Umschuldung, Staatsanleihen, Eurobonds

© dpa, Rainer Jensen

30. November 2011 - 10:30 Uhr

Die viel diskutierten Griechenland-Retter

Umschuldung, Staatsanleihen, Eurobonds – was ist das eigentlich genau? Wenn ein Land sich Geld leihen möchte, gibt es Staatsanleihen heraus. Sie sind also eine Art Schuldschein. Je nachdem wie wahrscheinlich es ist, dass ein Land das Geld zurück zahlen kann, sind die Zinsen unterschiedlich hoch.

Damit verschuldete Länder wieder günstiger Geld leihen können, wird über Eurobonds diskutiert. Anstelle von zum Beispiel griechischen Staatsanleihen gäbe es nur noch eine gemeinsame Euro-Anleihe.

Bei einer Umschuldung Griechenlands ersetzt man alte Kredite durch neue – mit niedrigeren Zinsen. Der Staat spart also, weil er weniger Zinsen zahlen muss. Damit verbunden ist auch eine längere Laufzeit, so dass Griechenland mehr Zeit hätte, die Kredite zurück zu zahlen. Jeder Vorschlag wie man Griechenland retten könnte hat Befürworter und Gegner. Und kostet Geld. Genau deshalb ist eine Einigung so schwer.