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Ukraine-Krieg-LIVETICKER: Julia Timoschenko warnt bei RTL vor „Katastrophe, die man nicht mehr aufhalten kann“

Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER: Julia Timoschenko warnt vor „Katastrophe, die man nicht mehr aufhalten kann“

Julia Timoschenko warnt vor „Katastrophe, die man nicht mehr aufhalten kann“
Julia Timoschenko warnt vor „Katastrophe, die man nicht mehr aufhalten kann“
RTL

  • 8/10/20229:42:56 AM

    AKW Saporischschja: Julia Timoschenko warnt im RTL/ntv-Interview vor „Katastrophe, die man nicht mehr aufhalten kann“

     
    Mit Blick auf den Beschuss des Atomkraftwerks in Saporischschja sagt die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko im exklusiven RTL/ntv Interview: „Wenn sich jetzt nicht die gesamte zivilisierte Welt um den Schutz des größten Atomkraftwerks Europas kümmert, dann kann es zu einer Katastrophe kommen, die man nicht mehr aufhalten kann.“ Das Atomkraftwerk sei „das Zehnfache von Tschernobyl, und wenn wir das jetzt nicht aufhalten, kann das zur Bedrohung für jedes Land Europas werden.“
    Friedensverhandlungen mit Russland erteilt sie eine Absage: „Was Russland vorschlägt, ist kein Friedensvertrag, das ist eine Kapitulation. Und dies würde das Risiko eines weiteren bzw. erneuten Kriegs auf dem gesamten europäischen Kontinent auch offenlassen.“
    Die ukrainische Politikerin findet zudem dankende Worte für Deutschland, das mit Waffen, Geld und der Aufnahme von Flüchtlingen ebenso helfe wie durch Sanktionen gegenüber Russland: „Ich möchte ein großes Dankeschön sagen, dafür, dass sie zu so einer schweren Stunde Ukraine beistehen!“
  • 8/10/20229:41:53 AM

    Russland: Haben deutschen "Gepard"-Panzer zerstört

    Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen deutschen "Gepard"-Luftabwehrpanzer im Süden der Ukraine zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, das Waffensystem sei im Gebiet der Stadt Mikolajiw getroffen worden. Zudem seien in der Region drei ukrainische Kampfjets abgeschossen worden. In Cherson südöstlich von Mikolajiw seien sieben Himars-Raketen aus US-Beständen zerstört worden. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht.
  • 8/10/20228:40:00 AM

    Polens Regierungschef prangert "Imperialismus innerhalb der EU" an

    Die Schockwirkung der russischen Invasion in der Ukraine hat laut Polens Regierung die Defizite der EU deutlich zutage treten lassen. Daher gelte es nun nicht nur, den Imperialismus Russlands abzuwehren, erklärt Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki in einem Gastbeitrag für die "Welt": "Wir müssen auch die Bedrohung durch den Imperialismus innerhalb der EU besiegen. Wir brauchen eine tiefgreifende Reform, die das Gemeinwohl und die Gleichheit wieder an die Spitze der Grundsätze der Union stellt." Die politische Praxis habe gezeigt, dass die Positionen Deutschlands und Frankreichs mehr zählten als alle anderen, schreibt Morawiecki weiter: "Wir haben es also mit einer formalen Demokratie und einer faktischen Oligarchie zu tun, in der der Stärkste die Macht innehat."
  • 8/10/20228:05:00 AM

    London: Russland rekrutiert Freiwillige für neue Kampfeinheiten

    Nach Einschätzung britischer Geheimdienste soll Russland zur Stärkung seiner Offensive in der Ukraine Freiwillige für ein neues Armeekorps rekrutieren. Den Rekruten - Männern bis zum Alter von 50 und mit mittlerem Schulabschluss - würden lukrative Boni angeboten, hieß es am Mittwoch in einem Update des britischen Verteidigungsministeriums. Hauptquartier der neuen Einheit, die von den Briten als "3rd Army Corps (3AC)" bezeichnet wird, soll Mulino, eine Siedlung im Gebiet Nischni Nowgorod östlich von Moskau, sein.
  • 8/10/20227:33:21 AM

    Kritische TV-Journalistin im Visier russischer Behörden

    Die durch eine Protestaktion im russischen Fernsehen bekannt gewordene TV-Journalistin Marina Owsjannikowa gerät verstärkt ins Visier der russischen Behörden. Wie Owsjannikowas Anwalt auf dem Nachrichtendienst Telegram mitteilt, wurde das Haus seiner Mandantin durchsucht, und es wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Owsjannikowa eingeleitet. Hintergrund seien russische Gesetze, die die Verbreitung von Falschmeldungen über die russische Armee unter Strafe stellen. Die Journalistin hatte sich im März während einer Nachrichten-Live-Sendung des staatlichen TV-Senders Kanal Eins mit einem Plakat hinter die Moderatorin gestellt, auf dem sie zum Ende des Kriegs aufrief und vor Propaganda warnte. Seitdem ist die gebürtige Ukrainerin vorübergehend festgenommen worden und wegen ihrer anhaltenden Kritik an dem russischen Vorgehen in der Ukraine zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
  • 8/10/20226:35:00 AM

    Großbritannien: Russland bildet neuen Großverband für Einsatz in Ukraine

    Russland hat Großbritannien zufolge mit hoher Wahrscheinlichkeit einen neuen Großverband von Bodentruppen für den Krieg in der Ukraine gebildet. Das 3. Armeekorps sei in der Nähe der Stadt Mulino, östlich der Hauptstadt Moskau, stationiert, berichtet das britische Verteidigungsministerium unter Berufung auf seine Geheimdienste.
  • 8/10/20226:01:20 AM

    Elf Tote durch russische Raketenangriffe im Süden der Ukraine

    Durch nächtlichen Raketenbeschuss sind im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk offiziellen Angaben zufolge mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. "Eine tragische Nacht...Im Kreis Nikopol hat die russische Armee 11 Menschen getötet und 13 verletzt", schrieb der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal. Die beiden getroffenen Ortschaften liegen dabei dem zuletzt mehrfach beschossenen Atomkraftwerk Saporischja gegenüber - am anderen Ufer des hier zum Stausee geformten Fluss Dnipro.
  • 8/10/20224:45:00 AM

    Ukraine: Übernehmen keine Verantwortung für Explosionen auf der Krim

    Die Ukraine übernimmt nach den Worten des ukrainischen Präsidentenberaters Mychajlo Podoljak nicht die Verantwortung für die Explosionen auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt auf der Krim am Dienstag. Auf die Frage des unabhängigen russischen Fernsehsenders "Doschd", ob Kiew die Verantwortung trage, antwortete er: "Natürlich nicht. Was haben wir damit zu tun?" Er deutete an, dass möglicherweise Partisanen beteiligt waren. Die Ursache der Explosionen auf der von Russland annektierten Halbinsel ist bislang unklar.
  • 8/10/20224:20:00 AM

    Diplomaten: Russland fordert IAEA zur Untersuchung von Saporischschja auf

    Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen soll sich nun auch auf Dringen Russlands mit der Lage im ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja befassen. Die Regierung in Moskau habe darum gebeten, dass der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, den UN-Sicherheitsrat am Donnerstag über "Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das Kernkraftwerk Saporischschja und deren mögliche katastrophale Folgen" unterrichtet, heißt es aus Diplomatenkreisen. IAEA-Techniker sollen den Zustand des größten Atomkraftwerks Europas überprüfen. Die Ukraine hatte bereits am Montag die Inspektion der von russischen Soldaten besetzten Anlage gefordert. Beide Seiten werfen sich gegenseitig den Beschuss des AKW-Geländes vor.
  • 8/10/20224:04:41 AM

    Selenskyj verspricht Rückholung der Krim

    Nach Explosionen auf einer russischen Luftwaffenbasis auf der Krim hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen Landsleuten eine Heimholung der verlorenen Halbinsel versprochen. "Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben", sagte er am späten Dienstagabend in Kiew. Dem ersten verfügbaren Bildmaterial zufolge richteten die Detonationen auf dem Stützpunkt Saki im Westen der Krim schwere Schäden an.

    Die Ursache war weiterhin nicht ganz klar. Doch legen Zahl und Wucht der Explosionen einen gezielten Angriff der Ukraine nahe. Es wäre die erste militärische Attacke auf Ziele auf der Schwarzmeerhalbinsel, die Russland 2014 annektiert hatte. Symbolisch wäre es für die Moskauer Führung ein ähnlich schwerer Schlag wie Mitte April das Versenken des Kreuzers "Moskwa", des Flaggschiffs der russischen Schwarzmeerflotte.
  • 8/10/20224:03:37 AM

    Selenskyj: Dieser Krieg beginnt und endet mit der Krim

    Mit der Annexion 2014 habe Russland die Krim in einen der gefährlichsten Orte Europas verwandelt, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. "Die Schwarzmeerregion kann nicht sicher sein, solange die Krim besetzt ist", erklärte er. "Dieser russische Krieg gegen die Ukraine, gegen das ganze freie Europa, hat mit der Krim begonnen und muss mit der Krim enden, mit ihrer Befreiung."
  • 8/9/20228:41:18 PM

    IAEA: keine unmittelbare Bedrohung am Atomkraftwerk Saporischschja

    Die Internationalen Atombehörde (IAEA) sieht nach dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja am Wochenende keine unmittelbare Bedrohung der nuklearen Sicherheit. Das teilte IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi am Dienstag am Sitz der Behörde in Wien mit. Ukrainische Behörden hätten die IAEA informiert, dass es zwar Schäden gab, die Strahlungsmessungen aber weiterhin auf normalem Niveau lägen.
    Das in der Stadt Enerhodar gelegene AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden. Die kritische Infrastruktur soll aber weiter intakt sein.
  • 8/9/20228:12:00 PM

    Russland wirft USA Provokationen bei Rüstungskontrollen vor

    Die russische Regierung wirft den USA Provokationen bei Kontrollen von Atomwaffen-Arsenalen im Rahmen des New-START-Abkommens vor. Die USA hätten eine Kontrolle angemeldet, obwohl sie wüssten, dass Russland dies nicht zulassen werde, teilte das Außenministerium in Moskau am Dienstag mit. Am Montag hatte Russland angekündigt, die Kontrollen auszusetzen. Die Regierung in Moskau begründete das mit Reise-Einschränkungen, die westliche Staaten gegen Vertreter Russlands nach der Invasion der Ukraine verhängt hatten. Damit würden die russischen Möglichkeiten zu Kontrollen in den USA eingeschränkt.
  • 8/9/20227:53:00 PM

    US-Präsident billigt förmlich Nato-Beitritt von Schweden und Finnland

    US-Präsident Joe Biden billigt förmlich den Beitritt von Schweden und Finnland zur Nato indem er die Ratifizierungsurkunde unterzeichnet. "Es war und ist ein Wendepunkt für das Bündnis", sagt er. Damit werde nicht nur die Sicherheit in Europa, sondern in der ganzen Welt erhöht. Die beiden skandinavischen Länder begründen ihren Beitrittswunsch mit der Invasion der Ukraine.
  • 8/9/20227:39:00 PM

    USA helfen Ukraine mit 89 Millionen Dollar bei Räumung von Minen

    Das US-Außenministerium hat für die Anschaffung von Minenräumgeräten und Schulungsmaßnahmen in der Ukraine 89 Millionen Dollar bewilligt. Das teilt ein Vertreter des Ministeriums mit. Mit dem Geld soll die Ausrüstung von 100 Teams für die Beseitigung von Kampfmitteln bezahlt werden.
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