Überzüchtet und gemästet: Diese Höllenqualen müssen Füchse für Echtpelz ertragen

12. Januar 2018 - 15:12 Uhr

Sie werden mit fettreicher Nahrung gefüttert, damit sie noch mehr Pelz produzieren

Traurig, aber wahr: Obwohl 'Fakefur' (Kunstfell) immer schöner und beliebter wird, fahren immer noch zu viele Menschen auf Echtpelz ab. Auch in Deutschland. Denn anders lässt sich nicht erklären, warum Pelz auch bei uns immernoch verkauft wird. Tiere für Mode so zu quälen - ein absolutes No-Go! 

Sie sehen aus wie kleine Monster: 20 Kilo schwer, eingepfercht in einem Käfig

Die finnische Tierschutzorganisation 'Oikeutta eläimille' hatte Ende vergangen Jahres die erschreckenden Undercover-Aufnahmen einer Pelzfarm in Finnland online gestellt: Riesengroß gezüchtete Silberfüchse sitzen in ihren viel zu kleinen Käfigen und können sich vor lauter Haut und Fett kaum mehr drehen. Die Hautfalten lappen den hilflosen Tieren sogar bis über die Augen. Entzündungen, Infektionen, Krankheiten - all das sind schreckliche Folgen der Überzüchtung. Und obwohl diese Art der Pelzherstellung in vielen europäischen Ländern verboten ist, gibt es anscheinend trotzdem genug Abnehmer. Laut 'Tierschutzbüro.de' werden Felle oder Pelze der sogenannten 'Monsterfüchse' über ein Auktionshaus in Kopenhagen angeboten und zu Kleidern und Accessoires einiger internationaler Luxusmarken verarbeitet.

Ja: Die Aufnahmen in unserem Video sind verstörend. Doch genau dieses Empfinden will das Tierschutz-Team von 'Oikeutta eläimille' erreichen, damit diese Tierquälerei endlich aufhört.