Krieg in der Ukraine

Ukraine-Krieg-LIVETICKER: US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Dugina-Mord

Selenskyj: Dutzende Orte befreit Ukraine aktuell
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Ukraine aktuell
Selenskyj: Dutzende Orte befreit

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Russland hat im Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg lesen Sie in unserem Live-Ticker.

  • 10/6/20226:39:07 AM

    Berichte: US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Dugina-Mord

    US-Geheimdienste sollen Berichten zufolge davon ausgehen, dass Teile der ukrainischen Regierung den Mordanschlag auf die russische Kriegsunterstützerin Darja Dugina in Moskau genehmigt haben. Die USA hätten zuvor keine Kenntnis von den Plänen gehabt, berichteten die Zeitung "New York Times" und der Sender CNN am Mittwoch unter Berufung auf nicht namentlich genannte Quellen. Es sei aber offen, wer genau den Anschlag abgesegnet habe. US-amerikanische Regierungsvertreter hätten ukrainische Vertreter wegen des Attentats ermahnt, hieß es weiter.

    Das Auto mit der Tochter des Rechtsnationalisten Alexander Dugin am Steuer war am 20. August in der Nähe von Moskau explodiert. Die Ermittler beschuldigten bereits kurz nach der Tat eine aus der Ukraine stammende Tatverdächtige, die zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Russland macht für das Attentat ukrainische Geheimdienste verantwortlich. Kiew weist jegliche Beteiligung zurück.
  • 10/6/20225:01:38 AM

    Putin annektiert per Dekret Europas größtes Atomkraftwerk

    Unterdessen setzt Russlands Präsident Putin verwaltungstechnisch die Aneignung der ukrainischen Gebiete Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja fort. Nachdem er zunächst am Mittwoch schon die Ratifizierung der Annexion per Unterschrift abgesegnet hatte, beauftragte er anschließend die Regierung in Moskau, das von seinen Truppen besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja zu verstaatlichen.
    „Die Regierung ist angewiesen zu gewährleisten, dass Objekte zur Nutzung von Atomenergie des Kernkraftwerks Saporischschja und anderes für dessen Funktion notwendiges Eigentum in den staatlichen Besitz übernommen werden", hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Dekret. Das AKW Saporischschja ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Russland kontrolliert das AKW faktisch seit Anfang März, als Moskaus Truppen im Zuge des Angriffskriegs große Teile der Südukraine besetzten. Das Kraftwerk ist in den vergangenen Monaten bei schweren Kämpfen mehrfach unter Beschuss geraten und musste sogar heruntergefahren werden. Die Ukraine und Russland geben sich gegenseitig die Schuld für die Beschädigungen. Der Beschuss hat international Sorgen vor einer atomaren Katastrophe ausgelöst.
  • 10/6/20224:31:35 AM

    Trotz Krieg: Selenskyj will die Fußball-WM

    Selenskyj gab sich optimistisch bezüglich der Erfolgschancen für die WM-Bewerbung. Es werde „sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union - Spanien, Portugal und die Ukraine - gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können", sagte er am Mittwoch in seiner täglichen Videoansprache. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.
  • 10/6/20224:17:53 AM

    Ukraine - Brände und Verletzte bei Kampf um Saporischschja

    Die Kämpfe in der ukrainischen Stadt Saporischschja halten in der Nacht an. „Infolge der feindlichen Angriffe sind in der Stadt Brände ausgebrochen, es gibt möglicherweise Verletzte. Rettungskräfte sind bereits dabei, Menschen aus den Trümmern zu bergen", teilt der Gouverneur der Region, Oleksandr Starukh, auf Telegramm mit. Mehrere Wohnhäuser seien durch den Beschuss beschädigt oder zerstört.
  • 10/5/20228:30:00 PM

    Kiew: Truppen entdecken nach Rückeroberung große Kiste mit Goldzähnen 

    Nach der Rückeroberung eines Dorfes in der Region Charkiw entdecken ukrainische Truppen eigenen Angaben zufolge eine "Folterkammer" der russischen Besatzer. Dabei finden sie unter anderem eine Kiste mit Goldzähnen und eine Gasmaske, wie das Verteidigungsministerium mitteilt. Eine Person soll den Angaben zufolge dort lebendig begraben worden sein. Und weiter heißt es: "Ein Mini-Auschwitz. Wie viele mehr werden noch in der besetzten Ukraine gefunden werden?
  • 10/5/20227:50:00 PM

    "New York Times": USA sehen Kiew hinter Anschlag in Russland

    Die US-Geheimdienste gehen offenbar davon aus, dass Teile der ukrainischen Regierung den Autobombenanschlag in der Nähe von Moskau im August autorisiert haben. Dies schreibt die "New York Times". Bei dem Attentat wurde Daria Dugina, die Tochter eines prominenten russischen Nationalisten, getötet. Wie es in dem Bericht weiter heißt, hätten die US-Beamten im Nachhinein die ukrainischen Beamten wegen der Ermordung ermahnt. Die Vereinigten Staaten sind offenbar besorgt, dass solche Angriffe - auch wenn sie einen hohen symbolischen Wert haben - wenig direkte Auswirkungen auf dem Schlachtfeld haben und Moskau dazu veranlassen könnten, eigene Angriffe auf hochrangige ukrainische Beamte durchzuführen. Kiew hatte nach der Ermordung Duginas eine Beteiligung dementiert.
  • 10/5/20227:30:00 PM

    EU-Parlamentspräsidentin fordert Panzer für Ukraine 

    Die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, will die EU-Länder zu Lieferungen moderner Panzer an die Ukraine auffordern. Die Ukraine "braucht Waffen zum Kämpfen, um ihr Gebiet zurückzugewinnen", was "zum Beispiel Leopard-2-Panzer, die mehrere Mitgliedstaaten haben" sein könnten, sagt Metsola. Dies wolle sie den Staats- und Regierungschefs der EU-Länder bei deren Treffen am Freitag in Prag vorschlagen. Die westlichen Länder liefern bereits Waffen und militärische Ausrüstung an die Ukraine. Kiew fordert jedoch mehr, besonders die Lieferung von Panzern des Typs Leopard 2 von Deutschland. Die Bundesregierung hat zur Unterstützung der Ukraine bisher vor allem Artillerie und Flugabwehr-Systeme geliefert.
  • 10/5/20227:09:23 PM

    ISW sieht verschärfte Machtkämpfe unter russischen Nationalisten

    Die von Präsident Wladimir Putin verkündete Teilmobilisierung hat kurzfristig offenbar bedeutendere Auswirkungen auf die russische Innenpolitik als auf den Krieg in der Ukraine. Zu dieser Einschätzung kommt das Institute for the Study of War (ISW). Ukrainische Quellen haben laut der Denkfabrik zu Recht festgestellt, dass die Teilmobilisierung kurzfristig keine große Bedrohung darstellt, da die ukrainische Gegenoffensive schneller voranschreitet, als die Mobilisierung Wirkung entfalten kann. Laut dem ukrainischen Geheimdienstchef Kyrylo Budanov sei die Mobilisierung ein "Geschenk" für die Ukraine, da sich der Kreml in einer "Sackgasse" befinde. Wie das Institut weiter schreibt, verschärfen die Kontroversen im Zusammenhang mit der schlecht durchgeführten Teilmobilisierung und den jüngsten russischen Niederlagen zudem die Kämpfe innerhalb der russisch-nationalistischen Fraktionen, die für Putin eintreten
  • 10/5/20225:40:00 PM

    Charkiwer rüsten sich für brutalen Winter

    Schon früh im Ukraine-Krieg gehörte Charkiw zu den Städten, die von russischen Raketenangriffen besonders in Mitleidenschaft genommen wurden. Auch jetzt ist das Leiden der Bewohner der Stadt keineswegs beendet.
  • 10/5/20224:53:27 PM

    Zeman befürchtet "ernstes Risiko" eines nuklearen Konflikts 

    Der tschechische Präsident Milos Zeman warnt vor dem "ernsten Risiko" eines nuklearen Konflikts. Seiner Ansicht nach sollte der Westen den Kreml warnen, dass er in einem solchen Fall nicht nur mit einer diplomatischen Reaktion, sondern mit einer "entschiedenen militärischen Antwort" rechnen müsse. "Mit allen Folgen, die das haben kann", fügt Zeman hinzu.
  • 10/5/20224:30:00 PM

    Putin ernennt Kadyrow zum Generaloberst

    Inmitten militärischer Rückschläge in der Ukraine befördert der russische Präsident Wladimir Putin den autoritär herrschenden Machthaber der Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, zum Generaloberst. Das Dekret über seine Ernennung sei bereits veröffentlicht, er sei Putin "unglaublich dankbar" für die "große Wertschätzung", schreibt Kadyrow bei Telegram. Generaloberst ist hinter Marschall und Armeegeneral der dritthöchste Dienstgrad der russischen Streitkräfte. Der Kreml hatte am Montag den "heldenhaften Beitrag" Kadyrows zur Offensive in der Ukraine gelobt.
  • 10/5/20224:20:00 PM

     Kreml kritisiert "direkte Beteiligung der USA"

    Russland warnt vor einen möglichen Einsatz amerikanischer Waffen für Angriffe auf die Krim. Die Aussagen von Pentagon-Vertreterin Laura Cooper, wonach von den USA gelieferte Waffen von der Ukraine für Angriffe auf die Krim genutzt werden könnten, seien "extrem gefährlich" und ein "Beweis für eine direkte Beteiligung der USA an dem Konflikt", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland hatte die Krim 2014 völkerrechtswidrig annektiert.
  • 10/5/20223:56:00 PM

    Duma-Abgeordneter: Armee muss aufhören zu lügen

    Ein hochrangiger russischer Parlamentarier fordert die Armee auf, "mit dem Lügen" über den Militäreinsatz in der Ukraine aufzuhören. "Das Volk weiß es. Unser Volk ist nicht dumm", sagt der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Duma, Andrej Kartapolow, bei Telegram. "Und es sieht, dass wir nicht bereit sind, ihm auch nur einen Teil der Wahrheit zu sagen." Dies könne zu einem Verlust von Glaubwürdigkeit führen. "Der Feind ist auf unserem Land. Alle Grenzdörfer in der Region Belgorod sind praktisch zerstört", sagt der ehemalige Militärkommandeur. "Wir erfahren dies von jedem, von Gouverneuren, von Kriegsberichterstattern. Aber die Berichte des Verteidigungsministeriums bleiben unverändert", beklagt er.
  • 10/5/20223:26:48 PM

    Agentur: Putin erklärt besetztes AKW zum Besitz Russlands

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärt einem Medienbericht zufolge das Atomkraftwerk Saporischschja zum Besitz der Russischen Föderation. Dazu habe er ein Dekret unterzeichnet, meldet die Nachrichtenagentur RIA. Das AKW wird von Russland kontrolliert, aber gegenwärtig von ukrainischen Technikern betrieben.
  • 10/5/20222:25:00 PM

    Putin: Habe Korrektur zur Teilmobilmachung unterschrieben

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach eigenen Angaben das vor zwei Wochen erlassene Dekret zur Teilmobilmachung korrigiert. Mit der von ihm unterschriebenen Korrektur soll die Mobilmachung für einige Studenten - unter anderem diejenigen, die an Privatuniversitäten eingeschrieben sind - sowie für bestimmte Postgraduierte ausgesetzt werden, sagt Putin bei einem im russischen Fernsehen übertragenen Treffen mit Lehrern.
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