UN-Menschenrechtsrat verstärkt Druck auf Nordkorea

29. März 2014 - 12:33 Uhr

Der Druck auf Nordkorea wegen vielfältiger Menschenrechtsverletzungen nimmt zu. Der UN-Sicherheitsrat solle sich mit der Frage von Sanktionen und der gerichtlichen Verfolgung der Führungselite Nordkoreas befassen, forderte der UN-Menschenrechtsrat in einer Resolution in Genf. Die Resolution wurde von 30 Nationen angenommen, unter den sechs Gegnern des Beschlusses war auch China.

Der Vorstoß ist Folge eines jüngsten Untersuchungs-Berichts über die Grausamkeiten in den Straflagern des Landes. Dort sind nach dem Bericht bis zu 120.000 Gefangene Folter, Vergewaltigungen und willkürlichen Tötungen ausgesetzt. Hunderttausende sind nach Schätzungen der Experten in den Lagern bisher gestorben. Sanktionen sollten in dem bettelarmen Land diejenigen treffen, die für das grausame Vorgehen verantwortlich seien, so die Resolution.