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UN-Hilfsgütertransport: Tote bei Plünderung

UN-Hilfsgütertransport: Tote bei Plünderung

Mindestens zehn Menschen sind nach Augenzeugenberichten in Somalia getötet worden, als bei der Plünderung eines UN-Lebensmitteltransports durch Regierungstruppen eine Schießerei ausbrach. Soldaten und Anwohner raubten im Flüchtlingslager Badbaado am Rande der Hauptstadt Mogadischu Hilfsgüter, die für die Opfer der Hungersnot am Horn von Afrika bestimmt waren. Mindestens zehn Menschen, unter ihnen auch Flüchtlinge, seien gestorben, sagte der Flüchtling Aden Kusow. 15 Menschen seien verletzt worden.

Die Soldaten hätten Schüsse abgefeuert und untereinander gekämpft, während sie Schubkarren und Minibusse mit dem Essen aus drei Lastwagen voller Hilfsgüter des Welternährungsprogramms beladen hätten, berichtete ein anderer Augenzeuge. Auch einige Bewohner Mogadischus seien mit gestohlenen Lebensmitteln geflohen.