Nach Spektakulärer Blockade-Aktion

Umweltschützer gegen Volkswagen: Klima-Aktivisten landen vor Gericht

02. Juni 2020 - 18:18 Uhr

VW-Neuwagen-Transport blockiert

Sie ketteten sich an und hingen von Brücken: Ganze zwölf Stunden blockierte eine Gruppe Umwelt-Aktivisten im Sommer 2019 einen Zug mit knapp 200 Neuwagen des Auto-Herstellers VW. Auch der bekannte Metallglobus am Eingang der Autostadt wurde gekapert und das sogar einen ganzen Tag lang. Und diese Aktion hat jetzt Folgen. Wie der Protest vor Gericht weiter ging, sehen Sie bei uns im Video

Zeichen setzen für den Umweltschutz

Die Gruppe von knapp zehn Personen wollte mit der aufwendigen Aktion ein Zeichen für den Klima-Schutz setzen und gegen die Autoindustrie protestieren. Einen Dialog mit dem VW-Konzern haben sie ausgeschlagen.

Klimaschützer sehen sich im Recht

Einer der beteiligten Männer muss sich jetzt vor dem Amtsgericht Wolfsburg verantworten. Doch die Aktivisten sehen sich rechtlich durch den Klima-Notstand und der daraus resultierenden Notwendigkeit ihres Protests auf der sicheren Seite.

"Es ist keine Frage: Der rechtfertigende Notstand ist gegeben", meinen sie. "Autos bedrohen das Klima, rauben Flächen und Lebensqualität, verpesten die Luft durch Abgase und Reifenabrieb, verbrauchen in Herstellung und Betrieb riesige Rohstoffmengen und stehen einer Verkehrswende in Richtung Fuß, Fahrrad und ÖPNV im Weg!"