Autistischer Fünfjähriger läuft von zu Hause weg und wird in Köln von Bahn erfasst - tot!

Für den Kleinen kam jede Hilfe zu spät. Foto: Symbolbild
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26. Februar 2018 - 15:55 Uhr

Der Vater wollte nur schnell die Schwester zur Kita bringen

Es ist so unsagbar traurig: Bei einem Unglück im Kölner Stadtteil Mülheim ist ein fünfjähriger Junge tödlich verunglückt. Das autistische Kind lief in der Nähe der A3 auf die S-Bahn-Gleise und wurde von einer Bahn erfasst. Der Vater hatte seinen Sohn vorher als vermisst gemeldet.

Vater ließ Kind kurz allein

Nach einem Bericht des 'Kölner Express' wollte der Vater am Montagmorgen die Schwester des Jungen kurz in die Kita bringen. Der Fünfjährige sollte im Hausflur auf die Rückkehr warten. Doch als der Vater nach etwa 30 Minuten zurückkam, war sein Sohn verschwunden.

Die alarmierte Polizei löste sofort eine Großfahndung aus. Doch bereits kurze Zeit später wurden die Beamten über den Zugunfall benachrichtigt. Schnell herrschte traurige Gewissheit, dass es sich um den vermissten Jungen handelt. Die Eltern werden von Notfall-Seelsorgern betreut.