Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER - Gasleck in Nord-Stream-Pipeline: Sabotageverdacht!

Bundesregierung vermutet Sabotage Nordstream Sabotage
01:37 min
Nordstream Sabotage
Bundesregierung vermutet Sabotage

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Russland hat im Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg lesen Sie in unserem Live-Ticker.

  • 9/27/20226:42:51 AM

    Nach Druckabfall: Sabotage an Nord-Stream-Pipelines wahrscheinlich

    Nach einem Druckabfall in den Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 geht die Bundesregierung laut eines Berichts des "Tagesspiegels" nicht davon aus, dass es sich um einen Zufall handelt. Somit steht der Verdacht der Sabotage im Spiel. 

    Die Folge der Störung: Beide Stränge der Nord-Stream-1-Pipeline fallen für einen Monat aus. Es handele sich um die Anschlussleitungen Opal und Nel, teilt die Betreibergesellschaft am Montagabend mit. Die Störung an der Greifswalder Erdgasübernahmestation werde voraussichtlich vom 26. September bis zum 26. Oktober andauern. Bei der Pipeline Nord Stream 2 wurde ein Leck in der Nähe der dänischen Insel Bornholm entdeckt. Über beide Erdgasleitungen fließt nach den Sanktionen des Westens gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs kein Gas.
  • 9/27/20226:45:10 AM

    Selenskyj: Russland will Moment der Niederlage hinauszögern

    "Sie haben gefühlt, dass sie verlieren werden. Und sie versuchen einfach, diesen Moment hinauszuzögern, um zumindest etwas Aktivität an der Front zu haben", sagte Selenskyj. "Leider ist sich die russische Bevölkerung noch nicht der gesamten Brutalität der russischen Regierung gegenüber ihrem eigenen Volk bewusst", sagte Selenskyj weiter. Das müsse den Russen klar gemacht werden.
  • 9/26/20228:09:21 PM

    Nord Stream 1: Zwei Leitungsstränge fallen für einen Monat aus

    Zwei Stränge der Nord Stream 1 fallen wegen Druckabfall für einen Monat aus. Es handele sich um die Anschlußleitungen Opal und Nel, teilt das Unternehmen mit. Die Störung an der Greifswalder Erdgasübernahmestation werde voraussichtlich vom 26. September bis zum 26. Oktober andauern.
  • 9/26/20227:37:32 PM

    Tausende demonstrieren gegen Energie- und Russland-Politik

    In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind am Montagabend wieder Tausende gegen die hohen Preise sowie die Russland- und Energiepolitik auf die Straße gegangen. Zu Beginn der Aufzüge und Kundgebungen in Gera, Erfurt, Eisenach, Gotha und Weimar (Thüringen), wurden insgesamt mehr als 3000 Teilnehmer gezählt. Die Geraer Polizei schätzte, dass dort etwa 4000 Menschen demonstrieren. Sie zogen mit Trillerpfeifen und großen Fahnen durch die Stadt.
  • 9/26/20225:50:09 PM

    Vorwurf der "Spionage": Russland nimmt japanischen Konsul fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge einen japanischen Konsul unter Spionageverdacht festgenommen. Der Angehörige des japanischen Konsulats in der ostrussischen Stadt Wladiwostok am Pazifik sei "auf frischer Tat" ertappt worden, wie er gegen Bezahlung geheime Informationen unter anderem über die Auswirkungen westlicher Sanktionen erhalten habe, teilte der FSB am Montag mit. Der Diplomat wurde darüber hinaus zur "unerwünschten Person" erklärt. Es wurde auch ein Video veröffentlicht, das ein Verhör zeigen soll.
    • 9/26/20225:09:55 PM

      USA wollen offenbar weitere zwölf Milliarden Dollar Hilfen für Ukraine geben

      Die USA wollen der Ukraine Insidern zufolge weitere Hilfen in Höhe von rund zwölf Milliarden Dollar bereitstellen. Dies sei Teil des neuen vom US-Kongress beschlossenen Haushaltsplans, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person. Man habe auch Mittel für die Wiederansiedlung afghanischer Flüchtlinge eingeplant. 

      Der Kongress muss bis Freitag um Mitternacht das Haushaltsgesetz verabschieden, mit dem auch eine Vielzahl von Programmen der US-Regierung vorübergehend finanziert werden soll. Präsident Joe Biden bat Anfang September den Kongress um 11,7 Milliarden Dollar an Soforthilfe für die Ukraine.
    • 9/26/20224:47:44 PM

      Keine EU-Lösung für Umgang mit russischen Kriegsdienstverweigerern

      Die EU-Staaten suchen weiter nach einer gemeinsamen Linie im Umgang mit russischen Kriegsdienstverweigerern, die ihre Heimat verlassen wollen. Ein erstes Krisentreffen der 27 EU-Botschafter brachte am Montag keine Lösung. Man habe die EU-Kommission dazu aufgefordert, die jüngsten Leitlinien zur Visavergabe "unter Berücksichtigung der Sicherheitsbedenken der Mitgliedstaaten zu überprüfen, zu bewerten und gegebenenfalls zu aktualisieren", teilte die derzeitige tschechische EU-Ratspräsidentschaft anschließend lediglich mit.
    • 9/26/20224:06:26 PM

      Lambrecht: "Wir müssen Bundeswehr einsatzbereit machen"

      Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht die Fähigkeit der Bundeswehr zur Landes- und Bündnisverteidigung mit einem neuen Führungskommando für das Inland deutlich gestärkt. "Der heutige Tag ist auch eine schnelle, sichtbare und wirkungsvolle Reaktion auf den russischen Einmarsch in der Ukraine. Denn wir stärken damit auch unsere Bereitschaft und unsere Handlungsfähigkeit auf dem Territorium, das wir bei einem Angriff verteidigen wollen", sagte Lambrecht am Montag in Berlin beim Aufstellungsappell des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr.

      "Der brutale russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat uns klar vor Augen geführt, wir müssen bereit sein, unsere Werte Freiheit, Sicherheit, Demokratie auch mit militärischen Mitteln zu verteidigen", sagte Lambrecht. "Wir müssen die Bundeswehr einsatzbereit machen. Es muss zu einer Zeitenwende kommen."
    • 9/26/20223:25:04 PM

      Guterres fordert Ende der nuklearen Erpressung

      UN-Generalsekretär António Guterres hat angesichts der neuen Atomwaffendrohungen Russlands ein Ende der "Ära der nuklearen Erpressung“ gefordert. Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer hörten die Menschen wieder das Rasseln der nuklearen Säbel, beklagte Guterres am Montag vor der UN-Vollversammlung in New York.

      Guterres sprach anlässlich des UN-Tages zur Abschaffung von Atomwaffen. Nuklearwaffen seien die "zerstörerischste Macht“, die je geschaffen wurde. Jeder Einsatz einer Atomwaffe würde ein humanitäres Armageddon heraufbeschwören.
    • 9/26/20222:57:47 PM

      London verhängt neue Sanktionen wegen Scheinreferenden in der Ukraine

      Großbritannien hat als Reaktion auf die in Teilen der Ukraine abgehaltenen Scheinreferenden neue Sanktionen gegen Russland angekündigt. Betroffen seien mehr als 30 Funktionäre und "Kollaborateure", die an der Organisation und Durchführung der Abstimmungen beteiligt seien, teilte das britische Außenministerium am Montag mit.

      Darüber hinaus werden auch gegen vier weitere Oligarchen, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützen sollen, Reisesperren verhängt und mögliches Vermögen in Großbritannien eingefroren. Betroffen ist außerdem die Firma IMA Consulting, nach Angaben der Briten Putins "Lieblings-PR-Agentur", die eine Kampagne für die Scheinreferenden entwickelt haben soll.
    • 9/26/20222:36:25 PM

      Invasoren plötzlich Märtyrer: Russischer Patriarch erlässt gefallenen Soldaten die Sünden

      Russische Soldaten können laut der russisch-orthodoxen Kirche auf die Vergebung all ihrer Sünden hoffen, wenn sie im Krieg gegen die Ukraine fallen sollten. Der russische Patriarch Kyrill erklärte bei einem Gottesdienst am Sonntag, ein Tod "bei der Erfüllung der militärischen Pflichten" gleiche dem Opfer, das Gott erbracht habe, als er seinen Sohn Jesus opferte.

      Viele Menschen kämen aktuell auf dem Schlachtfeld ums Leben, so Kyrill weiter. Die Kirche bete dafür, „dass dieses Gefecht so schnell wie möglich zu Ende geht, damit möglichst wenige Brüder in diesem brudermörderischen Krieg einander töten."

      Die Rede von Kyrill sehen Sie oben im Video.
    • 9/26/20222:15:02 PM

      Orban: EU-Sanktionen gegen Russland sind "nach hinten losgegangen"

      Die EU-Sanktionen gegen Russland sind nach Darstellung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban "nach hinten losgegangen" und haben die Energiepreise in die Höhe getrieben. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass die Menschen in Europa durch die Sanktionen ärmer geworden sind, während Russland nicht in die Knie gegangen ist", erklärte Orban und fügte hinzu, seine Regierung werde die Ungarn in einer "nationalen Konsultation" zu den Sanktionen befragen. "Ganz Europa wartet auf eine Antwort aus Brüssel, wie lange wir so weitermachen werden." Es sei auch an der Zeit, die Sanktionen mit den USA zu besprechen.
    • 9/26/20221:23:22 PM

      Russischer Abgeordneter fordert Ausreisesperre für wehrfähige Männer

      Kampffähige Männer sollen dem russischen Abgeordneten Sergej Tsekow zufolge Russland nicht mehr verlassen dürfen. "Jeder, der im wehrpflichtigen Alter ist, sollte in der gegenwärtigen Situation nicht mehr ins Ausland reisen dürfen", sagte Tsekow der Agentur RIA. Der Abgeordnete Andrej Klischas erklärte indes, Unterstützung für die Einberufenen wäre eine bessere Lösung, statt die Spannungen zu verschärfen. Seit der vom Präsidenten Wladimir Putin angeordneten Teilmobilmachung kommt es landesweit zu Protesten. Viele Männer haben das Land verlassen oder versuchen dies.
    • 9/26/20221:10:24 PM

      USA kündigen mehr als 450 Millionen Dollar neue Hilfe für Ukraine an

      Die USA kündigen weitere Hilfe für die Ukraine in Höhe von 457,5 Millionen Dollar an. Das Geld solle zivilen ukrainischen Sicherheitskräften und Einrichtungen der Justiz zugutekommen, erklärte Außenminister Antony Blinken.
    • 9/26/202212:25:00 PM

      IAEA-Chef dringt auf weitere Gespräche zu ukrainischem AKW

      Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) setzt sich für rasche weitere Gespräche über eine Waffenstillstandszone um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ein. IAEA-Chef Rafael Grossi hatte vorige Woche am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit Vertretern Russlands und der Ukraine dazu Verhandlungen aufgenommen. "Ich bin bereit, diese Woche Beratungen in beiden Ländern fortzusetzen", sagte Grossi am Montag in Wien.
      "Es ist möglich. Es muss umgesetzt werden", sagte Grossi bei der Jahrestagung der IAEA-Mitgliedstaaten über die von ihm vorgeschlagene Schutzzone um das umkämpfte AKW, das von Russland besetzt ist. "Wenn dort etwas passiert, werden wir keine Naturkatastrophe dafür verantwortlich machen können, sondern nur unsere eigene Untätigkeit."


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