11. Februar 2019 - 10:59 Uhr

"Unter uns"-Folge 6044 vom 08.02.19

Jakob hat mitangesehen, wie Marc in den Tod gestürzt ist, nachdem sie auf dem Dach eines Parkhauses miteinander gekämpft haben. Wie geht er mit dem dramatischen Ereignis um?

Marc ist in den Tod gesprungen

Beim Blick vom Dach des Parkhauses in die Tiefe bekommt Jakob schockierende Gewissheit: Marc hat den Sturz nicht überlebt, er liegt reglos am Boden. Jakob ist erschüttert. Genau in diesem Moment klingelt sein Handy. Es ist Saskia. Jakob schafft es nicht, das Gespräch anzunehmen.

Später trifft die Polizei an der Unglücksstelle ein. Eine Polizistin kümmert sich um Jakob, der immer noch ziemlich mitgenommen ist. Sie versorgt ihn mit einem Kaffee.

Die Polizistin ist es auch, die Jakob zurück in die Schillerallee bringt. Sie macht ihrem Kollegen einen leisen Vorwurf: "Nächstes Mal wartest du auf Verstärkung." Jakob kontert mit einem Gegenvorwurf: "Nächstes Mal glaubst du mir, wenn ich dir sage, dass etwas nicht stimmt."

Jakob gibt sich die Schuld an Marcs Tod

Unter uns: Jakob ist geschockt von Marcs Tod.
Jakob steht nach Marcs Tod noch unter Schock.

Jakob beschäftigt aber noch etwas anderes: Er gibt sich die Schuld an Marcs Tod. "Ich hätte ihn ausknocken sollen, als ich die Chance dazu hatte." Dann wäre Marc jetzt noch am Leben und läge nicht in der Pathologie. "Mir wäre es lieber gewesen, wenn er vor ein Gericht gekommen wäre."

Was Jakob aber am allerwichtigsten ist: Saskia soll nichts von Marcs Tod erfahren. Saskia und er wollen demnächst heiraten und dieses wunderschöne Ereignis soll nicht getrübt werden. "Sie soll den schönsten Tag ihres Lebens haben." Schafft Jakob es wirklich, über den dramatischen Vorfall zu schweigen?

Die ganze "Unter uns"-Folge ist schon vor Ausstrahlung bei TVNOW abrufbar.

Wenn Sie Selbstmord-Gedanken haben, wenden Sie sich bitte sofort an die Telefonseelsorge (www.frnd.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erreichen Sie Menschen, die Ihnen die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.