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Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Giffey fällt auf falschen Klitschko herein - Videointerview abgebrochen

Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Giffey fällt auf falschen Klitschko herein - Videointerview abgebrochen

 Regierenden Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey , Deutschland, Berlin, Grußwort zur Eröffnung des Langen Tags der StadtNatur der Stiftung Naturschutz Berlin im Rahmen einer Schiffstour zur Erkundung von Flora und Fauna rund um die Insel Moa
Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey.
www.imago-images.de, IMAGO/Metodi Popow, IMAGO/M. Popow

Wir halten Sie über die Entwicklungen über den Krieg in der Ukraine auf dem Laufenden.

  • EU macht Ukraine und Moldau zu Beitrittskandidaten (20:30 Uhr)
  • Ukraine-Botschafter bedauert Leberwurst-Angriff auf Scholz (19:33 Uhr)
  • Bundesregierung hebt Geheimhaltung bei Waffenlieferungen auf (13:10 Uhr)
  • 6/24/20226:26:49 PM

    Giffey fällt auf falschen Klitschko herein

    Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey ist offenbar auf einen Schwindler hereingefallen. Der Mann gab sich als Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, aus und führte zunächst ein Videointerview mit Giffey. Im Laufe des Gesprächs stellte sich am Freitagnachmittag jedoch heraus, dass das Interview nicht mit dem echten Klischko geführt werde, so die Senatskanzlei Berlin auf Twitter: "Der Verlauf des Gesprächs und die Themensetzung haben auf Berliner Seite ein Misstrauen hervorgerufen. Das Gespräch wurde vorzeitig abgebrochen." Ein Gespräch mit Botschafter Andrij Melnyk habe dies im Nachgang ebenfalls bestätigt. 

    Um wen es sich bei dem fremden Mann handeln soll, ist sei derzeit unklar. 

    https://twitter.com/RegBerlin/status/1540375544755355655?s=20&t=nAR8muTTzfBkQPDx0sodBQ
  • 6/24/20226:28:00 PM

    Ukraine rechnet mit mindestens zehn Jahren für Minenräumung

    Nach einem Ende des Ukraine-Kriegs wird es nach Einschätzung der Katastrophenschutzbehörde in Kiew mindestens zehn Jahre dauern, bis das gesamte Land und seine Gewässer von Minen und anderen Sprengkörpern befreit sind. Das sei eine optimistische Prognose, sagt ein Behördensprecher vor Journalisten. "Stellen Sie sich nur einmal die Zahl der Bomben vor, die der Feind auf uns abgeworfen hat." Es sei der Ukraine bisher gelungen, auf rund 620 Quadratkilometern Tausende Sprengsätze zu räumen. Aber fast 300.000 Quadratkilometer seien weiterhin "verseucht". Das sei etwa die Hälfte des ukrainischen Territoriums und entspreche ungefähr der Größe Italiens.
  • 6/24/20226:06:00 PM

    US-Außenminister: Werden Ukraine helfen solange wie nötig

    US-Außenminister Antony Blinken hat der Ukraine die weitere militärische Hilfe seines Landes gegen den russischen Angriff zugesichert. "Sie kämpfen nicht nur für sich, sondern für uns alle", sagte Blinken am Freitag in Berlin. Seit dem Beginn des Krieges habe sein Land der Ukraine Hilfen zur Verteidigung im Wert von etwa 6,1 Milliarden US-Dollar (rund 5,8 Milliarden Euro) geleistet. "Wir werden dies fortsetzen, solange es dauert", sagte er. Zugleich seien die USA bereit, jede diplomatische Lösung zu unterstützen, doch habe Russland daran kein Interesse gezeigt. Er sei überzeugt, dass die gegen Russland verhängten Sanktionen das Land wirtschaftlich hart träfen, auch wenn einige Auswirkungen noch eine Zeit lang von der Führung in Moskau kaschiert würden.
  • 6/24/20225:45:00 PM

    Insider: Russische Ölraffinerie nach Brand wieder in Betrieb

    Nach dem Feuer in einer russischen Ölraffinerie nahe der Grenze zu Ukraine ist die Anlage Insidern zufolge wieder in Betrieb genommen worden. Mindestens eine der zwei vorübergehend stillgelegten Einheiten zur Primärdestillation von Rohöl arbeite wieder, sagen zwei mit den Vorgängen vertraute Personen. Der Brand war laut der Raffinerie durch einen Drohnenangriff am Mittwoch ausgelöst worden. Das Feuer wurde laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax noch am selben Tag gelöscht werden. Die Anlage steht in der Stadt Nowoschachtinsk in der Region Rostow am Don.
  • 6/24/20225:21:00 PM

    Berliner Nahrungsmittel-Konferenz greift Russland scharf an

    Die von der Bundesregierung organisierte internationale Konferenz zur Nahrungsmittelsicherheit sieht im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine eine ernsthafte Bedrohung für die Ernährung der Welt. Die Berliner Konferenz fordert in ihrer Abschlusserklärung Russland auf, den Krieg sofort zu beenden, die ukrainischen Häfen für den Export von Getreide freizugeben und alle Handlungen einzustellen, die die Nahrungsmittelproduktion in der Ukraine gefährden. Der Krieg bedrohe die Ernährung von Millionen Frauen, Kindern und Männern.
  • 6/24/20224:53:00 PM

    Von der Leyen ruft zum Energiesparen auf: Heizung zwei Grad runter

    Angesichts drohender Gas-Engpässe hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen europäische Verbraucher erneut zum Energiesparen aufgefordert. Wenn man die Heiztemperatur in der gesamten EU nur um zwei Grad senke und die von Klimaanlagen um zwei Grad erhöhe, könne man die gesamten Lieferungen der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 einsparen, sagte die deutsche Politikerin am Freitag nach einem EU-Gipfel in Brüssel. "Darin liegt also eine Menge Potenzial." Zugleich bekräftigte von der Leyen, dass auch die Bezugsquellen von Energieträgern diversifiziert und in Erneuerbare investiert werden müsse.

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine Ende Februar gilt die Versorgung Europas mit Gas aus Russland als gefährdet. Mittlerweile habe Russland die Lieferungen an zwölf EU-Staaten gedrosselt oder komplett gestoppt, sagte von der Leyen. Auch die Lieferungen nach Deutschland wurden drastisch gekürzt. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) rief deshalb die Alarmstufe im Notfallplan Gas aus. Auch er warb dafür, Energie zu sparen.
  • 6/24/20224:29:00 PM

    Putin nennt Debatte um ukrainisches Getreide "aufgeblasen"

     Die Diskussion um die Blockade ukrainischer Getreidelieferungen ist nach den Worten von Russlands Präsident Wladimir Putin übertrieben. "Es wird künstlich eine Hysterie aufgeblasen wegen der Einstellung der Transporte, sagen wir mal, über die Schwarzmeerhäfen", sagte Putin nach Angaben der Agentur Interfax am Freitag bei einem Video-Gipfel der sogenannten Brics-Staaten. Weder behindere Russland Getreidelieferungen noch seien diese für die Versorgung der globalen Märkte entscheidend. Das Brics-Bündnis besteht aus den Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Benannt ist es nach deren Anfangsbuchstaben.

    Putin warf der Ukraine einmal mehr vor, die Getreidelieferungen über das Schwarze Meer selbst zu hintertreiben. Russland sei bereit, den Schiffen freies Geleit zu gewährleisten. Zuvor müssten die Ukrainer jedoch die Minen in den eigenen Häfen räumen. Die Ukraine ist einer der größten Getreideexporteure weltweit. Wegen des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland sind die Lebensmittelpreise weltweit in die Höhe gegangen. Kiew und der Westen werfen Russland die gezielte Blockade ukrainischer Getreidelieferungen vor.
  • 6/24/20224:03:00 PM

    Draghi: Italien senkt Gas-Importe aus Russland auf 25 Prozent

    Italien hat seine Abhängigkeit von Gasimporten aus Russland von 40 Prozent im vorigen Jahr auf 25 Prozent verringert, wie Ministerpräsident Mario Draghi beim EU-Gipfel in Brüssel mitteilt. Nach seinen Worten soll bei dem am Sonntag beginnenden G7-Gipfel eine mögliche Preisobergrenze für Gas diskutiert werden. Er fügte hinzu, Haupteinwand gegen eine solche Obergrenze sei die Befürchtung, dass Russland die Gaslieferungen weiter einschränken könnte. Die EU-Kommission habe sich bereiterklärt, einen Bericht über die Idee der Preisobergrenze und den Strommarkt zu erstellen. Dieser werde bis September fertig und von den EU-Staats- und Regierungschefs auf einem für Oktober anberaumten Gipfeltreffen erörtert.
  • 6/24/20223:45:00 PM

    Polen: Nato soll Landverbindung nach Litauen stärker schützen

    Polen und die baltischen Staaten fordern nach Angaben des polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki eine Verstärkung der Nato-Kräfte in der sogenannten Suwalki-Lücke. Die zwischen der russischen Exklave Kaliningrad und Belarus gelegene Landverbindung von Polen nach Litauen solle stärker geschützt werden, sagt Morawiecki in Brüssel.
  • 6/24/20223:27:00 PM

    Ukraine bietet Export von Atomstrom nach Deutschland an

    Die gegen die russische Invasion kämpfende Ukraine hat den Export von Atomstrom nach Deutschland zur Gewährleistung der Energiesicherheit angeboten. "Im Bereich der Dekarbonisierung bewegt sich die Ukraine in einer anderen Logik als Deutschland", schreibt der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko in einem Gastbeitrag für die "Wirtschaftswoche" am Freitag. Daher würden über 50 Prozent der ukrainischen Elektronenergie in Atomkraftwerken erzeugt. "Damit kann die Ukraine, die seit dem 16. März ihr Energienetz mit dem Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber synchronisiert hat, zum Outsourcer von Strom für Deutschland werden", erklärt Haluschtschenko.

    Zuvor hatte sich die Ukraine im Februar zu Kriegsbeginn zusammen mit dem benachbarten Moldau vom ehemaligen sowjetischen Stromverbund mit Belarus (Weißrussland) und Russland getrennt. Ein Vorteil der Ukraine ist Haluschtschenko zufolge auch der Zeitunterschied von einer Stunde zu Berlin, wodurch sich die Stromverbrauchsspitzen unterschieden.
  • 6/24/20222:55:00 PM

    Bundesregierung plant weitere Panzerhaubitzen für die Ukraine

    Die Bundesregierung will der Ukraine weitere Panzerhaubitzen zur Abwehr des russischen Angriffs überlassen. Dazu laufen Gespräche mit den Niederlanden sowie einem weiteren europäischen Partner, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Kreisen des Verteidigungsministeriums in Berlin erfuhr.

    Die Ukraine hat bisher sieben Stück der Panzerhaubitze 2000 aus Deutschland erhalten sowie fünf der Waffensysteme aus den Niederlanden. Aus Kiew war erklärt worden, dass man mit insgesamt 18 Haubitzen - also sechs weiteren Modellen - ein komplettes ukrainisches Artilleriebataillon ausrüsten könne. In Berlin gibt es den festen Willen, die Bitte zu erfüllen, wenn auch Partner liefern, so dass Deutschland drei oder nur zwei weitere Waffensysteme liefern würde, wurde der dpa erklärt.
  • 6/24/20222:30:41 PM

    Scholz: Niemand glaubt an technische Gründe für Gas-Drosselung

    Bundeskanzler Olaf Scholz bekräftigt Zweifel an russischen Angaben, dass die Drosselung von Gaslieferungen an technischen Gründen liege. "Niemand in der EU glaubt daran, das Russland seine Gaslieferungen aus technischen Gründen reduziert", sagte Scholz am Freitag nach Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Man sei in der EU auf gutem Wege, die Energiepolitik besser zu koordinieren. Er wolle nicht spekulieren, wie sehr man die Lieferung aus alternativen Gas-Quellen beschleunigen könne. Aber viele EU-Länder arbeiteten mit Hochdruck daran. 
  • 6/24/20222:08:00 PM

    G7 sagen Russland auch wegen "Korn-Krieg" den Kampf an

    Die sieben reichsten demokratischen Staaten (G7) sagen Russland auch wegen der weltweit eskalierenden Hunger-Krise den Kampf an. "Wir lassen nicht zu, dass der russische Angriffskrieg die Welt in Hunger stürzt", sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock am Freitag nach Beratungen der sieben Ressortchefs in Berlin. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, Russlands Krieg verschärfe die Nahrungsmittelkrise "durch die Blockade des Schwarzen Meeres, die Bombardierung von Getreidesilos und Häfen und die Beschädigung der landwirtschaftlichen Infrastruktur der Ukraine". Zugleich prangerten die Minister "Russlands falsches Narrativ und Desinformation" an.
  • 6/24/20221:49:00 PM

    Scholz zu Hunger-Krise: "Klare Botschaft" von G7-Gipfel

    Auch Bundeskanzler Olaf Scholz gibt Russland die Schuld an der eskalierenden Nahrungsmittelkrise. "Für diese Zuspitzung trägt Russland die Verantwortung, und Russland ganz allein", sagt Scholz in einem Grußwort an die internationale Konferenz zur Lebensmittelsicherheit in Berlin. Mit Blick auf das am Sonntag beginnende Treffen der G7-Staats- und Regierungschefs im bayerischen Elmau fügt Scholz hinzu: "Vom Gipfel wird eine klare Botschaft an die von Hunger bedrohten Menschen weltweit ausgehen. Wir sorgen dafür, dass Euer Leben nicht zum Spielball zynischer Machtinteressen wird."
  • 6/24/20221:26:00 PM

    Little Big verabschiedet sich mit Antikriegslied aus Russland

    Vor zwei Jahren noch von Russland für den Eurovision Song Contest nominiert hat die Rave-Band Little Big nun das Land verlassen und als Abschiedsgruß ein Antikriegslied veröffentlicht. "Wir verurteilen die Handlungen der russischen Regierung, gleichzeitig ist uns die Maschinerie der russischen Kriegspropaganda so zuwider, dass wir uns entschieden haben, alles hinzuwerfen und aus dem Land auszureisen", sagte der Sänger Ilja Prussikin laut dem kremlkritischen Portal Meduza am Freitag.

    Auf der eigenen Webseite von Little Big wird Los Angeles als neuer Aufenthaltsort genannt. Den dort auch erschienenen Clip "Generation Cancellation" nennt die Gruppe ein "Antikriegs-Manifest". In dem Video werden die Propaganda-Methoden des Kremls satirisch verspottet. Little Big hatte den russischen Angriff gegen die Ukraine bereits in der Vergangenheit kritisiert.
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