Ungarische Regierung - Forint von Spekulanten angegriffen

15. Februar 2016 - 10:26 Uhr

Die ungarische Regierung vermutet, dass in jüngster Zeit gegen die nationale Währung Forint spekuliert wurde. Die Ermittlungsbehörden seien deshalb angewiesen worden, Nachforschungen anzustellen, sagte ein Regierungsspreche. "Die makroökonomischen Daten geben keinerlei Anlass, gegen den Forint zu wetten", erklärte er.

Ungarn hatte am Montag angesichts einer drohenden Herabstufung durch Ratingagenturen den Internationalen Währungsfonds und die Europäische Union um vorsorgliche Finanzhilfen gebeten. Der Fraktionschef der regierenden Fidesz-Partei, János Lázár, betonte aber, das Land wolle sich weiter selbst Geld am Markt beschaffen. Die Hilfen von IWF und EU dienten als Sicherheitsnetz, um ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent im Jahr zu erreichen.