Er wollte Papa "einsperren" lassen

Junge (5) wählt Notruf, weil sein Vater über rote Ampeln fuhr

Ein Fünfjähriger hat den Notruf gewählt, nachdem sein Vater über zwei rote Ampeln gefahren war (Symbolbild).
Ein Fünfjähriger hat den Notruf gewählt, nachdem sein Vater über zwei rote Ampeln gefahren war (Symbolbild).
© imago images / rheinmainfoto, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

07. August 2019 - 11:40 Uhr

Sohnemann wollte den Verkehrsrowdy bändigen

Weil es sein Vater mit den Verkehrsregeln nicht so genau nahm, hat ein Fünfjähriger aus Unterfranken den Notruf gewählt. "Einsperren" solle man seinen Papa wegen seines rüpelhaften Verhaltens, erklärte der Junge den verdutzten Beamten.

Kinderstimme am Notruftelefon

Der vermeintliche Notruf ging laut Polizei am Freitagnachmittag im Polizeipräsidium Unterfranken ein. Am Telefon war kurz eine Kinderstimme zu hören, dann legte der Anrufer wieder auf. Der Beamte an der Notrufannahme rief die Nummer sofort zurück und hatte den Vater am Apparat. Der entschuldigte sich dafür, dass sein Sohn die 110 gewählt hatte und gab dem Fünfjährigen das Telefon.

Dieses Mal legte der Junge nicht auf, sondern schilderte, dass sein Vater zwei Mal über eine rote Ampel gefahren sei und er deshalb hinter Gitter gehöre. Nachdem ihm der Beamte gut zugeredet hatte, ließ der Sohnemann allerdings Gnade vor Recht ergehen: Er verzichtete darauf, dass die Polizei extra einen Streifenwagen zum "Tatort" schickte.