Polizei musste eingreifen

Notstand in Bournemouth: Überfüllte Strände nach Lockdown-Lockerung

29. Juni 2020 - 10:08 Uhr

Bournemouth rief Notstand aus, weil alles aus dem Ruder lief

Auf solche Schock-Bilder sind die Behörden in den britischen Gemeinden Bournemouth, Christchurch und Poole Council nicht vorbereitet gewesen: Kaum wurden die Lockdown-Maßnahmen in Großbritannien gelockert, überfluteten Menschenmassen den Strand von Dorset. Die Polizei wurde gerufen, um die Strandbesucher nach Hause zu schicken, doch das entpuppte sich als eine schwierige Angelegenheit. Sie wollten nicht gehen, ignorierten die Anweisungen der Rettungskräfte und wehrten sich. Also holten die Beamten zusätzliche Hilfe und riefen den Notstand aus. Die schockierenden Bilder vom Treiben am Strand zeigen wir Ihnen im Video.

Wildes Campen, Alkohol und Schlägerein

Es war Tag zwei der Hitzewelle in England. Schlagartig füllte sich der beliebte Küstenabschnitt mit Menschen, die zum Teil durch das halbe Land gereist sind, um Urlaub zu machen. Die Security, die den Strand normalerweise bewacht, war schnell überfordert, da sie in ihren Anweisungen ignoriert wurde. Also holte man die Polizei, doch die Lage eskalierte. Die Ordnungshüter berichteten von wilden Campern, Müllbergen und Engländern, die sich mit der Polizei prügeln wollten – und das alles, weil sie den Strand nicht verlassen wollten. Ratsvorsitzende Vikki Slade zeigte sich entsetzt. Sie könne nicht verstehen, wie man dermaßen ignorieren kann, dass wir uns noch immer mitten in einer Pandemie befinden, sagte sie im Interview mit 'BBC News'.

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