schutz erhöhen"
    Der Chefarzt einer vom Hochwasser zerstörten Klinik in Eschweiler bei Aachen hat flankierend zum Wiederaufbau vorbeugende Schutzmaßnahmen gefordert. "Da muss politischer Wille gezeigt werden", sagte Mediziner Uwe Janssens vom überfluteten Sankt-Antonius-Hospital am Freitag im WDR-"Morgenecho". Jeder Fluss müsse überprüft werden, es brauche zusätzliche Maßnahmen zum Hochwasser- und Katastrophenschutz.
  • 7/23/20219:59:00 AM
    Überwältigende Solidarität nach Hochwasser-Katastrophe 
    Rund eine Woche nach dem Spendenaufruf des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe für die betroffenen Menschen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland sind rund 36,4 Millionen Euro an Spenden beim Aktionsbündnis eingegangen.

    "Die Solidarität und die Spendenbereitschaft der Menschen und Unternehmen in unserem Land ist überwältigend. Eine solche Hilfsbereitschaft haben wir so noch kaum erlebt", sagt Dominique Mann, Geschäftsführer des Aktionsbündisses Katastrophenhilfe. "Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ist für diese immense Unterstützung sehr dankbar. Unsere Mitgliedsorganisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz und Diakonie Katastrophenhilfe sind so in der Lage, den Menschen in den betroffenen Gebieten schnell und umfangreich zu helfen. Unser Dank gilt auch dem ZDF für die Kommunikation der Spendenaufrufe in seinen Sendungen."
  • 7/23/20219:30:00 AM
    Hilfe für Flutopfer: FC Bayern bestreitet Benefizspiel gegen Schalke
    Der FC Bayern München wird als Hilfsaktion nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Benefizspiel beim FC Schalke 04 austragen. Aus der Partie, die in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen ausgetragen wird, will der deutsche Fußball-Rekordmeister "erlösabhängig mindestens eine Million Euro" für die Opfer des Hochwassers "zur Verfügung stellen". Das teilten die Bayern am Freitag mit.
  • 7/23/20219:02:13 AM
    Glockenläuten und Gebet für Hochwasser-Opfer
    Als Zeichen der Solidarität und im Gedenken an die vielen Opfer der Flutkatastrophe läuten am Freitagabend (18.00 Uhr) bundesweit in vielen Kirchen die Glocken. Die evangelischen Landeskirchen haben gemeinsam mit katholischen Bistümern zum Geläut mit anschließender Andacht aufgerufen. So haben auch viele Gemeinden in den Katastrophengebieten große Schäden durch das Hochwasser erlitten, hieß es beim Erzbistum Köln. Die Gesamtzahl der Todesopfer war bis Donnerstag auf 175 gestiegen, viele Menschen gelten noch als vermisst.

    Beeindruckt zeigten sich Vertreter der Kirchen von der großen Hilfsbereitschaft. Es seien unzählige Engagierte aus den Gemeinden an Hilfsaktionen beteiligt. Auch viele Notfallseelsorger seien seit der vergangenen Woche im Einsatz.
  • 7/23/20219:01:00 AM
    Umweltministerium unterstützt Flut-Kommunen bei der Abfallentsorgung
    Das nordrhein-westfälische Umweltministerium unterstützt die von Unwetter betroffenen Kommunen und Krisenstäbe bei der Organisation der Abfallentsorgung. Dazu sei jetzt eine eigene Koordinierungsstelle eingerichtet worden, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Düsseldorf mit.

    Die betroffenen Kommunen könnten sich an die Bezirksregierungen wenden und schriftlich mitteilen, welche Unterstützung sie wie lange beim Einsammeln und Entsorgen von Müll benötigen - etwa Fahrzeuge, Geräte, Personal oder Entsorgungsmöglichkeiten in Müllverbrennungsanlagen. Die Mittelbehörden bündeln die Anfragen und leiten sie an die Koordinierungsstelle weiter, die dann Kapazitätsfragen mit der Entsorgungswirtschaft klärt.
  • 7/23/20218:32:16 AM
    Feuerwehr: Einsatzkräfte bereiten sich auf das nächste Unwetter vor
    Die Feuerwehr in Rheinland-Pfalz bereitet sich auf das nächste Unwetter vor. Man blicke mit Sorge auf den für das Wochenende angekündigten erneuten Starkregen, der auch die vom letzten Hochwasser in Mitleidenschaft gezogenen Gebiete treffen könnte, sagt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, dem SWR. Die Planer im Einsatzgebiet seien dabei, entsprechend vorzusorgen. Im Moment werde gerade massiv schweres Gerät ins Einsatzgebiet geschickt. Prognostiziert seien derzeit etwa ein Viertel der Regenmengen, die zuletzt gefallen waren. "Das kann hier und da schon nicht unproblematisch sein, weil es wieder über die Ufer gehen kann."
  • 7/23/20218:15:00 AM
    Eifelstrecke und Ahrtalbahn: Schienenersatzverkehr stabilisiert sich
    Nach der unwetterbedingten Sperrung des Regionalverkehrs an der Ahr und in der Eifel ist der Schienenersatzverkehr für Bahnpendler ausgeweitet worden. Seit Freitag werde die südliche Eifelstrecke zwischen Gerolstein und Trier stündlich von Bussen bedient, wie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord in Koblenz mitteilte. Bisher sei dort nur ein Busnotverkehr ohne geregelten Fahrplan möglich gewesen.

    Zuvor war bereits für den nördlichen Abschnitt der Eifelstrecke zwischen Euskirchen und Gerolstein ein stündlicher Ersatzverkehr eingerichtet worden. Auf der Strecke der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrweiler verkehrt der Ersatzverkehr im Halbstundentakt. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den beauftragen Busunternehmen arbeite man weiter daran, den Schienenersatzverkehr zu stabilisieren, hieß es in der Mitteilung.
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(kfb, jti)