Überschwemmungen nach Unwettern

09. Februar 2016 - 14:12 Uhr

Tief 'Otto' hat Dauerregen im Gepäck

Was für Mist-Sommer: In Ostdeutschland herrscht Hochwasser-Alarm, der Dauerregen hat viele Flüsse in Sachsen so stark steigen lassen, dass vielerorts das Wasser über die Ufer tritt. In Görlitz stieg der Pegel der Neiße auf fast sechs Meter - es gilt zweithöchste Hochwasserwarnstufe. Besserung ist nicht in Sicht, Meteorologen warnen vor weiteren starken Schauern in Ostsachsen und Ostbrandenburg.

Unwetter in Deutschland
Vielerorts wurden Straßen, Keller und Unterführungen überschwemmt. Im Osten besteht durch anhaltenden Regen akute Hochwassergefahr.

In vielen Orten liefen Keller voll, Bäume stürzten bei heftigem Sturm um. In Polen erschlug ein vom Wind abgerissenes Scheunendach eine Frau. Zudem wurden mindestens neun Menschen verletzt. Und die Wetter-Prognose macht wenig Hoffnung: Regentief 'Otto' bringt auch dem Süden Schauer und Gewitter, im Norden und Osten lässt der Regen erst später nach. Die Temperaturen erreichen nicht mehr als 21 Grad. An der Küste und in den Mittelgebirgen muss mit Sturmböen gerechnet werden. Die Hundstage - oft die heißeste Zeit des Jahres - beginnen am Samstag trüb, regnerisch und kühl.

Einzig tröstlich: In Sachsen wurde die höchste Hochwasser-Alarmstufe 4 nicht erwartet. Für andere Teile des Freistaates hoben die Experten die Warnungen sogar auf.