Ausschluss von der Champions League

UEFA: Hammersperre für Manchester City

15. Februar 2020 - 19:37 Uhr

Verstöße gegen das Financial Fairplay

Manchester City ist wegen "schwerwiegenden Verstößen" gegen das Financial Fairplay für die kommenden zwei Spielzeiten aus der Champions League ausgeschlossen worden. Der englische Meister habe zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen überbewertet und der UEFA so falsche Informationen übermittelt.

City "enttäuscht, aber nicht überrascht"

Der Club von Trainer Pep Guardiola sowie den Nationalspielern Leroy Sané und Ilkay Gündogan muss zudem eine Geldstrafe in Höhe von 30 Millionen Euro zahlen. Das teilte die Europäische Fußball-Union mit. 

In einer ersten Stellungnahme reagierte der Club "enttäuscht, aber nicht überrascht" über den Entscheid der UEFA. ManCity plant, vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch einzulegen.

Das Duell im Achtelfinale der Königsklasse in dieser Saison mit Rekordsieger Real Madrid (26.02/17.03.) ist von dem UEFA-Entscheid nicht betroffen. 

UEFA stößt mit der Sanktion in neue Dimensionen vor

ManCity ist der erste aktuelle europäische Top-Club, den die UEFA von der Königsklasse ausgeschlossen hat. Bislang war der Verband am härtesten gegen den AC Mailand vorgegangen. Der italienische Club, dessen Glanz vergangener Tage längst verblichen ist, wurde für die laufende Saison von der Europa League ausgeschlossen.