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Ukraine-Krieg-LIVETICKER - RTL-Reporter berichtet aus Moskau: Immer weniger Russen sind für den Krieg

Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - RTL-Reporter berichtet aus Moskau: Immer weniger Russen sind für den Krieg

Munz: Menschen in Moskau "wollen eigentlich Frieden haben" RTL-Reporter in Moskau
01:38 min
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Munz: Menschen in Moskau "wollen eigentlich Frieden haben"

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  • 8/14/20221:26:56 PM

    RTL-Reporter berichtet aus Moskau: Immer weniger Russen sind für den Krieg

    Die Zustimmung für den Krieg in der Ukraine scheint in Russland zu bröckeln - zumindest in den großen Städten. "Unser Eindruck ist, dass sich die Zustimmung zu diesem Krieg nicht vermehrt hat. Dass Menschen zunehmend sagen, sie wollen, dass dieser Krieg zu Ende geht. Sie wollen eigentlich Frieden haben", berichtet RTL-Reporter Rainer Munz aus der russischen Hauptstadt Moskau. "Das ist auf jeden Fall in den großen Städten Moskau, St. Petersburg, aber auch in Sotschi so." 
    Munz betonte allerdings, dass es sich dabei nicht um repräsentative Umfragen handele. Auf dem Land sei die Zustimmung für den Krieg zudem größer. "Wir sprechen natürlich auch mit Menschen, die für den Krieg sind. Und was man auch mit berücksichtigen muss: Dieses Land besteht ja nicht nur aus den großen Städten", sagte Munz. "Und je tiefer man in die Provinz geht, je eher gibt es auch Zustimmung für den Krieg." Die komplette Aussage des Reporters sehen Sie oben im Video. 
  • 8/14/202212:16:58 PM

    Papst mahnt: Ukraine-Krieg verdrängt Bewusstsein für Hungersnöte

    Papst Franziskus warnt, der Krieg in der Ukraine lenke die Aufmerksamkeit ab vom Hunger in der Welt. Er ruft zu dringenden Lebensmittel-Hilfen auf, um die sich anbahnende Hungersnot in Somalia zu stoppen. "Die Menschen in dieser Region, die bereits unter sehr prekären Bedingungen leben, kommen nun wegen der Dürre in Todesgefahr", sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche in seiner wöchentlichen Botschaft.
  • 8/14/20226:57:00 AM

    Russland will wohl Truppen in Südukraine verstärken

    Das russische Militär will nach britischer Einschätzung seine Truppen im Süden der Ukraine verstärken. Dazu habe es sich in der vergangenen Woche wohl auf eine Umgruppierung von Einheiten fokussiert, teilt das Verteidigungsministerium in London in seinem täglichen Geheimdienstbericht auf Twitter mit. Im Osten starteten die von Russland unterstützten Separatisten-Truppen weiterhin vom Norden aus Angriffe auf die Regionalhauptstadt Donezk. Hier liege der Vorort Pisky in der Nähe des Donezker Flughafens im Zentrum besonders schwerer Kämpfe. Russland versuche zudem, die Kontrolle über die Fernstraße M04 zu erlangen und damit über den Hauptzugang nach Donezk von Westen her. Das Dorf Pisky ist seit einiger Zeit schwer umkämpft. Russland hat erst am Samstag erneut erklärt, es vollständig eingenommen zu haben, was die Ukraine umgehend dementierte.
  • 8/14/20226:38:00 AM

    Bundestrainer Flick räumt ein: "Ich habe Angst vor dem Krieg"

    Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine bereitet Fußball-Bundestrainer Hansi Flick große Sorgen. "Vor dem Krieg habe ich Angst", sagte der 57-Jährige im Interview mit der Frankfurter Rundschau und dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND), "ich hätte nie gedacht, dass im 21. Jahrhundert noch jemand auf die Idee kommen könnte, Krieg zu führen in Europa. Es ist Wahnsinn, es bedrückt und sorgt mich sehr."
    Er wünsche den Menschen in der Ukraine "nur das Beste und versuche zu helfen, wo es geht", sagte Flick und führte aus: "Wir sind bei uns im Ort in Bammental auch engagiert und haben zum Beispiel Wohnraum zur Verfügung gestellt. Wenn man sieht, wie dankbar die Menschen dafür sind, weiß man, wie es in ihnen aussieht."
    • 8/14/20225:59:00 AM

      Indien: USA beklagen Bruch von Öl-Sanktionen gegen Russland

      Die USA haben Indien gegenüber nach Angaben eines dortigen Zentralbankers Besorgnis über einen Bruch der Wirtschaftssanktionen gegen Russland geäußert. Demnach habe ein russischer Tanker auf offener See an ein indisches Schiff Öl übergeben, das dann in Indien verarbeitet und schließlich in die USA exportiert worden sei, sagte der Vizegouverneur der Reserve Bank of India, Michael Patra, am Samstag bei einer Finanzkonferenz im Bundesstaat Odisha.
      "Sie wissen, dass es es Sanktionen gegen Personen gibt, die russisches Öl kaufen. Folgendes wurde uns vom US-Finanzministerium berichtet", sagte Patra vor seinen Zuhörern aus Staat und Finanzbranche. "Ein indisches Schiff traf auf offener See einen russischen Tanker, übernahm auf offener See Öl, lief einen Hafen im Bundesstaat Gujarat an. Das Öl wurde in diesem Hafen verarbeitet und in ein Destillat umgewandelt, das bei der Herstellung von Einweg-Kunststoff verwendet wird", sagte der Zentralbanker. Das indische Schiff habe die Fracht wieder übernommen, habe den Hafen verlassen und sei erst auf offener See über sein Ziel New York informiert worden. "So funktioniert Krieg", bilanzierte Patra. Den Namen des Schiffs nannte er nicht. Die US-Botschaft äußerte sich nicht zu den Angaben.
    • 8/14/20225:45:31 AM

      Selenskyj droht russischen Soldaten am AKW Saporischschja

      Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj russischen Soldaten im ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja und dessen Umgebung. "Jeder russische Soldat, der auf die Anlage schießt oder aus ihrer Deckung schießt, muss wissen, dass er ein besonderes Ziel für unsere Geheimagenten, für unsere Spezialkräfte, für unsere Armee wird", sagt Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache.
    • 8/13/20228:35:16 PM

      Selenskyj fordert Sanktionen gegen russische Atomindustrie

      Angesichts der Kämpfe um das AKW Saporischschja in der Ukraine hat Präsident Wolodymyr Selenskyj den Westen zu Sanktionen gegen Russlands Atomindustrie aufgerufen. Die Strafmaßnahmen müssten die Nuklearindustrie des Aggressor-Staates treffen, sagte Selenskyj in einer am Samstagabend in Kiew verbreiteten Videoansprache. Die Atommacht Russland baut in mehreren Ländern Kernkraftwerke und lagert auch radioaktiven Müll bei sich.

      Russland benutze das Atomkraftwerk im Süden der Ukraine, um die Menschen in Angst zu versetzen sowie um die ukrainische Führung und die ganze Welt zu erpressen. Kiew und Moskau werfen sich seit Tagen gegenseitig vor, für den Beschuss des größten Atomkraftwerks in Europa verantwortlich zu sein. Russland hat die weitläufige Anlage in der Stadt Enerhodar seit Monaten besetzt.
    • 8/13/20224:29:50 PM

      Ukraine: Autobrücke von Dnipro-Staudamm unbefahrbar

      Im Süden der Ukraine ist die Autobrücke des Staudamms Nowa Kachowka im Gebiet Cherson nach ukrainischen Angaben infolge mehrerer Angriffe nicht mehr zu befahren. Die Brücke sei von Raketen- und Artillerieeinheiten gezielt unbrauchbar gemacht worden, teilte das ukrainische Armeekommando Süd am Samstag bei Facebook mit. Die Verwaltung der russischen Besatzer bestätigte den Beschuss. Zugleich warnte sie vor Schäden an der Staumauer, was zu einer Katastrophe führen könne. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.
    • 8/13/20224:15:00 PM

      Ukraine will westliche Hilfe bei Verfolgung von Kriegsverbrechern

      Der ukrainische Verteidigungsminister Olekxij Resnikow hat die USA und andere westliche Staaten zur Hilfe bei der Verfolgung russischer Kriegsverbrechen aufgefordert. Die Ukraine brauche Experten für Militärrecht und Spezialisten für die Aufklärung von Kriegsverbrechen, um die russischen Angreifer zu bestrafen, teilte Resnikow am Samstag bei Facebook mit.
    • 8/13/20224:04:20 PM

      Ukraine widerspricht Russland: Donezker Vorort Pisky nicht erobert

      Das ukrainische Militär widerspricht russischen Angaben über angebliche die Eroberung der Ortschaft Pisky am Rande der ostukrainischen Stadt Donezk. Dort werde weiter heftig gekämpft, teilt der ukrainische Generalstab mit. "Die Besatzer versuchen die Verteidigungslinien unserer Truppen in Richtung Olexandropol, Krasnohoriwka, Awdijwka, Marjinka und Pisky zu durchbrechen", hieß es.

      Russische Streitkräfte hatten zuvor erneut die Eroberung der Ortschaft für sich reklamiert. Man habe die volle Kontrolle über den Vorort Pisky übernommen, zitiert die russische Nachrichtenagentur Interfax das Verteidigungsministerium in Moskau. Russische und pro-russische Kräfte hatten erst vor gut einer Woche erklärt, dass sie die vollständige Kontrolle über das Dorf übernommen hätten.
    • 8/13/20222:05:26 PM

      Neuer Tiefpunkt: Russland droht USA mit Bruch aller Beziehungen

      Russland droht mit dem vollständigen Bruch der Beziehungen zu den USA, sollten russische Vermögenswerte eingezogen werden. "Wir warnen die Amerikaner vor den nachteiligen Folgen solcher Maßnahmen, die die bilateralen Beziehungen dauerhaft schädigen werden", sagte der Abteilungsleiter für Nordamerika im Außenministerium, Alexander Dartschiew, in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Dies könne weder im Interesse der USA noch Russlands sein.

      Westliche Staaten haben bislang im Rahmen der Sanktionen gegen Russland wegen der Invasion der Ukraine rund die Hälfte der russischen Goldreserven und Devisen, die vor dem Ukraine-Krieg bei knapp 640 Milliarden Dollar lagen, eingefroren. Nach Angaben der US-Regierung sind zudem Vermögenswerte im Volumen von 30 Milliarden Dollar von Oligarchen festgesetzt worden. Dartschiew warnte die USA auch davor, Russland zum Unterstützer von Terroristen zu erklären. Auch in dem Fall sei ein Abbruch der Beziehungen möglich. "Die amerikanische Seite ist gewarnt", sagte er zu Tass. Mit Blick auf die Ukraine sagte Dartschiew, der amerikanische Einfluss auf die Regierung in Kiew sei derart gewachsen, dass die USA immer mehr zum direkten Beteiligten in dem Konflikt würden.
    • 8/12/20227:34:18 PM

      EU-Außenbeauftragter will Demilitarisierung von AKW Saporischschja

      Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hat einen sofortigen Abzug russischer Truppen aus dem besetzten Atomkraftwerk Saporischschja in der Südukraine gefordert. Das AKW dürfe nicht in militärische Auseinandersetzungen hineingezogen werden, schrieb Borrell am Freitagabend auf Twitter. Er unterstütze Forderungen nach einer Demilitarisierung des Gebietes und dringe auf einen Besuch von Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). «Russland muss sofort die Kontrolle an die Ukraine als dem rechtmäßigen Besitzer zurückgeben», schrieb Borrell.
    • 8/12/20226:54:00 PM

      Energiesparen: Nur noch 19 Grad in öffentlichen Gebäuden

      Mit Sparvorschriften will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) dafür sorgen, dass im kommenden Herbst und Winter der Energieverbrauch sinkt. Unter anderem sollen öffentliche Gebäude nur noch auf höchstens 19 Grad geheizt werden dürfen, sagte Habeck der "Süddeutschen Zeitung"  am Samstag in einem Interview.

      "Wir werden über das Energiesicherungsgesetz Verordnungen erlassen", erklärte der Grünen-Politiker. Erste Eckpunkte hatte Habeck bereits im Juli vorgestellt, unter anderem mit der Vorgabe, dass private Pools nicht mehr beheizt werden dürfen. "Zusätzlich soll in öffentlichen Liegenschaften - Krankenhäuser, soziale Einrichtungen natürlich ausgenommen - nur noch auf 19 Grad geheizt werden", kündigte Habeck in dem Interview weiter an.
    • 8/12/20226:32:27 PM

      Raketenangriff auf ukrainische Stadt Saporischschja

      Die südukrainische Großstadt Saporischschja ist nach örtlichen Angaben am Freitagabend von fünf russischen Raketen getroffen worden. Dabei seien Gebäude der Infrastruktur zerstört worden, teilte Gebietsgouverneur Olexander Staruch auf Telegram mit. Ein Brand sei ausgebrochen. Mindestens eine Frau sei verletzt worden, es würden weitere Informationen über Opfer erwartet.
      Die Gebietshauptstadt Saporischschja, sechstgrößte Stadt der Ukraine, ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges in ukrainischer Hand geblieben. Der südliche Teil des Verwaltungsgebietes ist aber von russischen Truppen besetzt. Dort bei der Stadt Enerhodar liegt das Atomkraftwerk Saporischschja, dessen Beschuss sich Russen und Ukrainer gegenseitig vorwerfen.
    • 8/12/20225:36:00 PM

      USA: Russland plant zahlreiche Scheinreferenden in der Ukraine

      Russland hat nach Informationen des US-Geheimdienstes mit konkreten Planungen für Referenden in mehreren Städten im Osten der Ukraine begonnen. Ziel sei ein Anschluss an Russland. Ein hochrangiger Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates sagte am Freitag in Washington, dass Russland in Cherson, Saporischschja, den Separatistengebieten Luhansk und Donezk sowie in Teilen von Charkiw Scheinreferenden abhalten wolle.

      "Die russische Führung hat Beamte angewiesen, mit der Durchführung von Referenden in diesen Gebieten und auch in Teilen von Charkiw zu beginnen", sagte er. "Wir haben Informationen, dass Beamte Kandidaten prüfen, die als Verwalter dieser Gebiete dienen sollen. Und dass dies bereits in den kommenden Wochen geschehen könnte."
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