Unfassbare Tierquälerei: Mehr als 200 völlig verwahrloste Hunde in Tschechien befreit

Die Chihuahuas wurden in Käfige eingepfercht

Es ist ein besonders heftiger Fall von Tierquälerei, der uns sprachlos macht: Mehr als 200 völlig verwahrloste Hunde wurden aus dem Haus einer Züchterin in Tschechien befreit. Die Tiere, darunter viele Chihuahuas, wurden in Käfigen eingepfercht.

"Außergewöhnlicher und besonders abschreckender Fall"

Die Behörden befreiten die Hunde aus einem älteren Einfamilienhaus in der Stadt Kamenice nad Lipou, berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Tschechien. Die Hunde sind inzwischen auf Tierheime im ganzen Land verteilt worden.

Die staatliche Veterinärbehörde SVS sprach von einem "außergewöhnlichen und besonders abschreckenden Fall". Die Hunde lebten in vom Kot völlig verdreckten Käfigen und litten an Haut- und Parasitenerkrankungen. Die Behörde warnte eindringlich vor dem Kauf von Hunden bei anonymen Züchtern über das Internet.

Tierschützer kämpfen seit Jahren gegen den illegalen Welpenhandel. Oft werden junge Hunde aus Zuchtfabriken und Hinterhöfen in Mittelost- und Südosteuropa für viel Geld nach Deutschland verkauft. Ob dies auch in diesem Fall so war, ist bisher noch nicht bekannt. Wie genau die sogenannte 'Welpenmafia' arbeitet, können Sie sich hier anschauen.

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Woran sind unseriöse Züchter zu erkennen?

  • Tierschützer verweisen auf die viel zu günstigen Preise von unseriösen Händlern. Hunde aus guter Züchtung kosten in den allermeisten Fällen ein Vielfaches.
  • Die verwendeten Fotos in Anzeigen können auf einen Betrüger hinweisen: Oftmals ist auf den Bildern wenig Hintergrund zu erkennen und die Hunde werden möglichst süß dargestellt, um eine Vielzahl von Leuten anzusprechen. Laut Tierschutzexperten würde das ein seriöser Hundezüchter niemals tun!
  • Ebenfalls verdächtig können dubiose Treffpunkte für die Übergabe des Hundes sein.