Über 30 Tote durch Ebola-Ausbruch im Kongo

Das Ebola-Virus unter dem Mikroskop.
Die Ebola breitet sich in Westafrika weiter rasend schnell aus.
dpa, Handout

Insgesamt 51 Ebola-Fälle im Kongo erfasst

Auch beim regional isolierten Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo steigen die Opferzahlen: 31 Menschen seien in der Provinz Equateur im Norden des Landes inzwischen an Folgen der Virus-Erkrankung gestorben, teilte Gesundheitsminister Félix Kabange Numbi nach Angaben des Senders Radio Okapi mit. Zuletzt waren 13 Todesfälle gemeldet worden.

Insgesamt seien in Equateur bislang 51 Ebola-Fälle erfasst worden. Bei 13 von 15 Laborproben sei das Virus eindeutig nachgewiesen worden, weitere Untersuchungen seien im Gange. Zudem stehen nach Angaben des Ministers 185 Personen unter Beobachtung, die mit Ebola-Infizierten Kontakt hatten. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfolgte die ursprüngliche Virus-Übertragung im Kongo durch den Verzehr von Wildfleisch.