Unter uns: Keine Rettung für Britta?

15. September 2015 - 8:56 Uhr

Britta wurde von Paul Schrader entführt

"Was ist denn das für eine Scheiße?", fragt Schrader aufgebracht, als er die ihm unbekannte Britta vor sich sieht. Anstatt Easys Freundin Jule haben seine Handlanger eine ältere Frau entführt. "Ihr habt die Falsche gekidnappt", schreit er seine Komplizen an.

Unter uns: Britta sitzt gefesselt vor Paul Schrader.
Britta ist die Gefangene von Paul Schrader.
© Folge 5184, (c) RTL/ Stefan Behrens

Währenddessen schlendert Jule, die von ihren besorgten Freunden Easy, Leonie, Moritz und Tobias gesucht wird, ahnungslos durch die Gegend. Auf ihrem Weg entdeckt sie die Truppe zufällig auf der Straße. "Was macht ihr denn hier, Flashmob?", fragt sie gut gelaunt in die Runde. Ihre frohe Stimmung wird allerdings nicht geteilt. Jule erfährt, dass Schrader aus dem Gefängnis geflohen ist. Wie gefährlich das für sie werden kann, ist ihr jedoch nicht bewusst. "Wir haben schon gedacht, dass er dich vielleicht entführt hat", verrät Leonie. "Wieso denn mich?", fragt Jule verwirrt. "Weil wir alle in Gefahr sind", antwortet Easy.

Momentan ist es aber vor allem Britta, die sich Sorgen um ihr Leben machen muss. In einem dunklen Raum, an einer Säule gefesselt, den Mund zugeklebt, zittert sie vor Angst und weiß nicht, was mit ihr geschehen wird. Aber auch Schrader ist sich noch im Unklaren darüber, was er mit seiner Geisel anstellen soll, das Easy sie, so wie er glaubt, gar nicht kennt. "Scheiße! So bringt die mir gar nichts. Wenn ich ihr die Ohren abschneide, interessiert das Easy einen Scheiß!", schreit er wütend und gibt Britta dadurch zu verstehen, zu was für Gräueltaten er fähig ist. Brittas Lage scheint ausweglos. Und das Schlimmste ist: Es wird noch nicht mal nach ihr gesucht! Brittas Freund Rufus glaubt nämlich fatalerweise, dass sich seine Liebste gerade in Rom aufhält, er wird sie also nicht vermissen, wenn sie am Abend nicht nach Hause zurückkehrt. Trotzdem gibt Britta die Hoffnung nicht auf. Sie droht ihrem Peiniger damit, dass man sie vermissen wird und ihr Freund sicher bald die Polizei ruft.

Letzterer scheint allerdings weit davon entfernt zu sein, Britta helfen zu wollen. Nachdem Rufus sie über das Handy nicht erreichen konnte, weil Schrader Brittas Gerät kurzerhand zertreten hatte, versucht er, sämtliche Gedanken an sie zu verdrängen. Logischerweise glaubt er, dass Britta, die ohnehin schon wütend auf ihn war, schmollt und deswegen nicht mit ihm sprechen will. Als Brittas Sohn Moritz fragt, wie es zwischen Rufus und seiner Mutter läuft, antwortet er deshalb gereizt: "Ich habe vorhin versucht sie anzurufen. Sie hat mich weggedrückt. Soll sie Urlaub machen!" Wenn er wüsste, dass Britta weit davon entfernt ist, entspannt Urlaub zu machen …