Tipps für Gespräche

Unordnung zu Hause: Kein Stress - aber sagen, was nervt

In Corona-Zeiten, wenn alle ständig zu Hause sind, kann es schnell nerven, wenn der Partner nicht aufräumt. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
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14. April 2020 - 6:13 Uhr

Ordnung ist nur das halbe Leben

Die aktuelle Zeit ist für viele Familien, Paare oder WGs nervenaufreibend, da alle deutlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen als normalerweise. Da entsteht zum einen mehr Chaos und zum anderen schneller Streit. Wir haben Tipps zusammengefasst, mit denen die Situation zu Hause nicht eskaliert.

Chaos! Wenn alle ständig zu Hause sind, kann das in Unordnung ausarten - und auch mal in Streit. "Man sollte sich keinen Stress machen", rät Ordnungscoach Sabine Haag aus Mainz. "Aber man sollte sich auch darüber ernsthaft unterhalten - vielleicht in einer Art Familienkonferenz. Dort darf jeder das erwähnen, was ihn am meisten stört, was ihm den Nerv raubt."

Es gibt ja Dinge, die manchen besonders stören: zum Beispiel, wenn bestimmte Dinge herumfliegen oder an bestimmten Orten Unordnung herrscht. Bei dem einen ist es vielleicht das Spülbecken voller kleiner Essensreste, beim anderen sind es die Haare im Bad. Oder die aus der Kiste ausgeleerten Spielsachen, die auch noch herumliegen, wenn die Kinder schon schlafen.

Mit diesen Tipps kann es klappen:

Auf diese für Einzelne besonders nervigen Sachen sollte dann die ganze Familie und natürlich auch die Wohngemeinschaft gerade jetzt besonders achten. Denn wenn man ständig aufeinander hockt, nerven sie sogar noch mehr.

  • Probleme offen ansprechen
  • Zeit ausmachen, um Hausarbeit zu erledigen
  • Kompromisse finden
  • Ruhig bleiben

Ansonsten aber rät Haag zu etwas mehr Gelassenheit. "Einfach mal durchatmen und sich sagen: Es gibt jetzt wichtigere Dinge als Ordnung im Haus. Hauptsache, wir kommen gemeinsam gut durch die Situation."


Quelle: DPA/RTL.de