Unschlagbar: Marius Mohr lebt vom Parcours

Der Unschlagbare exklusiv über seine eigene Welt

Der "Unschlagbare" Marius Moor musste sich in der Disziplin "Mauerstürmen" zunächst gegen den BMXler Senad Grosic aus Österreich behaupten. Nachdem ihm das problemlos gelungen war, wählte das Publikum ihn ins Finale, wo Marius Mohr dann gegen Ryan Moody aus den USA antrat und ebenfalls gewann. Damit hat Marius Mohr bewiesen, dass er unschlagbar ist und die Siegesprämie von 50.000 Euro verdient. Im exklusiven Interview berichtet Marius Mohr, wie er zum Mauerstürmer wurde und warum er durch sein Hobby Parcours in einer eigenen Welt lebt.

Schon mit 15 Jahren fing Marius Mohr an, sich für Parcours zu interessieren – das war im Jahr 2007. Damals entdeckte er Parcours-Videos im Internet, die er "mega cool" fand und probierte "Parcours" dann selbst aus. Ohne zu wissen, was er da mache, sei er überall runter gesprungen. "Ich bin vom Klettergerüst und habe im Sand einen Purzelbaum gemacht." Nach einer gewissen Zeit habe er dann gelernt, was hinter Parcours stecke und seine Technik so weiterentwickelt, dass er heute sogar recht gut von seinem Hobby leben könne.

Das muss er auch, denn "Parcours" könne man nicht einfach so nebenher betreiben, sondern müsse dafür alles umstellen: "Das ganze Leben dreht sich um Parcours, wenn man den Sport professionell ausüben will." Man entwickele dann einen gewissen Lifestyle, so dass die Freunde von Früher sich zurückzögen: "Die kapseln sich halt nach einer gewissen Zeit ab. Deswegen bildet sich eine eigene Welt." Seine Isolierung scheint Marius Mohr nicht zu bereuen: "Mauer hochzugehen ist das absolute Freiheitsgefühl." Man fühle sich unabhängig, stark und könne Dinge tun, die andere nicht könnten. Deswegen ist der Unschlagbare stolz auf sich. Nun darf er auch noch 50.000 Euro mit nach Hause nehmen, weil er in der Show "Unschlagbar" bewiesen hat, dass keiner ihn besiegt.