Undercover Blog: Torsten Misler über die Sicherheit in Flüchtlingsheimen

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Flüchtlingsheim undercover - Update

Unmittelbar nachdem unsere Reportage über die Zustände in zwei deutschen Flüchtlingsheimen ausgestrahlt wurde, hat eines der betroffenen Unternehmen Konsequenzen gezogen. So wurde dem Mitarbeiter, der mit fremdenfeindlichen Parolen aufgefallen war, gekündigt. Dies hat uns der Chef der Sicherheitsfirma telefonisch mitgeteilt - insgesamt bezeichnete er unsere Recherchen als „sehr hilfreich“, die Ergebnisse nehme er sehr ernst, um Verbesserungen zu erreichen.

Er war aber auch um Verständnis: zur Zeit sei die Situation in den Heimen teilweise sehr angespannt. Schuld daran: die große Zahl der ankommenden Flüchtlinge. Gutes Sicherheitspersonal zu finden, ist extrem schwierig. Selbst die Behörden würden nicht so viele Schulungen wie benötigt anbieten.

Die 36-Stunden-Schicht, so betonte der Firmenchef nochmals, hätten die Mitarbeiter freiwillig geleistet, um mehr Lohn zu verdienen. Auch in den nächsten Wochen werden wir mit den Firmen, bei den wir undercover recherchiert haben, in Kontakt bleiben, um Veränderungen zu begleiten.