9. März 2018 - 14:59 Uhr

Diese Lebensmittel übersäuern den Körper

Hinter Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit kann eine Übersäuerung des Körpers stecken. Dagegen hilft also, wenn Sie auf übersäuernde Lebensmittel verzichten. Lesen Sie hier, worauf Sie dabei achten müssen. 

Der Trendbegriff Detox beschreibt die Entschlackung des Körpers von Giftstoffen, die sich durch schlechtes Essen und Stress in unserem Organismus ansammeln. Wenn Sie detoxen, sollten Sie übersäuernde Lebensmittel von Ihrem Speiseplan streichen. 

Was passiert bei der Übersäuerung?

Nicht nur übersäuernde Lebensmittel können unseren Körper wortwörtlich sauer machen, auch Stress trägt dazu bei, dass unser Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Wenn Sie sich unwohl fühlen, sollten Sie in erster Linie Ihren pH-Wert kontrollieren lassen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass sich unser Körper weder in einem sauen (ph-Wert zwischen 1-6) noch in einem basisch (pH-Wert zwischen 8-14) Zustand befinden sollte, sondern am besten in einem neutralen (pH-Wert 7). Außerdem ist zu beachten, dass die Organe unterschiedliche Zustände benötigen. Der Dickdarm zum Beispiel bevorzugt ein saures Klima, der Dünndarm hingegen ein basisches. Wenn der Säure-Basen-Haushalt gestört ist, können die Organe nicht mehr richtig arbeiten und es geht uns schlecht.

Entgegenwirken können wir der Übersäuerung, indem wir Mineralstoffe über die Nahrung zu uns nehmen. Das tun wir allerdings viel zu wenig, übersäuernde Lebensmittel nehmen wir hingegen viel zu viele zu uns. Der Körper beginnt bei einer Übersäuerung die eigenen Mineraldepots (in Nägeln, Knochen und Haaren) anzugreifen. Wenn dann immer noch zu viel Säure in unserem Organismus ist, wird die sogenannte Schlacke zwischengelagert und sorgt für Falten und Cellulite

Auch wenn sich unser Körper meist gut von einem inneren Ungleichgewicht regenerieren kann, sollten wir ihn trotzdem mit der richtigen Ernährung unterstützen – und dazu gehört auch, übersäuernde Lebensmittel künftig vom Speiseplan zu streichen. Würden wir nur gesunde Lebensmittel zu uns nehmen, würde der Säure-Basen-Haushalt kaum aus dem Gleichgewicht geraten. Heutzutage wird unser Organismus aber dauerhaft mit vielen säurebildenden Produkten malträtiert.

Übersäuernde Lebensmittel vermeiden

Wenn Sie sich von einer Übersäuerung erholen wollen, sollten Sie in erster Linie auf Nikotin, Alkohol und Lebensmittelzusatzstoffe verzichten. Auch überzuckerte Softdrinks wirken säurebildend.

Diese natürlichen Produkte wirken sich ebenfalls negativ auf unseren Säure-Basen-Haushalt aus:

- Tierische Eiweiße (enthalten in Eiern, Fleisch und Wurst)
- Sojaprodukte
- Milchprodukte
- Teigwaren (mit hohem Weißmehlanteil)

Bei einer ausgewogenen Ernährung sollten Sie Ihrem Körper sowohl Säuren als auch Basen zuführen. Deswegen bringt es nichts, einfach alle tierischen Fette und Milchprodukte zu verbannen. Führen Sie Ihrem Organismus mehr basenbildende Lebensmittel zu. Diese sind:

- Obst und Gemüse
- Salate
- Nüsse
- Basische Tees
- Heilerde
- Superfood (Goji-Beeren, Maca oder Chia Samen)

Übrigens: Auch Saunagänge, Lymphdrainagen oder Yoga unterstützen die Entschlackung.

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