Umweltaktivistin kann sich nur schwer beherrschen

Körpersprachenexpertin: Greta Thunberg wollte Donald Trump die Zunge rausstrecken

26. September 2019 - 11:53 Uhr

Greta Thunbergs Gefühle fahren Achterbahn

Es ist ein Moment, der die ganze Gefühlswelt der jungen Greta Thunberg offenlegt. Als Donald Trump auf dem UN-Klimagipfel in New York auftaucht, ändern sich die Gesichtszüge der Klimaaktivistin schlagartig. Körpersprachenexpertin Patti Wood erklärt in der Daily Mail die Mimik der 16-Jährigen und ist sich sicher: Eigentlich wollte sie Donald Trump die Zunge rausstrecken. Unser Video zeigt, wie Thunbergs Gefühle offensichtlich Achterbahn fahren.

Greta Thunberg presst ihre Zunge in die Wange

Donald Trump und Greta Thunberg auf dem UN-Klimagipfel in New Yorkbahn.
Als Donald Trump an ihr vorbeiläuft, fahren Greta Thunbergs Gefühle Achterbahn.
© REUTERS, Andrew Hofstetter, CLH/

Ursprünglich wollte Donald Trump dem Gipfel fernbleiben. Dass er es sich anders überlegte und doch noch auftauchte, muss sich für Greta Thunberg angefühlt haben wie ein Schlag ins Gesicht. Denn als der US-Präsident an ihr vorbeiläuft, ändert sich die Mimik der jungen Schwedin komplett. Sind ihre Augen gerade noch entspannt im Raum umhergeschweift, drehen sich die Augenbrauen plötzlich nach innen - "Dagger eyes" (Dolchaugen) nennt das Patti Wood.

Auch an der Mundpartie wird Greta Thunbergs Verwirrung deutlich. "Sie wollte die Zunge rausstrecken, aber sie wusste, wie man das unterdrückt", sagt die Expertin für Körpersprache in der "Daily Mail". Auf den Bildern sieht man, wie die Schwedin ihre Zunge fest in die linke Wange presst.

Asperger-Erkrankung könnte Ursache für starre Mimik sein

Die starre Mimik stehe möglicherweise im Zusammenhang damit, dass Thunbergs unter dem Asperger-Syndrom leidet. Menschen ohne die Erkrankung hätten die Emotionen vielleicht schneller unterdrücken können - die Reaktion der 16-Jährigen hält sie aber für normal: "Jeder würde solche Gefühle spüren", erklärt die Expertin.

Donald Trump spottet über Thunberg-Auftritt

Bei Donald Trump hingegen bedarf es meist keiner Mimik, um seine Befindlichkeiten auszudrücken, denn er hat ja Twitter. Auf dem Social-Media-Kanal reagierte der Präsident auf Greta Thunbergs Rede auf dem Klimagipfel.

"Sie wirkt wie ein glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. Schön, das zu sehen", twitterte Trump mit offenkundig ironischem Unterton. Die junge Schwedin hatte in New York eine Rede gehalten, bei der sie den Staats- und Regierungschefs der Welt vorwarf, nicht genug für den Klimaschutz zu tun. Bei ihrem Auftritt hatte Thunberg zeitweise Tränen in den Augen.