Nach Geisterfahrt auf Autobahn

Frau und Baby (11 Monate) krachen mit Auto in Bungalow

Der Wagen blieb im Gästezimmer des Bungalows stehen.
Der Wagen blieb im Gästezimmer des Bungalows stehen.
© dpa, Arne Jappe, Arne Jappe (arj)

11. April 2021 - 21:58 Uhr

Raketau: Wagen rast in Haus

Eine 29-jährige Frau ist mit ihrem Auto komplett in einen Bungalow in Ratekau (Schleswig-Holstein) gekracht. In dem Auto saß laut Polizei auch ein elf Monate altes Kind. Beide wurden bei dem Unfall am frühen Sonntagmorgen leicht verletzt. Die Hintergründe sind noch unklar – auch, in welchem Verhältnis die Frau und das Kind stehen.

Auto blieb im Gästezimmer stehen

Nach Polizeiangaben fuhr die 29-Jährige mit dem Wagen gegen 3:40 Uhr über den Gehweg und durchschlug dann die Hauswand. Der Audi, der ein dänisches Kennzeichen hat, blieb im Gästezimmer des Bungalows stehen. Die dort wohnenden Eheleute (82 und 83 Jahre) schliefen zu diesem Zeitpunkt. Sie kamen bei Verwandten unter; die Statik des Bungalows muss überprüft werden.

29-Jährige war vor Unfall als Geisterfahrerin auf A1 unterwegs

Knapp drei Stunden vor dem Unfall war die 29-Jährige als Geisterfahrerin auf der A1 in Richtung Fehmarn gemeldet worden. Als Polizisten ihren Wagen stoppten, hatte sie ihren Fehler bereits bemerkt, die Autobahn verlassen und war auf die richtige Fahrbahnseite gewechselt. Die Frau erklärte der Polizei, wegen der Dunkelheit die Auffahrten verwechselt zu haben.

Eine Alkoholkontrolle und ein Drogenschnelltest verliefen negativ. Weil kein Zweifel an ihrer Fahrtüchtigkeit bestand, musste die 29-Jährige ein Bußgeld von 428,30 Euro zahlen und durfte weiterfahren, wie die Polizei berichtet.

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