Zwanzig Krankenschwestern kümmern sich um sie

Neunlinge von Malierin Halima Cissé: Alle können eigenständig atmen!

Der Kinderarzt Dr. Msayif Khali untersucht eines der neun Babys mit einem Stethoskop.
Der Kinderarzt Dr. Msayif Khali untersucht eines der neun Babys mit einem Stethoskop.
© Associated Press, Abdeljalil Bounhar

04. Juni 2021 - 12:19 Uhr

So geht es den Neunlingen einen Monat später

Wundervolle Nachrichten aus Marokko: Alle neun Säuglinge, die die 25-jährige Malierin Halima Cissé am 4. Mai dort per Kaiserschnitt zur Welt gebracht hatte, können jetzt, einen Monat nach der Geburt, eigenständig atmen. Das sagte Kliniksprecher Abdelkoddous Hafsi gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Alle haben deutlich an Gewicht zugenommen

Wahnsinn! Halima Cissé (25) aus Mali bringt Neunlinge zur Welt, meldete das malische Gesundheitsministerium am 4. Mai. Ein Monat nach der Geburt per Kaiserschnitt nun diese wunderbare Nachricht: Die fünf Mädchen und vier Jungs können mittlerweile ohne Beatmungsmaschine leben - sie atmen aus eigener Kraft. Das sagte der Sprecher der Klinik Ain Borja, Abdelkoddous Hafsi, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

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Allerdings müssen sie noch mindestens zwei weitere Monate in der Klinik in Casablanca bleiben, da sie noch unter Beobachtung stünden, so Abdelkoddous Hafsi. Er fügte hinzu, dass das Gewicht der Neunlinge deutlich zugenommen hat, seit sie mit einer Sonde ernährt werden. Als die Babys geboren wurden, wogen sie zwischen 500 und 1 Kilogramm. Aber jetzt haben sie auf zwischen 800 Gramm und 1,4 Kilogramm zugenommen, sagte der Sprecher.

Die neun Babys, der malischen Frau Halima Cisse, atmen jetzt ohne Hilfe und haben ihr Gewicht "signifikant" erhöht
Die neun Babys der malischen Frau Halima Cisse atmen jetzt ohne Hilfe und haben ihr Gewicht "signifikant" erhöht
© IMAGO, Imago

Mutter Cissé bringt ihnen morgens ihre Muttermilch

Die Leiterin des Krankenschwestern-Teams, Sumayya el-Arqubi, erzählte der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, sie liebe die Babys wie ihre eigenen. Sie würden von Ärzten, Schwestern und Pflegern akribisch betreut. Zwanzig Krankenschwestern, zehn am Tag und zehn in der Nacht, kümmern sich. Und ganz wichtig – die Babys werden jeden Morgen untersucht: "Nach dem Besuch des Arztes füttern wir die Babys, wechseln ihre Windeln, überprüfen ihr Fieber und geben ihnen ihre Medizin, wenn der Arzt welche verschrieben hat."

Sie erzählt weiter, dass Mutter Cissé ihre Babys jeden Morgen sieht und ihnen ihre Muttermilch bringt. "Ich bin so glücklich, dass ich mich um diese Babys kümmern kann. Ich bin stolz auf den Erfolg meines Landes bei der Geburt, Pflege und Überwachung dieser Babys", sagte sie erfreut.

Auch Namen haben die neun natürlich mittlerweile: Die Jungs heißen Mohamed, Bah, Oumar, Elhadji, und die Mädchen Kadidia, Fatouma, Hawa, Adama und Oumou.

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Da waren es plötzlich 9 - statt 7!

Erst waren die Ärzte davon ausgegangen, dass die junge Frau Siebenlinge erwarte - was auch schon mehr als bemerkenswert und ungewöhnlich ist. Doch dann waren es am Ende sogar neun Babys, die in einem Krankenhaus im marrokkanischen Casablanca das Licht der Welt erblickten. Halimas Frauenarzt muss offenbar zwei der Säuglinge beim Ultraschall übersehen haben, was bei der Anzahl auch kein Wunder ist. Cissé war am 30. März von der malischen Hauptstadt Bamako zur Geburt nach Casablanca verlegt worden. (ija)

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