Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Russland und Ukraine setzen Friedensgespräche aus

17. Mai 2022 - 18:02 Uhr

Wir halten Sie über die Entwicklungen im Russland-Ukraine-Konflikt auf dem Laufenden.

  • Russland und Ukraine setzen Friedensgespräche aus (17:40 Uhr)

  • Finnisches Parlament stimmt Nato-Mitgliedsantrag zu (14:33 Uhr)

  • Kreml wirft Westen "Krieg" gegen Russland vor (11:53 Uhr)

Im Video: Selenskyj spricht von strategischer Niederlage Russlands

  • 5/17/20223:43:16 PM
    Russland und Ukraine setzen Friedensgespräche aus
    Die Ukraine und Russland haben die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges vorerst ausgesetzt. Die Ukraine wendet sich dabei vor allem gegen einen Diktatfrieden vonseiten Russlands. "Der Verhandlungsprozess hängt davon ab, wie die Ereignisse in der Ukraine verlaufen", sagte Kiews Unterhändler Mychajlo Podoljak  im Fernsehen. Seit Kriegsbeginn habe sich die Lage spürbar verändert.

    Zuvor hatte bereits Russland das vorläufige Ende von Gesprächen bestätigt. "Nein, die Verhandlungen werden nicht fortgesetzt."
  • 5/17/20227:41:34 PM
    Sieben Zivilisten im Gebiet Donezk getötet

    In dem zwischen russischen und ukrainischen Truppen umkämpften Gebiet Donezk sind am Dienstag nach Behördenangaben sieben Zivilisten getötet worden. Sechs weitere seien verletzt worden, teilte der ukrainische Militärgouverneur Pawlo Kyrylenko beim Nachrichtendienst Telegram mit. Er warf russischen Truppen vor, die Menschen getötet zu haben.
  • 5/17/20227:22:00 PM
    Selenskyj in Cannes zugeschaltet: Das Kino sollte nicht schweigen

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Dienstagabend per Videoschalte an die Gäste des Filmfestivals in Cannes gewandt. In einer Rede während der Eröffnungszeremonie zog er einen Vergleich zu Charlie Chaplins Film "Der große Diktator", um das Kino dazu aufzurufen, angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht "zu schweigen".
  • 5/17/20227:00:00 PM
    Russischer Militärexperte überrascht in Staats-TV: "Unsere Situation wird schlimmer"
    Am Erfolg der "Spezialoperation" in der Ukraine darf in Russland nicht gezweifelt werden. Doch ausgerechnet ein ehemaliger Oberst der russischen Armee weicht im Staatsfernsehen von Putins Propaganda-Linie ab – und das mit aus russischer Sicht erschreckend pessimistischen Aussagen zum Ukraine-Krieg. 
  • 5/17/20226:21:00 PM
    WHO alarmiert über Gesundheitsversorgung in der Ukraine
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich alarmiert über die Gesundheitsversorgung in der Ukraine und fordert eine Untersuchung von russischen Angriffen auf das Gesundheitssystem. Seit dem Einmarsch am 24. Februar habe die WHO 226 Angriffe auf Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen festgestellt. "Diese Angriffe sind nicht zu rechtfertigen, sie sind niemals in Ordnung und sie müssen untersucht werden", sagt der Europachef der WHO, Hans Kluge, in Kiew. 

    Nach seinen Angaben hat jeder dritte Patient keinen guten Zugang zu Medikamenten, braucht jeder fünfte psychologische Hilfe, besteht die Gefahr von Choleraausbrüchen und die sexuelle Gewalt nimmt zu. Russland nimmt nach eigener Darstellung keine Zivilisten ins Visier.
  • 5/17/20226:00:00 PM
    Ukrainer aus Asowstal-Stahlwerk in Kriegsgefangenschaft
    Das russische Militär hat nach eigenen Angaben seit Montag weit über 200 ukrainische Kämpfer aus dem belagerten Stahlwerk in Mariupol gefangen genommen. "In den vergangenen 24 Stunden haben 265 Kämpfer, darunter 51 Schwerverletzte, ihre Waffen niedergelegt und sich in Gefangenschaft begeben", sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Dienstag. 
  • 5/17/20225:55:44 PM
    Macron: Werden Waffenlieferungen intensivieren
    Frankreich will nach eigenen Angaben seine Waffenlieferungen an die Ukraine in den kommenden Tagen intensivieren. Dies habe Präsident Emmanuel Macron in einem Telefonat seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt, gibt das Präsidialamt in Paris bekannt. Frankreich stehe zudem bereit, zusätzliche Bitten um Hilfe zu erfüllen.
  • 5/17/20225:33:00 PM
    Russische Ermittler befragen ukrainische Kämpfer aus Stahlwerk
    Die ukrainischen Kämpfer aus dem Stahlwerk in Mariupol werden einem Medienbericht zufolge in Gefangenschaft von einem russischen Ermittlungskomitee befragt. Dies sei Teil der Untersuchung von "Kriminalfällen im Zusammenhang mit Verbrechen des ukrainischen Regimes", meldet die Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Komitee.
  • 5/17/20225:15:00 PM
    Frauen von Asowstal-Soldaten bangen um ihre Männer
    Einen Tag ist es her, dass die ersten ukrainischen Soldaten aus dem Stahlwerk Asowstal in Mariupol evakuiert wurden. Doch noch immer bangen viele Ehefrauen der verbliebenen Soldaten des Asow-Regiments um ihre Ehemänner. Im Video erklären die Angehörigen, worauf sie hoffen und was sie besonders fürchten.
  • 5/17/20224:54:00 PM
    Deutsche-Bahn-Chef: Bis zu drei Züge pro Tag mit Getreide aus Ukraine
    Deutsche-Bahn-Chef Richard Lutz sagt am Berliner Hauptbahnhof, derzeit verließen zwei bis drei mit Getreide beladene Züge pro Tag die Ukraine. Die Lieferungen würden über Polen in andere EU-Länder verteilt. Bisher seien 90 Prozent der ukrainischen Getreide-Exporte über Seehäfen gegangen, die nun wegen des Krieges nicht mehr zur Verfügung stünden. Bundesverkehrsminister Volker Wissing ergänzt, es gebe auch Richtung Ukraine eine Schienen-Brücke, die Hilfsgüter per Bahn ins Krisengebiet bringe. Daran beteiligten sich zahlreiche Firmen und Privatpersonen. "Ich fürchte, dieses Engagement werden wir noch längere Zeit brauchen", sagt der FDP-Politiker. Er habe der EU-Kommission Unterstützung beim geplanten erleichterten Zugang ukrainischer Gütertransportfirmen zum europäischen Markt zugesagt.
  • 5/17/20224:35:00 PM
    Borrell: Russische Armee mit "Weltrekord bei Verlusten"
    Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell spricht von "beeindruckenden Verlusten" der russischen Armee beim Einmarsch in die Ukraine. Dies stehe unter dem Vorbehalt, dass die entsprechenden Angaben stimmten, sagt Borrell nach einem Treffen der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. "Wenn es stimmt, dass Russland seit Beginn des Krieges 15 Prozent seiner Truppen verloren hat, ist das ein Weltrekord bei Verlusten für eine Armee bei einem Einmarsch in ein Land."
  • 5/17/20224:13:00 PM
    Uniper: Bezahlen russische Gaslieferungen in Euro
    Der Energiekonzern Uniper bezahlt nach eigenen Angaben seine Gaslieferungen aus Russland weiter in Euro. "Wir erhalten die Rechnung in Euro. Und wir bezahlen in Euro auf ein Konto der Gazprombank im Einklang mit dem neuen Zahlungsmechanismus", erklärt das Unternehmen. Auf diese Weise sei eine fristgerechte Vertragserfüllung gewährleistet. Russland hat mit der Forderung nach einer Zahlung seiner Gaslieferungen in Rubel Sorgen im Westen forciert, dass wie im Fall von Polen und Bulgarien der Gashahn zugedreht werden könnte.
  • 5/17/20223:50:52 PM
    Putin: Europa begeht mit Energiepolitik "wirtschaftlichen Selbstmord"
    Der russische Präsident Wladimir Putin hat die europäische Energiepolitik als "wirtschaftlichen Selbstmord" bezeichnet. "Es ist offensichtlich, dass mit dem Weggang von russischen Energieträgern aus Europa in andere Regionen der Welt auch die Möglichkeit einer Erhöhung der wirtschaftlichen Aktivität geht", sagte Putin mit Blick auf die Debatte um ein Öl-Embargo der EU gegen Russland. Er äußerte sich  bei einer Sitzung zur Entwicklung der Öl-Wirtschaft.
  • 5/17/20223:50:00 PM
    Ukrainische ESC-Sieger sammeln bei Europa-Tour Geld für ihr Land
    Nach ihrem Triumph beim Eurovision Song Contest (ESC) in Turin hat die ukrainische Band Kalush Orchestra eine Europa-Tour angekündigt. "Und bei jeder Veranstaltung werden wir Gelder für den Bedarf der Armee und für Wohltätigkeitsfonds sammeln", sagte Sänger Oleh Psjuk  vor Journalisten in Lwiw (früher Lemberg) im Westen der Ukraine. Die Tourneedaten würden bald bekanntgegeben. Gleichzeitig kündigte der 28-Jährige noch einmal die Versteigerung der ESC-Siegestrophäe an.
  • 5/17/20223:30:00 PM
    Ukrainische Biathletin zieht gegen Wladimir Putin in Krieg
    Seit Ende Februar tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine. Tapfer wehrt sich das ehemalige Sowjet-Land gegen die Attacken der von Machthaber Vladimir Putin befehligten Russen. Mittendrin im Widerstand: Die ukrainische Biathletin Khrystyna Dmytrenko, die 2016 bei den Olympischen Jugendspielen in Lillehammer Gold holte und mittlerweile auch der Nationalgarde der Ukraine angehört. 
  • 5/17/20223:14:51 PM
    Busse mit ukrainischen Kämpfern verlassen Stahlwerk
    Mindestens sieben Busse mit ukrainischen Kämpfern verlassen einem Reuters-Mitarbeiter zufolge unter Begleitung von prorussischen Truppen das Asowstal-Stahlwerk in Mariupol. Einige ihnen sind offenbar nicht verwundet.
  • 5/17/20222:59:03 PM
    Finnland und Schweden wollen Nato-Anträge am Mittwoch einreichen
    Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wollen Finnland und Schweden am Mittwoch ihre Mitgliedsanträge gemeinsam bei der Nato einreichen. Das sagte die schwedische Ministerpräsidentin Magdalena Andersson am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Finnlands Präsident Sauli Niinistö in Stockholm.
  • 5/17/20222:45:00 PM
    Fabrik von deutschem Unternehmen im Donbass von Rakete getroffen
    Ein Werk des deutschen Baustoff-Unternehmens Knauf wird bei einem Angriff beschädigt. Eine Rakete habe das Plattenwerk in der Stadt Soledar im Donbass getroffen und in Brand gesetzt, erklärt das Unternehmen. Der Schaden könne noch nicht abgeschätzt werden, weil der Brand wegen anhaltender Kämpfe rund um die Anlage noch nicht gelöscht werden könne. "Soweit wir wissen, sind keine Menschen bei dem Raketenangriff verletzt worden."
  • 5/17/20222:33:00 PM
    Liechtenstein friert im Rahmen von Sanktionen 260 Mio Franken ein
    Liechtenstein hat nach Angaben von Ministerpräsident Daniel Risch im Zusammenhang mit Russland-Sanktionen bereits Vermögen im Umfang von rund 260 Millionen Schweizer Franken eingefroren. Bei Vermögenswerten, die sich nicht in Liechtenstein befinden, arbeite man mit westlichen Partnern sehr eng zusammen. Kanzler Olaf Scholz lobt, dass Liechtenstein die EU-Sanktionen übernommen habe und selbst umsetzen.
  • 5/17/20222:22:46 PM
    Weltstrafgericht schickt größtes Ermittlerteam in die Ukraine
    Im Zuge der Ermittlungen zu möglichen Kriegsverbrechen in der Ukraine hat der Internationale Strafgerichtshof ein Team von 42 Experten in das Land entsendet. Es sei das bisher größte Ermittler-Team, das das Weltstrafgericht jemals entsendet habe, wie Chefankläger Karim Khan am Dienstag in Den Haag mitteilte. Zu dem Team gehörten Untersucher und forensische Experten. Einen Teil der Experten hatten die Niederlande nach Angaben der Anklage zur Verfügung gestellt.

  • 5/17/20222:19:00 PM
    Pussy Riot-Aktivistin setzt Zeichen mit russischer Fußfessel 
    Maria Aljochina von der russischen Punkband Pussy Riot kann pazifistische Rufe nach einem Kompromiss zur raschen Beendigung des Ukraine-Krieges nicht verstehen. "Was würden diese Leute sagen, wenn Putin in Deutschland einmarschieren würde? Gebt ihm Deutschland oder einen kleinen Teil?", sagte Aljochina am Dienstag in München, wo die Band am Abend ein Konzert geben sollte.

    Um bei der "Pussy Riot Anti-War Tour" dabei zu sein, war die Aktivistin erst kürzlich aus dem Hausarrest in Russland geflohen - verkleidet als Essenslieferantin. Die elektronische Fußfessel trug sie am Dienstag, aus symoblischen Gründen, wie sie sagte. Sie wolle damit zeigen, was in ihrer Heimat geschehe.
  • 5/17/20222:10:00 PM
    Netzagentur: Bei Gaslieferstopp Kohlekraftwerke gefragt
    Im Falle eines russischen Gaslieferstopps sollen hierzulande Gaskraftwerke abgeschaltet werden, sofern sie nicht der Netzstabilität dienen. Das sagt der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Ich erwarte, dass die Kraftwerksbetreiber eine Reihe von Kohlekraftwerken wieder einsetzen können und sollten, um damit Strom zu erzeugen statt aus Gas. Das schmerzt den Klimaschützer in mir, denn die Treibhausgasbilanz verschlechtert sich."
  • 5/17/20222:01:00 PM
    Rettungsdienst: Acht Tote bei Luftangriff im Norden der Ukraine
    Acht Menschen sind nach ukrainischen Angaben bei einem Luftangriff auf Desna in der Region Tschernihiw im Norden der Ukraine getötet worden. Weitere zwölf seien verletzt worden, teilt der Rettungsdienst mit. Zuvor hatte der regionale Gouverneur Wiatscheslaw Tschaus gewarnt, zwar seien die Besatzer aus Tschernihiw vertrieben worden, sie könnten aber immer noch zuschlagen. "Ignoriert nicht die Warnungen vor Luftangriffen", appelliert Tschaus.
  • 5/17/20221:52:00 PM
    Putin: Einige EU-Länder können nicht auf russisches Öl verzichten
    Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, für einige europäische Länder sei es unmöglich, ganz auf Importe russischen Öls zu verzichten. Während eines im Fernsehen übertragenen Treffens mit russischen Öl-Managern erklärt er weiter, die Sanktionen des Westens und das geplante Embargo gegen russisches Öl hätten einen weltweiten Anstieg der Ölpreise verursacht.
  • 5/17/20221:43:48 PM
    Dänischer Außenminister: Müssen mehr Lebensmittel produzieren
    Der dänische Außenminister Jeppe Kofod fordert eine Ausweitung der Lebensmittel-Herstellung in EU-Staaten. "Natürlich müssen wir mehr produzieren", sagt er auf die Frage, ob die EU-Staaten mithelfen sollten, die Lücke durch ausgefallene ukrainische Weizenexporte zu füllen. Außenminister Annalena Baerbock spricht von einem "Kornkrieg" Russlands. Sie werde am Mittwoch an einer von der US-Regierung einberufenen Konferenz teilnehmen, bei der es um die Frage gehen soll, wie man Hungernöte weltweit abwenden kann, kündigt sie an. 
  • 5/17/20221:42:00 PM
    G7-Finanzminister sprechen über Milliarden-Hilfen für Ukraine
    Die führenden westlichen Industrienationen (G7) beraten über milliardenschwere Zuschüsse für die Ukraine. Beim Treffen der G7-Finanzminister in dieser Woche auf dem Petersberg bei Bonn wollen sie Budgethilfen für das vom russischen Krieg gebeutelte Land auf den Weg bringen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Umfeld des Finanzministeriums erfuhr.

    Demnach hat die Ukraine für drei Monate um Hilfen in einer Größenordnung von rund fünf Milliarden Euro pro Monat gebeten. Insgesamt geht es also zunächst um rund 15 Milliarden Euro. Nach Ablauf der drei Monate könnte allerdings weitere Unterstützung nötig sein.
  • 5/17/20221:24:00 PM
    Baerbock für Sicherheitsgarantien für Schweden und Finnland
    Bundesaußenministerin Annalena Baerbock will ein beschleunigtes Nato-Beitrittsverfahren Schwedens und Finnlands und setzt sich für Sicherheitsgarantien in der Übergangsphase ein. "Wir werden entsprechende Sicherheiten geben", sagte Baerbock am Dienstag nach einem Treffen mit ihrem dänischen Kollegen Jeppe Kofod in Berlin. Zugleich werde man sich aber dafür einsetzen, dass die Zeit zwischen der offiziellen Antragstellung und der Aufnahme möglich kurz ist. Hintergrund ist, dass die Beistandsklausel des westlichen Verteidigungsbündnisses für Vollmitglieder gilt.
  • 5/17/20221:03:00 PM
    Russischer Abgeordneter fordert Todesstrafe für Asowstal-Kämper
    Kämpfer des Asow-Regiments haben nach Ansicht eines russischen Unterhändlers kein Recht auf Leben. Russland sollten für diese nationalistischen Kämpfer die Todesstrafe in Erwägung ziehen, sagt Leonid Slutski, der für Russland mit der Ukraine verhandelt. "Sie verdienen es nicht zu leben angesichts der monströsen Menschenrechtsverbrechen, die sie begangen haben und die sie weiterhin an unseren Gefangenen begehen."
  • 5/17/202212:55:00 PM
    Russisches Parlament erwägt Gefangenenaustausch
    Das russische Parlament erwägt, Kämpfer des ukrainischen Asow-Regiments von einem Gefangenenaustausch auszunehmen. Das geht aus einem Telegram-Dienst hervor, der aus der Duma überträgt. Die Nachrichtenagentur Tass zitiert Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin mit den Worten, dass Nazi-Kriminelle nicht ausgetauscht werden sollten.
  • 5/17/202212:36:00 PM
    Russland weist finnische Diplomaten aus
    Russland weist zwei finnische Diplomaten aus. Das teilt das russische Außenministerium mit. Russland sei gegen die von Finnland eingeschlagene Konfrontation gegen das Land, heißt es. Zuvor hatte Finnland zwei russische Diplomaten ausgewiesen.
  • 5/17/202212:32:43 PM
    Finnisches Parlament stimmt Nato-Mitgliedsantrag zu
    Das finnische Parlament hat einem Antrag auf eine Nato-Mitgliedschaft des Landes zugestimmt. Die Abgeordneten beendeten am Dienstag eine zweitägige Debatte. Mit dem Antrag reagiert Finnland auf eine veränderte Sicherheitslage durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine.
  • 5/17/202212:23:00 PM
    Lambrecht erwartet Zustimmung der Türkei zu Nato-Erweiterung
    Verteidigungsministerin Christine Lambrecht rechnet nicht mit einer dauerhaften Blockade des Nato-Beitritts von Schweden und Finnland durch die Türkei. "Am Ende ist es eine Bereicherung für die Nato, wenn zwei so starke EU-Staaten wie Finnland und Schweden der Nato beitreten", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag am Rande eines Treffen der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. "Und ich bin fest davon überzeugt, dass auch die Türkei sich davon überzeugen lässt."
  • 5/17/202212:05:00 PM
    Fast 115.000 ukrainische Schüler in Deutschland
    Die Zahl der aus der Ukraine geflüchteten Kinder und Jugendlichen an Schulen in Deutschland ist weiter gestiegen. Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) zufolge, die am Dienstag veröffentlicht wurden, lag die Zahl der an den Schulen angemeldeten ukrainischen Schülerinnen und Schüler in der vergangenen Woche bei inzwischen 113.584. In der Woche davor waren es noch 105.869 ukrainische Kinder und Jugendliche in den Schulen.
  • 5/17/202211:58:00 AM
    Russland: Haben Waffenlieferungen aus den USA und Europa getroffen
    Russland hat eigenen Angaben zufolge im Westen der Ukraine Waffenlieferungen aus den USA und Europa zerstört. Raketen hätten Ziele in der Region um Lwiw getroffen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Das Ministerium bestätigt zudem einen Bericht pro-russischer Separatisten, dass sich im Stahlwerk Asowstal in Mariupol 250 ukrainische Kämpfer ergeben hätten. 51 von ihnen seien verwundet.
  • 5/17/202211:41:00 AM
    Finnen bringen Nato-Bier zum Beitritts-Antrag auf den Markt
    Mit einem ganz besonderen Bier können die Finnen künftig auf die Bewerbung ihres Landes um die Mitgliedschaft in der Nato anstoßen. Aus aktuellem Anlass hat die kleine Brauerei Olaf Brewing in der finnischen Stadt Savonlinna ein Bier mit dem Namen "Otan Olutta" gebraut.

    Während "Olutta" Bier bedeutet, ist "Otan" nicht nur der französische Name der Nato, sondern bedeutet im Finnischen "Ich nehme". "Otan Olutta heißt also: Ich nehme ein Bier", sagte Brauereichef Petteri Vänttinen am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir wollten mit dem Bier etwas Humor in diese dunkle Zeit bringen."
  • 5/17/202211:25:00 AM
    Ukraine: Arbeiten an nächsten Schritten zur Evakuierung von Asowstal
    Die Ukraine bereitet Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk zufolge die nächsten Schritte zur Evakuierung des Stahlwerks Asowstal in Mariupol vor. Details nennt sie bei ihrem Eintrag auf dem Messengerdienst Telegram nicht. "So Gott will, wird alles gut."
  • 5/17/202211:02:00 AM
    CDU: Regierung hat Verantwortung für mehr Weizenanbau
    Die Union wirft der Ampel-Regierung vor, ihrer Verantwortung für den verstärkten Anbau von Weizen nicht gerecht zu werden. "Es ist ärgerlich, dass Deutschland das einzige Land in der EU ist, das die von der EU-Kommission eingeräumte Möglichkeit nicht nutzt, Brachflächen für den Anbau von Feldfrüchten zu nutzen", kritisiert der CDU-Politiker. Angesichts des erheblichen Ausfalls der Ernten durch den Krieg in der Ukraine trage Deutschland aber eine Mitverantwortung dafür, mehr Weizen zu produzieren. Denkbar sei die Ausweitung der Produktion um 800.000 Tonnen. Es sei auch die Frage, ob man nicht das Ziel aussetzen solle, weitere landwirtschaftlich genutzte Flächen stillzulegen.
  • 5/17/202210:45:00 AM
    Bielefeld: Fahrzeug aus Ukraine beschädigt - Staatsschutz ermittelt
    Der Staatsschutz hat nach der Beschädigung eines Fahrzeugs aus der Ukraine in Bielefeld Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des ukrainischen Kennzeichens könne ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden, berichtete die Polizei am Dienstag. Der geparkte VW-Bulli sei in der Nacht zu Samstag von einem Unbekannten mit weißer Farbe beschmiert worden. Die Polizei sucht Zeugen.
  • 5/17/202210:29:00 AM
    Russland: Derzeit keine Gespräche mit Ukraine
    Russland und die Ukraine führen nach russischen Angaben derzeit keinerlei Gespräche. "Nein, die Verhandlungen gehen nicht weiter", sagt der russische Vize-Außenminister Andrej Rudenko der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. "Die Ukraine hat sich praktisch aus dem Verhandlungsprozess zurückgezogen."
  • 5/17/202210:17:00 AM
    260 Soldaten können Stahlwerk verlassen - ihr Cousin ist noch immer im Asowstal gefangen
    Rita Zimmermann ist in Kasachstan geboren, seit ihrem 11. Lebensjahr lebt sie in Deutschland. Die Osteuropa-Historikerin hat Verwandte in Russland und in der Ukraine. Seit dem Beginn des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine "sind wir in einem Schockzustand", erzählt sie im RTL-Interview. Besonders große Sorgen macht sich die Familie um ihren Cousin. Er sitzt im Asow-Stahlwerk in Mariupol fest, ist verletzt. Er hat den Angriff einer Granate nur knapp überlebt.
  • 5/17/20229:53:00 AM
    Kreml wirft Westen "Krieg" gegen Russland vor
    Der Kreml hat dem Westen vorgeworfen, gegen Russland einen Krieg zu führen. "Es sind Feindstaaten. Weil das, was sie tun, Krieg ist", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag bei einem Auftritt auf einer Bildungskonferenz bei Moskau. Präsident Wladimir Putin hatte zuvor schon von mit Blick auf die westlichen Sanktionen von einem wirtschaftlichen "Blitzkrieg" gesprochen. Der eigene Angriffskrieg auf die Ukraine, der inzwischen fast drei Monate dauert, wird von der russischen Führung nur "militärische Spezialoperation" genannt.

    Peskow sagte, der Westen führe einen diplomatischen, wirtschaftlichen und politischen Krieg gegen sein Land. "Faktisch erleben wir jetzt einen perfekten Sturm und den Moment der Wahrheit." Russland müsse zeigen, dass es in der Lage sei, seine Interessen zu schützen. "Aber jeder Krieg endet mit einem Frieden. Und dieser Frieden wird so gestaltet sein, dass unsere Stimme zu hören ist, wo wir bequem und sicher sind und fest auf unseren Beinen stehen."
  • 5/17/20229:53:00 AM
    Selenskyj telefoniert mit Scholz über Lage an der Front
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Olaf Scholz die Lage an der Front besprochen. Es sei auch um eine mögliche Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und die Aussicht auf Frieden gegangen, schreibt der Präsident auf Twitter. Es seien "produktive Gespräche" gewesen. Sein Land setze auf dem Weg zur EU-Vollmitgliedschaft weiterhin auf die Hilfe Deutschlands.
  • 5/17/20229:36:00 AM
    Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens kein großer Unterschied
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht keinen großen Unterschied, sollten Schweden und Finnland der Nato beitreten. Die beiden Länder, wie auch andere neutrale Staaten, hätten bereits seit Jahren an Nato-Manövern teilgenommen, sagt Lawrow. "Die Nato kalkuliert ihr Territorium bei der Planung militärischer Vorstöße nach Osten mit ein. In diesem Sinne gibt es also wahrscheinlich keinen großen Unterschied. Mal sehen, wie ihr Territorium in der Praxis im Nordatlantikbündnis genutzt wird." Schweden und Finnland haben sich angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine für einen Beitritt zu dem von den USA geführten Militärbündnis ausgesprochen.
  • 5/17/20229:17:00 AM
    Verfassungsschutz warnt Wirtschaft vor russischen Spionage-Versuchen
    Der Verfassungsschutz sieht wegen der gegen Russland verhängten Sanktionen ein erhöhtes Risiko für Wirtschaftsspionage. Die russische Wirtschaft werde von Know-how und Technologien abgeschnitten, schreibt das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) in einem am Dienstag veröffentlichten "Sicherheitshinweis für die Wirtschaft".

    "Somit besteht die Gefahr, dass es vermehrt zu Anbahnungsversuchen insbesondere von Beschäftigten in für Russland relevanten Wirtschafts- und Forschungszweigen auch in Deutschland kommt", heißt es in dem Papier. Beschäftigte mit russischer Staatsangehörigkeit seien besonders gefährdet. "Die Kontaktaufnahme kann völlig beiläufig und mit langfristiger Perspektive erfolgen." Gelegenheiten dazu böten sich etwa, wenn russische Bürger Kontakte zu diplomatischen Einrichtungen oder Behörden ihres Heimatlandes aufnehmen müssten. "Sie können aber auch versuchen, über Repressalien gegenüber in Russland gebliebenen Verwandten oder Bekannten Druck auszuüben. Generell scheuen die russischen Nachrichtendienste bei Bedarf auch vor Methoden wie Bedrohung und Erpressung nicht zurück."
  • 5/17/20228:59:00 AM
    EU-Außenbeauftragter: Nato-Beitritt Finnlands und Schwedens stärkt EU
    Der von Schweden und Finnland angestrebte Nato-Beitritt wäre nach Einschätzung des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell auch von Vorteil für die Europäische Union. Der Schritt stärke die Verbundenheit mit der westlichen Militärallianz, sagte der spanische Politiker am Dienstag am Rande von Beratungen der EU-Verteidigungsminister in Brüssel. Damit würden auch die Antwortmöglichkeiten bei einer Bedrohung der Grenzen erhöht.
  • 5/17/20228:36:00 AM
    Russen kaufen vermehrt türkische Immobilien - Zahl verdoppelt
    Auch dank der starken Nachfrage von Russen sind die türkischen Verkäufe von Häusern und Eigentumswohnungen im April nach oben geschossen. Die Zahl stieg um 38,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 133.058 Einheiten, wie das Statistikamt am Dienstag mitteilte. Die Geschäfte mit ausländischen Kunden wuchsen dabei mit 58,1 Prozent überdurchschnittlich stark. Allein die Abschlüsse mit Russen haben sich dabei binnen eines Monats mehr als verdoppelt - von 547 im März auf 1152 im April. Aus keinem anderen Land kommen mehr Immobilienkäufer. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Iraner und Iraker.
  • 5/17/20228:14:00 AM
    Asselborn wirft Erdogan "Basar-Mentalität" vor
    Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan wegen dessen Haltung zu möglichen Nato-Beitritten Finnlands und Schwedens eine "Basar-Mentalität" vorgeworfen. Man wisse, wie Basare in der Türkei funktionierten, sagte Asselborn am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Und manchmal ist die Mentalität, vor allem von Erdogan, auch davon geprägt." Schweden und Finnland streben infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine in die westliche Militärallianz.
  • 5/17/20227:55:00 AM
    Kreml plant neuen Jugendverband
    Die russische Führung plant zum 100. Geburtstag der sowjetischen Pioniere die Gründung einer neuen Kinder- und Jugendbewegung. Das Gesetz dazu könnte am 19. Mai ins Parlament eingebracht werden, berichtete die Nachrichtenagentur RBK am Dienstag. Demnach handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Kremls, des Bildungsministeriums und der föderalen Agentur für die russische Jugend. Die Idee einer solchen Bewegung, die alle Kinder und Jugendliche vereinen soll, hatte Präsident Wladimir Putin bereits im April bei einem Treffen mit Schulkindern unterstützt.
  • 5/17/20227:39:00 AM
    Luxemburg: Türkei will US-Zugeständnisse bei Nato-Norderweiterung
    Die Türkei will im Ringen um einen Nato-Beitritt Schwedens und Finnlands laut Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn Zugeständnisse zum Kauf von US-Kampfjets erreichen. Dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gehe es nicht wirklich um die von ihm vorgebrachten Einwände wegen der angeblichen Unterstützung terroristischer Gruppen wie der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK durch die beiden Länder, sagt Asselborn im ZDF. "Erdogan will den Preis steigern." Er setze darauf, dass ein Kauf von US-Kampfjets nun doch noch zustande komme, der nach der Anschaffung eines russischen Luftabwehrsystems durch die Türkei von der Regierung in Washington gestoppt worden war. Ein solcher Kampfjet-Verkauf an die Türkei sei in den USA jetzt wieder in der Diskussion.
  • 5/17/20227:24:12 AM
    London: Russland setzt im Krieg auf wahllosen Artilleriebeschuss
    Die russischen Streitkräfte setzen im Krieg gegen die Ukraine nach britischen Erkenntnissen zunehmend auf "wahllosen Artilleriebeschuss". Russland habe nur begrenzte Möglichkeiten zur Erfassung von Zielen und scheue zudem das Risiko, Kampfflugzeuge über ukrainisch kontrolliertem Gebiet einzusetzen, teilte das Verteidigungsministerium in London am Dienstag unter Berufung auf die Geheimdienste mit. "In den kommenden Wochen wird sich Russland wahrscheinlich weiterhin stark auf massive Artillerieangriffe verlassen, wenn es seine Offensive im Donbass wieder in Schwung zu bringen versucht."

    Während des erfolglosen russischen Angriffs auf die Hauptstadt Kiew seien im nordukrainischen Gebiet Tschernihiw rund 3500 Gebäude zerstört oder beschädigt worden, teilte das Ministerium weiter mit. Rund 80 Prozent der Zerstörungen beträfen Zivilgebäude. "Das Ausmaß dieser Schäden zeigt die Bereitschaft Russlands, Artillerie gegen Wohngebiete einzusetzen." Dabei werde nur minimal auf Verhältnismäßigkeit gesetzt.
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