UN-Bericht: Keine erhöhte Krebsgefahr in Fukushima

Der Atomunfall von Fukushima hat nach UN-Einschätzung das Krebsrisiko für die Bevölkerung nicht erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt das Komitee der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR) in seinem jetzt veröffentlichten 300-seitigen Abschlussbericht.

Entscheidend sei die schnelle Evakuierung der Region rund um das havarierte Atomkraftwerk gewesen. "Ohne die Maßnahme wäre die Dosis für die Bevölkerung zehnfach höher gewesen", sagte der Vorsitzende des Komitees, Wolfgang Weiss, in Wien. 80 Experten aus 18 Ländern hatten das Risiko für Schilddrüsenkrebs, Brustkrebs, Leukämie und Geburtsmissbildungen untersucht.