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Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Lukaschenko droht dem Westen: "Nehmen eure Hauptstädte ins Visier"

Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Lukaschenko droht dem Westen: "Nehmen eure Hauptstädte ins Visier"

Bilder sollen russischen Phosphorbomben-Einsatz zeigen Angriff auf Schlangeninsel

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Wir halten Sie über die Entwicklungen über den Krieg in der Ukraine auf dem Laufenden.

  • Lukaschenko droht dem Westen: "Nehmen eure Hauptstädte ins Visier" (22:10 Uhr)
  • Bilder sollen russischen Phosphorbomben-Einsatz zeigen (14:14 Uhr)
  • Theologin Käßmann kritisiert Waffenlieferungen an Ukraine (10:25)
  • 7/2/202212:03:39 PM

    Bilder sollen russischen Phosphorbomben-Einsatz zeigen

    Die Ukraine hat der russischen Armee den Abwurf von Phosphorbomben auf die Schlangeninsel im Schwarzen Meer vorgeworfen. Moskaus Truppen hätten am Freitagabend "zweimal einen Luftangriff mit Phosphorbomben ausgeführt", schrieb der ukrainische Armeechef Walerij Saluschny auf Telegram. Die russischen Angriffe seien gegen 18 Uhr Ortszeit erfolgt, schrieb Saluschny. Phosphorbomben seien von Su-30-Fliegern der russischen Armee abgeworfen worden. 

    Die Schlangeninsel gilt als ein strategisch wichtiger Posten zur Überwachung der Seewege im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres. Russland hatte versucht, auf der Insel Raketen- und Luftabwehrsysteme zu installieren - am Donnerstag aber zog sich die russische Armee von der Insel zurück. Sie sprach von einer "Geste guten Willens", die Ukraine dagegen von einem wichtigen militärischen Sieg ihrer Truppen.
  • 7/2/20228:05:00 PM

    Lukaschenko droht dem Westen: "Nehmen eure Hauptstädte ins Visier" 

    Mehr als vier Monate nach Beginn des Kriegs in der Ukraine hat der russlandtreue Machthaber der Ex-Sowjetrepublik Belarus, Alexander Lukaschenko, dem Westen gedroht. Sollte es einen Angriff auf Belarus geben, werde sein Land sofort reagieren, sagte Lukaschenko der staatlichen Nachrichtenagentur Belta zufolge am Samstag in einer Rede zum bevorstehenden Unabhängigkeitstag des Landes.

    «Vor weniger als einem Monat habe ich den Einheiten der Streitkräfte den Befehl gegeben, die - wie man jetzt sagen kann - Entscheidungszentren in ihren Hauptstädten ins Visier zu nehmen», sagte der 67-Jährige. Was genau er damit meinte, erläuterte er nicht.

    Er fügte hinzu: «Fassen Sie uns nicht an - und wir werden Sie nicht anfassen.» Ungeachtet der Tatsache, dass Russland selbst die Ukraine angegriffen hat, stellen sich Moskau und das verbündete Minsk immer wieder als Opfer vermeintlich feindlicher Politik des Westens und der Nato im Speziellen dar. 
  • 7/2/20224:28:00 PM

    Schwere Explosionen erschüttern Mykolajiw 

    Die südukrainische Stadt Mykolajiw ist am Samstag von schweren Explosionen erschüttert worden. Kurz vor den Detonationen ertönten Alarmsirenen in der Region. Bürgermeister Olexander Sjenkewytsch rief die Bewohner über den Messengerdienst Telegram dazu auf, in den Schutzräumen zu bleiben. Die Ursache der Detonationen war zunächst nicht klar.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, das russische Militär habe fünf Militärkommandoposten in der Region Mykolajiw und im Donbass mit Hochpräzisionswaffen zerstört. Auch drei Lagereinrichtungen in der südlichen Region Saporischschja seien getroffen worden, ebenso wie eine Waffen- und Ausrüstungsbasis in einer Traktorfabrik im nordöstlichen Charkiw. Die Angaben beider Seiten ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
  • 7/2/20223:39:00 PM

    Prorussische Kämpfer melden: Lyssytschansk komplett umzingelt

    Prorussische Separatisten haben nach eigenen Angaben die schwer umkämpfte Stadt Lyssytschansk im ostukrainischen Gebiet Luhansk vollständig umzingelt. Am Samstag seien mithilfe der russischen Armee "die letzten strategisch wichtigen Höhen" besetzt worden, sagte der Separatistenvertreter Andrej Marotschko der russischen Agentur Interfax. Der Präsident der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, erklärte, Russlands Truppen seien bereits bis ins Stadtzentrum von Lyssytschansk vorgedrungen. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben nicht.

    Die ukrainische Seite spricht zwar auch von heftigen Gefechten, bezeichnet die Stadt aber weiter als umkämpft. Der Gouverneur des Luhansker Gebiets, Serhij Hajdaj, teilte mit, die Russen versuchten, Lyssytschansk von verschiedenen Seiten aus zu stürmen. 

    Lyssytschansk ist der letzte große Ort im Gebiet Luhansk, den die ukrainischen Truppen zuletzt noch gehalten haben. Die Eroberung des Gebiets ist eines der erklärten Ziele Moskaus in dem bereits seit mehr als vier Monaten andauernden Krieg. In der vergangenen Woche hatte das ukrainische Militär die nur durch einen Fluss von Lyssytschansk getrennte Großstadt Sjewjerodonezk aufgeben müssen.
  • 7/2/20223:23:56 PM

    Russen sollen systematisch Gebäude in Lyssytschansk  zerstören 

    In Lyssytschansk eingesetzte ukrainische Soldaten sprechen von einem systematischen Beschuss von Gebäuden der Stadt durch russische Artillerie. "Die russische Taktik besteht momentan darin, jedes Gebäude zu beschießen, in dem wir uns befinden könnten. Wenn sie es zerstört haben, gehen sie zum nächsten über", sagt ein Soldat bei einer Rast mit mehreren Kameraden in der Stadt Konstjantyniwka westlich von Lyssytschansk. Die ukrainische Armee könne die Straße zur Versorgung von Lyssytschansk bisher trotz russischen Beschusses offenhalten.
  • 7/2/20221:27:11 PM

    Explosionen erschüttern Mykolajiw in Südukraine

    Die südukrainische Stadt Mykolajiw ist am Samstag von schweren Explosionen erschüttert worden. Kurz vor den Detonationen ertönten Alarmsirenen in der Region. Bürgermeister Olexander Sjenkewytsch rief die Bewohner über den Messengerdienst Telegram dazu auf, in den Schutzräumen zu bleiben. Die Ursache der Detonationen war zunächst nicht klar. Am Freitag waren in der Nähe der etwa 130 Kilometer entfernten Hafenstadt Odessa nach ukrainischen Angaben bei russischen Raketeneinschlägen mindestens 21 Menschen getötet worden. Unter anderem wurde den Angaben zufolge ein Wohngebäude getroffen. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte diese Angriffe in seiner nächtlichen Videoansprache als "absichtlichen und gezielten russischen Terror". Es handle sich nicht um "eine Art Fehler oder einen zufälligen Raketenangriff". Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
  • 7/2/202210:13:19 AM

    Russland: Ziele in mehreren ukrainischen Regionen getroffen

    Das russische Militär hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fünf Militärkommandoposten im ostukrainischen Donbass und in der südukrainischen Region Mykolajiw zerstört. Eingesetzt worden seien Hochpräzisionswaffen. Auch drei Lagereinrichtungen in der südlichen Region Saporischschja seien getroffen worden, ebenso wie eine Waffen- und Ausrüstungsbasis in einer Traktorfabrik im nordöstlichen Charkiw.
  • 7/2/20229:32:47 AM

    London: Zivile Opfer in Ukraine wegen ungenauer russischer Raketen

    Russland setzt nach britischer Einschätzung bei seinen Angriffen in der Ukraine zunehmend auf ungenaue Raketen. Grund sei vermutlich, dass die Vorräte an modernen, zielgenauen Waffen schwinden, teilte das Verteidigungsministerium in London am Samstag mit. Analysen von Überwachungsaufnahmen hätten ergeben, dass das Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk sehr wahrscheinlich von einer Rakete des Typs Ch-32 getroffen worden sei, hieß es unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse.

    Dabei handele es sich um eine Weiterentwicklung der sowjetischen Rakete Ch-22 (Nato-Code: AS-4 Kitchen), die aber noch immer nicht dafür optimiert sei, Bodenziele genau zu treffen, vor allem in Städten. "Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kollateralschäden beim Zielen auf bebaute Gebiete erheblich", betonte das Ministerium.
  • 7/2/20228:29:30 AM

    Kiew: Russische Angriffe auf breiter Front

    Im Osten der Ukraine setzt Russland nach Angaben aus Kiew seine Angriffe auf breiter Front fort. Im Raum Charkiw versuche die russische Armee, mit Unterstützung der Artillerie verlorene Positionen zurückzuerobern, teilte der ukrainische Generalstab am Samstag mit. Zahlreiche Orte würden beschossen, um die ukrainische Armee dort zu binden. In der Region Donezk sei eine russische Attacke abgewehrt worden, hieß es. Aus dem Raum Awdijiwka wurden russische Luftangriffe gemeldet. Im Schwarzen Meer wiederum blockiere Russland weiterhin die Seeverbindungen der Ukraine.

    Die Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich unabhängig kaum überprüfen. Der russische Angriffskrieg auf das Nachbarland dauert inzwischen mehr als vier Monate.

  • 7/2/20227:57:00 AM

    Argentinien plädiert im Ukraine-Krieg für Diplomatie

    Argentinien setzt zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verstärkt auf Diplomatie. "Ich hatte ein Telefongespräch mit (dem ukrainischen Präsidenten) Wolodymyr Selenskyj, bei dem ich meine Unterstützung für alle Verhandlungen zur Beendigung der Feindseligkeiten und zum Erreichen eines endgültigen Friedens zum Ausdruck brachte", schrieb Präsident Alberto Fernández auf Twitter am Freitag (Ortszeit). "Lateinamerika lehnt den Einsatz von Gewalt ab und fördert den Dialog zur Konfliktlösung."

    Argentinien hat derzeit den Vorsitz der Gemeinschaft lateinamerikanischer und karibischer Staaten (Celac) inne und war als Gast zum G7-Gipfel in Bayern eingeladen.
  • 7/2/20227:07:51 AM

    LNG-Terminals können zum Jahreswechsel in Betrieb gehen

    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geht davon aus, dass die ersten beiden provisorischen LNG-Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel zum Jahreswechsel 2022/2023 in Betrieb genommen werden. Die Bundesregierung habe vier schwimmende Flüssiggasterminals gemietet, sagte Habeck der "Welt am Sonntag". "Zwei Schiffe stehen bereits in diesem Jahr zur Verfügung und sollen zum Jahreswechsel 2022/23 in Wilhelmshaven und Brunsbüttel eingesetzt werden." Sein Ministerium arbeite deshalb im engen Austausch mit den Ländern. "Alle klemmen sich hier dahinter, denn wir müssen letztlich ein Tempo vorlegen, dass es so in Deutschland noch nicht gab", sagte Habeck der Zeitung.

    Mit den schwimmenden Terminals für Flüssigerdgas (LNG) will Deutschland die Versorgung mit nicht-russischem Gas vorantreiben.
  • 7/2/20227:06:32 AM

    Käßmann kritisiert Waffenlieferungen an Ukraine

    Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat ihre Kritik an den Waffenlieferungen Deutschlands an die Ukraine bekräftigt. Der Angriff Russlands auf die Ukraine sei keine Zeitenwende, so die Theologin. Es habe vielmehr in den vergangenen Jahren ununterbrochen Kriege gegeben, etwa in Syrien oder Jemen. Wer sich mit den Kriegen in Ex-Jugoslawien beschäftigt habe, habe auch dort gesehen, wie im Krieg immer wieder die gesamte Menschlichkeit zusammenbreche, fügte Käßmann hinzu.

    Nach Aussage von Käßmann gebe es in Deutschland außerdem keine deutliche Mehrheit für Waffenlieferungen an die Ukraine. Das hänge auch mit der deutschen Geschichte zusammen. Natürlich sei nachvollziehbar, dass sich ein Angegriffener verteidigen wolle, räumte Käßmann ein. Die Deutschen sollten aber überlegen, was ihre Stärke in diesem Konflikt sein könne. Es sei zu fragen, ob die Deutschen nicht diejenigen sein könnten, die die Diplomatie massiv stärken sollten.
  • 7/2/20226:35:10 AM

    Bundesnetzagentur fürchtet Totalausfall der russischen Gaslieferungen

    Die Bundesnetzagentur ängstigt sich vor einem Ausbleiben der russischen Gaslieferungen. Während der zehntägigen Wartung, die der russische Staatskonzern Gazprom jährlich an der Pipeline Nord Stream 1 tätigt, fließt kein Gas nach Deutschland. "Genau das beunruhigt uns in der Bundesnetzagentur und löst bei Tausenden Industriebetrieben erhebliche Nervosität aus. Wir fragen uns, ob aus dieser technischen Wartung eine länger andauernde politische Wartung wird", sagt Netzagentur-Chef Klaus Müller der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht. Er appelliert an alle Haus- und Wohnungsbesitzer: "Lassen Sie Ihre Gasbrennwertkessel und Ihre Heizkörper überprüfen und effizient einstellen. Eine Wartung kann den Gasverbrauch um zehn bis 15 Prozent senken. Das muss jetzt passieren und nicht erst im Herbst."
  • 7/2/20225:28:58 AM

    Explosionen in der ukrainischen Stadt Mykolajiw

    Am frühen Samstagmorgen sind in der ukrainischen Stadt Mykolajiw Detonationen zu hören. "Es gibt starke Explosionen in der Stadt! Bleibt in den Schutzräumen!", schreibt Bürgermeister Oleksandr Senkevich in der Messaging-App Telegram. Die Ursache der Explosionen ist noch nicht bekannt.

  • 7/1/20226:47:57 PM

    Russische Soldatenfrauen fordern ihre Männer zurück

    In der russischen Teilrepublik Burjatien haben sich mehrere Soldatenfrauen in einem mutigen Video-Appell an die Regionalverwaltung gewandt und die Rückkehr ihrer Männer aus der Ukraine gefordert. Wie das Nachrichtenportal "Sibir.Realii", ein sibirischer Ableger von Radio Liberty, laut ntv.de berichtet, veröffentlichte eine der Teilnehmerinnen das Video in sozialen Netzwerken.
    Die Soldaten seien im Januar zu "Übungen" nach Belarus geschickt worden und befänden sich derzeit in der Ukraine, sagten die Frauen im Video. "Sie nehmen seit dem 24. Februar an der Spezialoperation teil. Sie sind geistig und körperlich erschöpft". Nach Angaben der Frauen sind die Männer seit vier Monaten ununterbrochen im Einsatz.
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