Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - "Russische Panzer in Warschau oder Prag": Selenskyj warnt vor nächstem Angriff auf Europa

Selenskyj: Dutzende Orte befreit Ukraine aktuell
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Ukraine aktuell
Selenskyj: Dutzende Orte befreit

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Russland hat im Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg lesen Sie in unserem Live-Ticker.

  • 10/6/20228:16:43 PM

    "Russische Panzer in Warschau oder Prag": Selenskyj warnt vor nächstem Angriff auf Europa

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat vor einem Angriff Russlands auf weitere Staaten in Europa gewarnt.  Selenskyj forderte weitere Waffenhilfen für die Ukraine, "damit die russischen Panzer nicht auf Warschau oder Prag vorrücken können." Das erklärte der 44-Jährige in einer Videoansprache beim Gründungsgipfel der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft in Prag.

    Bei einem Auftritt vor dem Lowy Institut in Sidney hatte Selenskyj zuvor gefordert, die Nato müsse einen russischen Atomwaffeneinsatz verhindern - notfalls mit Präventivschlägen. Ein Selenskyj-Sprecher betonte kurz darauf, Selenskyjs Forderung sei falsch verstanden worden.

    Der Kreml reagierte scharf auf die "Präventivschlag"-Aussage des ukrainischen Präsidenten. "Die Erklärungen Selenskyjs sind nichts anderes als ein Aufruf zum Beginn des Dritten Weltkriegs mit unvorhersehbaren schrecklichen Folgen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag. Auch das russische Außenministerium kritisierte Selenskyjs Äußerungen heftig.
  • 10/6/20228:17:56 PM

    IAEA: Gefahr von Atomunfall in Saporischschja noch nicht gebannt

    Die Gefahr eines Unfalls an dem von Russland eingenommenen ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja ist Experten zufolge nicht gebannt. "Wir sagen immer wieder, was getan werden muss, nämlich, einen Atomunfall verhindern, der immer noch eine sehr, sehr klare Möglichkeit ist", sagte der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi, am Donnerstag in Kiew. Die Anlage ist wegen der Kämpfe in der Region abgeschaltet.
  • 10/6/202211:28:29 AM

    Moskauer Außenministerium - Atomkrieg darf nicht geführt werden

    Russland steht nach Angaben des Außenministeriums in Moskau dazu, dass ein atomarer Krieg nicht geführt werden darf. Man stehe weiter vollumfänglich zu diesem Prinzip, sagt Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa.
  • 10/6/20229:39:11 AM

    FDP-Außenexperte Lambsdorff im Interview: „Putin wird eher keine Atomwaffen einsetzen"


  • 10/6/20227:45:00 AM

    Selenskyj meldet weitere Geländegewinne der Ukraine in besetzten Gebieten

    Die Ukraine kommt bei der Rückeroberung von durch Russland besetzten Gebieten nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj weiter voran. Nachdem sich die russischen Streitkräfte von den Frontlinien im Süden und Osten zurückgezogen hätten, hätten ukrainische Truppen Nowowoskresenske, Nowohryhoriwka und Petropawliwka nordöstlich der Stadt Cherson befreit, sagte Selenskyj am späten Mittwoch in seiner täglichen Video-Ansprache.
  • 10/6/20227:24:24 AM

    London: Russland am Fluss Dnipro vor strategischem Dilemma

    Nach Einschätzung britischer Geheimdienste steht Russland bei der Verteidigung heftig umkämpfter Gebiete am Dnipro-Fluss in der Ukraine vor einem strategischen Dilemma. Eine der größten Herausforderungen für russische Kommandeure sei derzeit die zunehmende Bedrohung der strategisch wichtigen Stadt Nowa Kachowka am Südende des Dnipro-Stausees, hieß es am Donnerstag im täglichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums. Die Russen benötigten den beschädigten Nachschubweg über den Dnipro in dieser Region, um die eigenen Truppen jenseits des Flusses zu versorgen.
    Ein Rückzug der Einheiten von dort würde zwar die Verteidigung der Region um die Gebietshauptstadt Cherson verstärken, allerdings werde es der politische Imperativ wohl gebieten, sich nicht zurückzuziehen, heißt es von den Briten. Moskau habe bereits die Mehrheit seiner unterbesetzten Luftstreitkräfte bei der Verteidigung von Cherson eingesetzt. Daher verfüge der Kreml kaum über weitere, hoch qualifizierte und schnell einsetzbare Truppen, die die Front stabilisieren könnten. Es sei wahrscheinlich, dass dabei künftig Reservisten eingesetzt würden, hieß es weiter.
  • 10/6/20226:39:07 AM

    Berichte: US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Dugina-Mord

    US-Geheimdienste sollen Berichten zufolge davon ausgehen, dass Teile der ukrainischen Regierung den Mordanschlag auf die russische Kriegsunterstützerin Darja Dugina in Moskau genehmigt haben. Die USA hätten zuvor keine Kenntnis von den Plänen gehabt, berichteten die Zeitung "New York Times" und der Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Es sei aber offen, wer genau den Anschlag abgesegnet habe. US-amerikanische Regierungsvertreter hätten ukrainische Vertreter wegen des Attentats ermahnt, hieß es weiter.

    Das Auto mit der Tochter des Rechtsnationalisten Alexander Dugin am Steuer war am 20. August in der Nähe von Moskau explodiert. Die Ermittler beschuldigten bereits kurz nach der Tat eine aus der Ukraine stammende Tatverdächtige, die zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Russland macht für das Attentat ukrainische Geheimdienste verantwortlich. Kiew weist jegliche Beteiligung zurück.
  • 10/6/20225:01:38 AM

    Putin annektiert per Dekret Europas größtes Atomkraftwerk

    Unterdessen setzt Russlands Präsident Putin verwaltungstechnisch die Aneignung der ukrainischen Gebiete Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja fort. Nachdem er zunächst am Mittwoch schon die Ratifizierung der Annexion per Unterschrift abgesegnet hatte, beauftragte er anschließend die Regierung in Moskau, das von seinen Truppen besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja zu verstaatlichen.
    „Die Regierung ist angewiesen zu gewährleisten, dass Objekte zur Nutzung von Atomenergie des Kernkraftwerks Saporischschja und anderes für dessen Funktion notwendiges Eigentum in den staatlichen Besitz übernommen werden", hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Dekret. Das AKW Saporischschja ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Russland kontrolliert das AKW faktisch seit Anfang März, als Moskaus Truppen im Zuge des Angriffskriegs große Teile der Südukraine besetzten. Das Kraftwerk ist in den vergangenen Monaten bei schweren Kämpfen mehrfach unter Beschuss geraten und musste sogar heruntergefahren werden. Die Ukraine und Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Beschädigungen. Der Beschuss hat international Sorgen vor einer atomaren Katastrophe ausgelöst.
  • 10/6/20224:31:35 AM

    Trotz Krieg: Selenskyj will die Fußball-WM

    Selenskyj gab sich optimistisch bezüglich der Erfolgschancen für die WM-Bewerbung. Es werde „sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union - Spanien, Portugal und die Ukraine - gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können", sagte er am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.
  • 10/6/20224:17:53 AM

    Ukraine - Brände und Verletzte bei Kampf um Saporischschja

    Die Kämpfe in der ukrainischen Stadt Saporischschja halten in der Nacht an. „Infolge der feindlichen Angriffe sind in der Stadt Brände ausgebrochen, es gibt möglicherweise Verletzte. Rettungskräfte sind bereits dabei, Menschen aus den Trümmern zu bergen", teilt der Gouverneur der Region, Oleksandr Starukh, auf Telegramm mit. Mehrere Wohnhäuser seien durch den Beschuss beschädigt oder zerstört.
  • 10/5/20228:30:00 PM

    Kiew: Truppen entdecken nach Rückeroberung große Kiste mit Goldzähnen 

    Nach der Rückeroberung eines Dorfes in der Region Charkiw entdecken ukrainische Truppen eigenen Angaben zufolge eine "Folterkammer" der russischen Besatzer. Dabei finden sie unter anderem eine Kiste mit Goldzähnen und eine Gasmaske, wie das Verteidigungsministerium mitteilt. Eine Person soll den Angaben zufolge dort lebendig begraben worden sein. Und weiter heißt es: "Ein Mini-Auschwitz. Wie viele mehr werden noch in der besetzten Ukraine gefunden werden?
  • 10/5/20227:50:00 PM

    "New York Times": USA sehen Kiew hinter Anschlag in Russland

    Die US-Geheimdienste gehen offenbar davon aus, dass Teile der ukrainischen Regierung den Autobombenanschlag in der Nähe von Moskau im August autorisiert haben. Dies schreibt die "New York Times". Bei dem Attentat wurde Daria Dugina, die Tochter eines prominenten russischen Nationalisten, getötet. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hätten die US-Beamten im Nachhinein die ukrainischen Beamten wegen der Ermordung ermahnt. Die Vereinigten Staaten sind offenbar besorgt, dass solche Angriffe - auch wenn sie einen hohen symbolischen Wert haben - wenig direkte Auswirkungen auf dem Schlachtfeld haben und Moskau dazu veranlassen könnten, eigene Angriffe auf hochrangige ukrainische Beamte durchzuführen. Kiew hatte nach der Ermordung Duginas eine Beteiligung dementiert.
  • 10/5/20227:30:00 PM

    EU-Parlamentspräsidentin fordert Panzer für Ukraine 

    Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, will die EU-Länder zu Lieferungen moderner Panzer an die Ukraine auffordern. Die Ukraine "braucht Waffen zum Kämpfen, um ihr Gebiet zurückzugewinnen", was "zum Beispiel Leopard-2-Panzer, die mehrere Mitgliedstaaten haben" sein könnten, sagt Metsola. Dies wolle sie den Staats- und Regierungschefs der EU-Länder bei deren Treffen am Freitag in Prag vorschlagen. Die westlichen Länder liefern bereits Waffen und militärische Ausrüstung an die Ukraine. Kiew fordert jedoch mehr, besonders die Lieferung von Panzern des Typs Leopard 2 von Deutschland. Die Bundesregierung hat zur Unterstützung der Ukraine bisher vor allem Artillerie und Flugabwehr-Systeme geliefert.
  • 10/5/20227:09:23 PM

    ISW sieht verschärfte Machtkämpfe unter russischen Nationalisten

    Die von Präsident Wladimir Putin verkündete Teilmobilisierung hat kurzfristig offenbar bedeutendere Auswirkungen auf die russische Innenpolitik als auf den Krieg in der Ukraine. Zu dieser Einschätzung kommt das Institute for the Study of War (ISW). Ukrainische Quellen haben laut der Denkfabrik zu Recht festgestellt, dass die Teilmobilisierung kurzfristig keine große Bedrohung darstellt, da die ukrainische Gegenoffensive schneller voranschreitet, als die Mobilisierung Wirkung entfalten kann. Laut dem ukrainischen Geheimdienstchef Kyrylo Budanov sei die Mobilisierung ein "Geschenk" für die Ukraine, da sich der Kreml in einer "Sackgasse" befinde. Wie das Institut weiter schreibt, verschärfen die Kontroversen im Zusammenhang mit der schlecht durchgeführten Teilmobilisierung und den jüngsten russischen Niederlagen zudem die Kämpfe innerhalb der russisch-nationalistischen Fraktionen, die für Putin eintreten
  • 10/5/20225:40:00 PM

    Charkiwer rüsten sich für brutalen Winter

    Schon früh im Ukraine-Krieg gehörte Charkiw zu den Städten, die von russischen Raketenangriffen besonders in Mitleidenschaft genommen wurden. Auch jetzt ist das Leiden der Bewohner der Stadt keineswegs beendet.
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