2018 M06 13 - 18:26 Uhr

Stiel steckte zehn Zentimeter tief im Schädel

Das ging wortwörtlich ins Auge: Ein 64-Jähriger wurde mit einer sehr skurrilen Verletzung in die Karlsruher Notaufnahme eingeliefert. Ein Kochtopfstiel hatte sich ganze zehn Zentimeter tief in seinen Schädel gebohrt.

Vom Kochtopf aufgespießt

Der Horror-Unfall hat beinahe etwas von "Final Destination": Der Mann ging in seine Küche. Plötzlich stolperte er, der Kochtopf fiel mit dem Stiel nach oben auf den Boden. Er fiel und rammte sich mit voller Wucht den Griff durch das Auge bis hin in die Mundhöhle.

Trotz der heftigen Verletzung alarmierte der 64-Jährige noch selbst den Notdienst. Mitsamt Kochtopf im Auge ging es dann per Rettungshubschrauber in das städtische Klinikum Karlsruhe. Bei der Einlieferung war er laut der behandelnden Ärzte sogar noch komplett ansprechbar und klar.

In einer Notoperation entfernten ihm die Chirurgen unter Vollnarkose den Kochtopfstiel. Das Unglaubliche: Wie durch ein Wunder blieb der Augapfel unverletzt. Die heftigen Bilder des Unfalls und wie der 64-Jährige zwei Monate nach der OP aussieht, sehen Sie im Video.

Auch für die Ärzte, die immer wieder mit sehr eigenartigen Fremdkörper-Verletzungen konfrontiert werden, ist dieser Fall etwas ganz Besonderes. Mit der skurrilen Verletzung war der 64-Jährige sogar Thema beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG).