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Über 40 Grad und heftige Unwetter? So extrem könnte das Juli-Wetter werden

Hochsommer im Anmarsch

Von Hitze bis Unwetter - So sieht es mit dem Wetter im Juli aus

Wetter in Deutschland: Sommertage, Hitzetage, Tropennächte Wetter-Check: So viel Sommer können wir erwarten
01:39 min
Wetter-Check: So viel Sommer können wir erwarten
Wetter in Deutschland: Sommertage, Hitzetage, Tropennächte

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von Karim Belbachir

Mit dem Juli steht der Hochsommermonat schlechthin vor der Tür. Schwitzen in der Hitze oder in Deckung gehen vor etwaigen Unwettern? Beides kommt im zweiten Sommermonat nicht selten vor. Welches Wetter wir vom Juli erwarten können.

Im Video: Wetter-Check – So viel Sommer können wir erwarten

Heiß, heißer, Juli

25.06.2019, Thüringen, Sondershausen: Eine Frau genießt auf einem Steg im Naturbad Bebraer Teiche die Sonne. Auch in den kommenden Tagen lädt das Wetter mit hohen Temperaturen zum Aufenthalt im Freien ein. Foto: Frank May/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Sonnenanbeterin im Freibad: Der Sommermonat Juli bringt rund 218 Sonnenstunden im Schnitt mit.
fm tba, dpa, Frank May

Der Juli als zweiter Sommermonat steht – abgesehen von den Unwettern – schon immer für viel Sonnenschein. Gerade da stechen die beiden Jahre 1994 und 2006 heraus, wo unser gelber Glutofen besonders lange schien und etliche Rekorde aufgestellt wurden. Die Spitze der Rangliste stellt die Wetterstation in Arkona an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns mit 402,5 gemessenen Sonnenstunden im Juli 1994. Dicht gefolgt von 397,8 Stunden in Greifswald Oie (2006) und 397,5 Stunden in Putbus auf der Insel Rügen.

  • 402.5 Stunden (1994) Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
  • 397.8 Stunden (2006) Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern)
  • 397.5 Stunden (1994) Putbus (Mecklenburg-Vorpommern)
  • 388.2 Stunden (2006) Barth (Mecklenburg-Vorpommern)
  • 387.5 Stunden (2006) Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern)

Das sind natürlich die Extreme. Im Schnitt liegt die Monatssumme der Sonnenstunden bei 218. Außerdem bringen heiße Sommer üblicherweise auch tropische Nächte mit sich. Im Gegensatz zu den Sonnenstunden stehen da andernorts Wetterstationen im Mittelpunkt. Rekordhalter ist dort Freiburg mit 19 schlafffeindlichen Nächten. Aber auch Berlin (17) und Stuttgart (14) tun sich in dieser Kategorie hervor.

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Mittlere Temperatur angestiegen

Die Durchschnittstemperatur im Juli ist im Laufe der vergangenen Jahre etwas angestiegen von knapp über 22 Grad auf 24,5 Grad im vergangenen Jahr. Die Tiefsttemperaturen lagen zuletzt im Schnitt bei 13 Grad.

Die höchsten Temperaturen wurden hingegen im Dürrejahr 2019 gemessen . Etliche Stationen meldeten da am 25. Juli neue Allzeit-Höchstwerte. Insgesamt oben stehen die Wetterstationen in Duisburg-Baerl und Tönisvorst mit sage und schreibe 41,2 Grad. Dicht gefolgt von Köln-Stammheim mit 41,2. Insgesamt meldeten 24 Stationen neue Juli-Hitzerekorde mit 40 Grad und mehr.

Hitzerekorde (alle am 25. Juli 2019 aufgestellt)

  • 41,2 Grad Duisburg-Baerl/Tönisvorst (beide NRW)
  • 41,1 Grad Köln-Stammheim (NRW)
  • 40,9 Grad Kleve/Königswinter-Heiderhof (beide NRW)
  • 40,7 Grad Düsseldorf (NRW)
  • 40,6 Grad Trier-Petrisberg (Rheinland-Pfalz)

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Durchschnittliche Regensumme sinkt

Für ausgiebigen Niederschlag sind die Sommermonate in der Regel nicht bekannt. Natürlich sind immer mal wieder Unwetter unterwegs, die die Monatsmengen in Sachen Regen in kurzer Zeit in die Höhe schnellen lassen. Ansonsten kämpfen die Pflanzen noch mit der Dürre aus den Sommermonaten 2018 und 2019, in denen eine außergewöhnliche Trockenheit herrschte. Am anderen Ende des Spektrums standen hingegen die Juli-Monate in den Jahren 2021, 2017, 2014, 2011 in denen überdurchschnittlich viel Regen fiel.

Im Schnitt können wir im Juli mit rund 87 Litern Regen rechnen, wobei dazu gesagt werden muss, dass es in den vergangenen 10 Jahren runter ging mit der Niederschlagsmenge. Die Dürrejahre haben nachhaltig an der Menge geschraubt, so dass es im Schnitt eher rund 80 Liter waren.

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