Überforderte Kommunen: Städtebund rät Kommunen notfalls zu Zuzugsstopp von Flüchtlingen

25. März 2018 - 20:25 Uhr

Zuzugsstopp fordern bei zu hoher Belastung

Die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, ist zurückgegangen. Was bleibt, ist die Integration - eine schwierige Aufgabe. Sprachkurse, Wohnraum, Kita- und Schulplätze: Einigen  Kommunen verlangt das viel ab. Denn: Die Migranten sind bundesweit ziemlich ungleich verteilt. Deshalb rät der Städtebund nun: Wenn die Belastung zu groß werde, sollten Gemeinden einen Zuzugsstopp für neue Flüchtlinge fordern.

Freiberg in Sachsen: 42.000 Einwohner, 2.000 Flüchtlinge

Eine große Belastung liegt auch der Stadt Freiberg in Sachsen auf: Auf knapp 42.000 Einwohner kommen dort 2.000 Flüchtlinge. Das können die Stadt und ihre Einrichtungen gar nicht tragen, finden auch die Freiberger selbst. Doch welche Kriterien müssen erfüllt sein, bis der Kommune ein Zuzugsstopp genehmigt wird? Das verrät Ihnen Uwe Lübking vom Städte- und Gemeindebund im Video.